Forum: Wirtschaft
"Turbogeschäfte": Bundesbank will Hochfrequenzhandel bremsen
REUTERS

Der "Turbohandel" mit Computern an den Börsen steht nach Kursturbulenzen in der Kritik. Auch die Bundesbank kritisiert das "zweifelhafte technologische Wettrüsten"

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thequickeningishappening 24.10.2016, 13:50
1. Probates Heilmittel

Finanztransaktionssteuer! Bei 1% ist der Zirkus weg vom Markt!

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AlexZatelli 24.10.2016, 13:53
2. In 10 Jahren ....

... haben sie dann eine Beschränkung ausgearbeitet. Besser: ausarbeiten lassen von Leuten aus der Finanzindustrie.
Bis dahin wird z.B. bei den Rentenkassen durch HF-Handel immer ein bisschen abgezwackt. Wie das im Prinzip funktioniert, hat die Branche mit manipulierten Devisen- und Rohstoffkursen ja gezeigt.

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ambulans 24.10.2016, 13:57
3. wie

wärs eigentlich mit "zwangsweise entschleunigen", um den selbst- und andere/alleszerstörerischen dampf ("turbo") heraus zu kriegen? ist doch, rein technisch betrachtet, nicht allzu schwer, sagen wir mal ein paar minuten zwischen angebot und nachfrage "vorzuschreiben" - wenn man es denn will ...

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Nobody X 24.10.2016, 13:57
4. Nur noch pervers

Das zeigt mal wieder: Was möglich ist, wird auch gemacht - egal, ob oder wem sowas nützt. Diesen Blödsinn hätte man von Vornherein überhaupt nicht erst zulassen dürfen, aber mit einer solchen Einstellung ist man heutzutage Außenseiter. Sollen sie an ihrem "Hochfrequenzhandel" ersticken.

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trader_07 24.10.2016, 14:04
5. Mindesthaltedauer....

Mindesthaltedauer von 1 Sekunde gesetzlich vorschreiben und schon wäre der ganze Hochfrequenzzirkus erledigt.

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thorsten35037 24.10.2016, 14:09
6.

Toll! Bleiben wohl aber Lippenbekenntnisse.
Die Finanzkraken sind zu stark.
Erstaunlich immerhin, dass sich London selbst durch den Brexit enthauptet hat.
Aber ich glaube nicht, dass die Politik jemals wieder eine Obermacht über die Finanzoligarchie erringen wird.
Unsere Enkel werden uns fragen: warum habt ihr nichts gegen den Raubtierkapitalismus getan!?
Ich wünsche allen Regulierern viel Macht und viel Kraft!

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brooklyner 24.10.2016, 14:12
7.

Wenn ich 25% Abgeltungssteuer auf ausgezahlte Börsengewinne zahlen muss, oder 25% Spekulationssteuer, wenn ich eine Wohnung in Berlin nach kurzer Zeit weiterverkaufe (was ich ja beides gut verstehen kann), warum wird dann eigentlich eine Finanztransaktionssteuer immer mit max. 1% vorgeschlagen? Wie wäre es denn, auch hier mal 25% anzusetzen?

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FastMeist 24.10.2016, 14:15
8. Aktienhandel ist Glücksspiel

Für mich ist Aktienhandel das reinste Glücksspiel. Ähnlich wie Black Jack. Wer dort die Karten zählen kann, hat gute Chancen. Wer bei Aktien gut den Markt "zählen" kann (im Fachjargon auch beobachten genannt), hat ebenfalls gute Chancen Gewinn zu machen. Aber eben nur Chancen. Ein Quäntchen Glück gehört auch dazu.
Also, einfach Aktienhandel wie Glücksspiel besteuern. Gut - damit wäre wahrscheinlich die Frankfurter Börse tot. Aber Bauernopfer müssen halt manchmal gebracht werden!

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viwaldi 24.10.2016, 14:15
9. es würden wohl schon 0,1% reichen

Eine Transaktionssteuer von 0,1% würde den "normalen" Aktienkäufer gar nicht stören, wer aber eine Aktien in einer Minute 100x handelt, hätte dann schon ein Problem. Also ist eine Transaktionssteuer Europaweit einzuführen, und Auslandsgeschäfte (in Zukunft London) müssten gleichfalls miterfasst werden. Sollte aber machbar sein, wenn der Wille wirklich da ist.

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