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Übernahme-Angebot: Bayer greift nach Monsanto
DPA

Bayer macht ernst: Der Ludwigshafener Chemiekonzern will Monsanto übernehmen. Der mit 42 Milliarden Dollar bewertete US-Saatgutspezialist bestätigt eine Kaufofferte.

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Schwertfegerle 19.05.2016, 08:43
10.

Offenbar sind hier Bonus-korrumpierte Manager am Werk, die Bayer den Todesstoß verpassen möchten. Bereits das Übernahmeangebot stellt einen immensen Imageschaden für Bayer dar.

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Bernhard.R 19.05.2016, 08:46
11. Sobald Monsanto ein deutsches Unternehmen ist,

wird sich sein Ruf schlagartig ändern. Dafür sorgt die Bundespressekonferenz.

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Spiegelleserin57 19.05.2016, 08:49
12. wie war das noch mit Glyphosat?

ist das der Grund weshalb die Regierung so zerstritten ist da die Union diesen Deal kennt und unterstützem will.
Auch wenn Bayer sich finanzielle Vorteile verspricht ist der Griff nach Monsanto sehr gefährlich denn Bayer sollte nicht vergessen dass sein Standort Deutschland ist und hier gelten andere Gesetze als in U.S.A. Gesundheitsgefährdende Mittel haben hier keinen Platz. Monsanto ist so umstritten und das könnte durchaus Bayer den Ruf kosten und Milliarden Verluste bringen. Man sollte nicht nach den Sternen greifen und diesen Absturz riskieren. Ich jedenfalls würde dann keine Pflanzenschutz-
mittel mehr von Bayer kaufen!

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Uban16 19.05.2016, 08:59
13.

Erstaunlich, dass sich in der Glyphosatdabatte niemand die Mühe macht, mal hinter die Kulissen zu schauen. Sämtliche Patente sind ausgelaufen, das Gros des Glyphosats wird schon lange nicht mehr von Monsanto vertrieben sondern von chinesischen "Generikern". Anzunehmen ist eher, dass Monsanto ziemliches Interesse an einem Glyphosat-Verbot hat! Und weltweit gesehen wird die Debatte um die Landwirtschaft ohnehin gänzlich anders geführt als bei uns; das scheint mir eher ein sehr schlauer Schachzug von Bayer zu sein, in einer grad etwas schwächeren Phase zuzugreifen!

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muellerthomas 19.05.2016, 09:00
14.

Zitat von K:F
Monsanto ist berüchtigt für sein Geschäftsgebaren, das als sehr ruppig beschrieben wird. Da wird Bayer Spaß bekommen. Hoffendlich kann Bayer mit seinem guten Ruf, zerstörtes Vertrauen bei den Kunden wieder gut machen.
Bayer hat in Deutschland eine guten Ruf, weil es ein deutsches Unternehmen ist, weltweit gibt es da kaum einen Unterschied zu Monsanto.

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frankfurtbeat 19.05.2016, 09:01
15. hallo ...

der Ruf von Bayer+Monsanto nimmt sich nicht viel ... nur weil Bayer ein deutsches Unternehmen ist wird das Produkt als "harmlos" gesehen - Monsanto ist aus meiner Sicht sicher die hässlichste Fratze auf dem Agrarsektor - weder braucht man die Chemiekeulen von Bayer noch die Gen- + Hybridprodukte von Monsanto.

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Beat Adler 19.05.2016, 09:02
16. Der Einsatz von Glyphosat verbessert die Bodenfruchtbarkeit.

Zitat von Deutscher__Michel
Nicht umsonst warnen alle vor den Risiken dieses "Monster" zu übernehmen, das Weltweit die Böden mit Roundup zerstört - man mag sich gar nicht ausmahlen was da ggf. in den nächsten Jahren an Klagen auf Bayer einprasseln wird.. Vom Image mal ganz zu schweigen... da wäre es ja für die PR fast besser Guantanamo zu übernehmen.. ; )
Der Einsatz von Glyphosat, heute vorwiegend Made in China, verbessert die Bodenfruchtbarkeit.

Glyphosat, richtig eingesetzt, ist sowohl fuer alle Tiere, von der Hausstaubmilbe bis zum Gorilla, und Menschen sowie fuer die Umwelt voellig harmlos.

Der weltweite Siegeszug von Glyphosat, der immer noch weiter geht, ist vorallem der Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit geschuldet.

Kein anderes Produktionsmittel fuer einen Bauern rund um den Globus bietet Aehliches. Dank Glyphosat kann der Bauer no-till, minimum-till und low-till Bearbeitungsmethoden fuer seinen Ackerboden einsetzen. Er stoert dadurch die natuerlich-gewachsene Bodenstruktur weniger, was zu einer besseren, zumindest aber einer aufrechterhaltenen Bodenfruchtbarkeit fuehrt, seine Ertraege mit weniger Kunstduenger sichert.

Wer animmt, dass irgendwelche Bauern irgendwo auf der Welt Glyphosat aus Lust an der Freude einsetzen, irrt. Sie setzen es ein, weil es ein Mehrfaches des Gegenwertes einbringt. Die Bauern sind nun einmal die besten Oekonomen. Schliesskosten Alternativen viel mehr und sind wesentlich bedenklicher.
mfG Beat

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muellerthomas 19.05.2016, 09:03
17.

Zitat von Spiegelleserin57
ist das der Grund weshalb die Regierung so zerstritten ist da die Union diesen Deal kennt und unterstützem will. Auch wenn Bayer sich finanzielle Vorteile verspricht ist der Griff nach Monsanto sehr gefährlich denn Bayer sollte nicht vergessen dass sein Standort Deutschland ist und hier gelten andere Gesetze als in U.S.A. Gesundheitsgefährdende Mittel haben hier keinen Platz. Monsanto ist so umstritten und das könnte durchaus Bayer den Ruf kosten und Milliarden Verluste bringen. Man sollte nicht nach den Sternen greifen und diesen Absturz riskieren. Ich jedenfalls würde dann keine Pflanzenschutz- mittel mehr von Bayer kaufen!
Wie kommen Sie eigentlich auf die Idee, Bayer wäre ein so viel sauberes Unternehmen als Monsanto? Bayer verhält sich nicht viel anders uns hat international einen durchaus ähnlichen Ruf wie Monsanto. In Deutschland scheinen nur alle zu glauben, deutsche Unternehmen seinen irgendwie per se gut.

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schoenfeldo 19.05.2016, 09:05
18. Monsanto möchte sich rein waschen

und da kommt ein Chemiegigant aus Deutschland gerade recht. Der Imageschaden für Bayer wäre gigantisch, denn dem Hersteller von von genverändertem Saatgut würde man einen Brückenkopf mitten in Europa vorbereiten. Gut bezahlte Lobbyisten in Brüssel erledigen dann die eigentliche Drecksarbeit.

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Uban16 19.05.2016, 09:05
19. Bayer ist nicht durmm!

Erstaunlich, dass sich in der Glyphosatdabatte niemand die Mühe macht, mal hinter die Kulissen zu schauen. Sämtliche Patente sind ausgelaufen, das Gros des Glyphosats wird schon lange nicht mehr von Monsanto vertrieben sondern von chinesischen "Generikern". Anzunehmen ist eher, dass Monsanto ziemliches Interesse an einem Glyphosat-Verbot hat! Und weltweit gesehen wird die Debatte um die Landwirtschaft ohnehin gänzlich anders geführt als bei uns; das scheint mir eher ein sehr schlauer Schachzug von Bayer zu sein, in einer grad etwas schwächeren Phase zuzugreifen!

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