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Überlasteter Luftverkehr in Deutschland: Guten Fluch!
DPA

Im Sommer 2018 herrschte Chaos an den Flughäfen - wie schlimm wird die Feriensaison 2019? Die gute Nachricht: Manche Airline ist besser vorbereitet. Die schlechte: Das System läuft noch immer im roten Bereich.

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spon_2513064 03.07.2019, 10:25
1. Vernünftige Ticketpreise...

und der Fluch ist vorbei. Es muss endlich deutlich weniger geflogen werden.

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Strichnid 03.07.2019, 10:30
2.

Wenn es um Flugverkehr geht, dann heißt es oft:

Wie können wir den erwarteten steigenden Flugverkehr bewältigen?
Wie können wir die Kapazitäten ausbauen?

Ich frage mich dann: Wieso kann eine solche Debatte, solche Fragen, scheinbar in einem Paralleluniversum stattfinden, wo es den Klimawandel offenbar nicht gibt?

Wenn wir über Klima reden heißt es immer: Wir müssen weniger fliegen. Aber dennoch soll es den Bürgern ermöglicht werden, sogar mehr zu fliegen. Wie passt das zusammen?

Wenn wir in den nächsten Jahren nicht jährlich eine Abnahme des Flugverkehrs erleben, haben wir es uns verdorben mit der Erde.

Die Fragen müssten also lauten:

Wie bringen wir Leute dazu, weniger zu fliegen?
Wie verhindern wir den erwarteten Anstieg des Flugverkehrs?
Wie können wir Kapazitäten abbauen, um es umbequemer zu machen?

Den BER sollte man gleich ganz in die Tonne kloppen.

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Kurt-C. Hose 03.07.2019, 10:45
3. Ansosnten

wird doch alles reguliert und verboten. Warum gibt's nicht einen Mindestticketpreis von 300 Euro. Dann erledigt sich das mit den überlasteten Flughäfen von ganz allein.

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Andi A. 03.07.2019, 10:47
4. Flugreisen braucht kein Mensch

Der Bericht offenbart doch auch nur, dass die einhergehenden Probleme mit dem Wachstum das Problem sind und nicht der Wachstum selbst. Total altbackene Denkweise. Wenn es zu wenig Flutlotsen gibt, dann soll halt nicht mehr geflogen werden. Kein Wort über Kerosinsteuer oder dass der Markt schrumpfen sollte, statt zu wachsen. Tourismus ist Terrorismus. Das Fliegen in alle Herren Länder mit dem Flugzeug und das Zerstören der Ökologie der ganzen "Urlaubsparadiese" sind damit auf jeden Fall gemeint. Kein Mensch wird unglücklich, nur weil ihm die Möglichkeit fehlen würde nonstop mit dem Flugzeug nach Australien zu fliegen.

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wally76 03.07.2019, 10:52
5. Mineralölsteuer auf Kerosin erheben

Und zwar EU-weit. Wäre ja mal ein Ansatz. Alle Verkehrsträger auf Verbrennerbasis werden dann gleichermaßen belastet (bin nicht sicher, ob Bahndiesel derzeit besteuert wird). Und ziemlich sicher werden bei steigenden Ticketpreisen weniger Flüge stattfinden. Weniger Stress und Chaos, besser fürs Klima.

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Anna-Lena19 03.07.2019, 10:52
6. Ökologische Katastrophe

Von mir aus könnte es in diesem Sommer gerne noch chaotischer zugehen. Wenn die Politik schon nicht bereit ist, das Fliegen massiv (und ich meine wirklich massiv!) zu verteuern, dann könnte den Reisenden vielleicht auf diese Art die Lust an künftigen Flugreisen vergehen. Die folgenden Generationen würden es ihnen danken.

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chunky 03.07.2019, 11:01
7.

Zitat von Strichnid
Wenn wir in den nächsten Jahren nicht jährlich eine Abnahme des Flugverkehrs erleben, haben wir es uns verdorben mit der Erde.
Blödsinn.
Der Luftverkehr ist für ca. 5% des anthropogenen Klimawandels verantwortlich, den größten Anteil hat die Stromerzeugung, gefolgt von der Industrie, dann kommt der Transport auf der Straße (https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/klimakrise-laufzeiten-von-kohlekraftwerken-gefaehrden-1-5-grad-ziel-a-1275239.html).
Wenn wir wirklich etwas ändern wollen, müssen wir bei diesen großen CO2-Quellen anfangen.
Darüber hinaus hat der Luftverkehr den geringsten Flächenverbrauch aller Verkehrsträger. Man müsste riesige Flächen mit Beton oder Asphalt versiegeln, um die Transportkapazitäten des Luftverkehrs auf den Boden zu verlagern - Gerade in so einer dicht besiedelten Region wie Europa eine ökologische Katastrophe. Oder wollen Sie den Menschen das Reisen gleich ganz verbieten?

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Thomasvon Bröckel 03.07.2019, 11:08
8. Die Menschen wollen es doch so

Kein Wunder, wenn immer noch Billigflüge für 9,99 Euro angeboten werden und jeder meint, es sei ein gutes Recht, 4x im Jahr in Urlaub fliegen zu müssen. Die Leute, die dann am Flughafen auf ihren verspäteten Flieger warten, können mir nicht leid tun. War da nicht mal was mit Klimawandel? Warum müssen nach wie vor Inlandsflüge wie Nürnberg-München oder Nürnberg-Frankfurt angeboten werden? Die Flugticket sind einfach zu billig, diese müssen durch Co2-Zuschläge, Kerosin-Besteuerung usw. so verteuert werden, dass es unattraktiv wird, zu fliegen.

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ad2 03.07.2019, 11:09
9. und die schlechteste Nachricht:

Flugreisen und Kreuzfahrten zerstören noch immer massiv das Erdklima, auch wenn bei uns Feriensaison ist!
Wenigstens CO2-Konpensation an Atmosfair spenden, werte Flugreisende!
Denn die eine Hälfte des Jahes werden Krokodilstränen für das Klima vergossen, aber pünktlich zur Urlaubszeit setzt die große Alzheimer ein.
Dann wird nur noch über nicht schnell genug abgefertigte Flüge geheult.
Sind denn wirklich alle so so verantwortungslos? Ist dann plötzlich alles egal, Hauptsache ich hab grad Spaß und nach mir die Sintflut?

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