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Übernahme durch Facebook: Datenschützer ruft zu Boykott von WhatsApp auf
DPA

Die WhatsApp-Übernahme durch Facebook hat Europas Verbraucherschützer aufgeschreckt: Datenschützer empfehlen, beide Apps zu boykottieren und auf deutsche oder europäische Angebote auszuweichen. Ein Grünen-Europaabgeordneter fordert zudem eine Kartellprüfung des Deals.

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Casparcash 21.02.2014, 08:26
1.

Zitat von sysop
Die WhatsApp-Übernahme durch Facebook hat Europas Verbraucherschützer aufgeschreckt: Datenschützer empfehlen, beide Apps zu boykottieren und auf deutsche oder europäische Angebote auszuweichen. Ein Grünen-Europaabgeordneter fordert zudem eine Kartellprüfung des Deals.
alles schon passiert.
mein gesamter verwandtenkreis hat es gestern deinstalliert.
there is always plan b.

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bisaim 21.02.2014, 08:30
2. Welche Alternative?

Eine Liste mit Alternativen zu WhatsApp zum Abstimmen gibt es hier:
http://www.contextoo.com/169492883007/

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der_joerg 21.02.2014, 08:34
3. Hä, marktbeherrschend?

Zitat von sysop
Die WhatsApp-Übernahme durch Facebook hat Europas Verbraucherschützer aufgeschreckt: Datenschützer empfehlen, beide Apps zu boykottieren und auf deutsche oder europäische Angebote auszuweichen. Ein Grünen-Europaabgeordneter fordert zudem eine Kartellprüfung des Deals.
Hä, marktbeherrschend?
Das sieht zwar so aus, ist es aber nicht. Ist ja nicht so, als ob es keine Alternativen gäbe. Die sind sofort nutzbar. Da weist der Kollege ja selbst drauf hin.
Bei Öl, Zucker, Getreide, Ackerflächen, Stahl usw. kann es Marktbeherrschung geben. Bei Apps eher nicht.

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funnyone2007 21.02.2014, 08:37
4.

Sehe ich genauso wie die Datenschützer und Verbraucherschützer (Vormachtstellung).

zu empfehlende
Alternativen sind:
a) Telegram Messenger
(kostenlos, Verschlüsselung, äusserlich ähnlich wie Whatsapp, man kann nachrichten schicken, die nach fesgelegter Zeit beim Empfänger gelöscht werden, open source als quellcode kann angeschaut werden

b) Threema (1,60 Android oder 1,79€ iOS)
auch Verschlüsselung, Server in der Schweiz, kein open source, wenig Features bisher.

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auweia1 21.02.2014, 08:38
5. Alternativen

Garantierte Sicherheit gibt es auch bei Threema nicht.
Einen Kompromiss aus Sicherheit und komfort bietet derzeit nur der Blackberry Messanger, der inzwischen auf allen Betriebssystemen läuft.
Neben einer verschlüsselten Verbindung, ist es nicht möglich, das man zu Gruppen hinzugefügt wird und damit völlig fremde Personen Zugriff auf Telefonnummer o der Email bekommen. Auch die letzte Nutzung des Dienstes wird nicht in die Welt posaunt.
bbm ist damit für einen Privatnutzer eine gute Alternative.

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SchnurzelPuPu 21.02.2014, 08:39
6. Na die Hipster sind ganz schön viel wert

wenn ich mir die Übernahmezahlen auf eurer Tabelle so anschaue. D.h. ja dann auch, dass sie viel Geld für Nichts verblasen. Und nur weil die chinesische oder russische Konkurrenz unseriös wirkt. Warum auch dem Teufel Daten geben, wenn Belzebub sie besser verwertet.

PS: Was verdient eigentlich SPON an unseren Nutzerdaten?

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levantiner 21.02.2014, 08:40
7. Ey Thilo!

Auf deutsche Produkte ausweichen? Wie uncool. Was gibt es denn für deutsche Tools, die wie WhatsApp funktionieren? Die sind doch kaum bekannt. Und immer kommen die Warnungen vor den Datenkraken aus den USA von alten deutschen Männern. Heveling, Friedrichs, Weichert, Albrecht. Da wundert mich nichts...

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j.vantast 21.02.2014, 08:45
8. Das Gegenteil wird eintreten

Entgegen aller berechtigten Warnungen werden die User sogar noch jubeln. Werden die beiden Dienste doch sicher die Kontakte des Users auf Übereinstimmungen abgleichen und so dem User vorgaukeln, er hätte hier mehr Komfort bei der Nutzung.
Obwohl das Thema Datenschutz und Spionage brandaktuell ist kümmern sich nur sehr wenige darum. Das erkennt man unter anderem auch daran dass bei dem aktuellen Problem mit den Fritz-Boxen bisher nur ca. 25% der Kunden die Firmware aktualisiert haben.
Nach meiner Einschätzung wird sich die Situation bezüglich Datenschutz und Computersicherheit noch weiter verschärfen da viele Leute es den Datenkraken aber auch den Kriminellen viel zu einfach machen.

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MitKohlensäure 21.02.2014, 08:46
9. Jaja, europäische Unternehmen...

Das ist mal wieder ein leider eher neunmal kluger Rat. Die meisten schätzen heute die internationale Konnektivität. Auch für mich ist es wichtig, dass ich mich mit allen Bekannten und Mitarbeitern austauschen kann. Aus diesem Grund ist auch meinvz in der Versenkung verschwunden. Nicht etwa, weil Facebook weitaus besser wäre, sondern einfach, weil es internationaler wurde. Was will ich mit einem europäischen Anbieter, den zwei Drittel meiner Bekannten niemals kennen werden (egal wie sehr ich dafür Werbung machen werde)?

Google Hangouts bietet immerhin off the record texting. Vielleicht kommt da noch was.

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