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Übernahme durch Facebook: Datenschützer ruft zu Boykott von WhatsApp auf
DPA

Die WhatsApp-Übernahme durch Facebook hat Europas Verbraucherschützer aufgeschreckt: Datenschützer empfehlen, beide Apps zu boykottieren und auf deutsche oder europäische Angebote auszuweichen. Ein Grünen-Europaabgeordneter fordert zudem eine Kartellprüfung des Deals.

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gegenrede 21.02.2014, 10:23
80. ich verrwende kein whatsapp,

die Schweinerei ist aber, dass whatsapp und NSA wissen mit wem ich vernetzt bin, weil ich bei whatsapp-usern in deren Telefonbuch stehe. Die Politik muss diesem illegalen Treiben endlich einen Riegel vorschieben...

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herrbianco 21.02.2014, 10:25
81. Archive

Zitat von sysop
Die WhatsApp-Übernahme durch Facebook hat Europas Verbraucherschützer aufgeschreckt: Datenschützer empfehlen, beide Apps zu boykottieren und auf deutsche oder europäische Angebote auszuweichen. Ein Grünen-Europaabgeordneter fordert zudem eine Kartellprüfung des Deals.
WhatsApp jetzt fix deinstallieren ist sicherlich nicht verkehrt, aber der Zuckerberg hat eines schon geschafft: er kann weitere Verknüpfungen dokumentieren, die er bisher noch nicht in seinem Datenbankpark hatte.
Denn WhatsApp hat die bisherige Kommunikation seiner Nutzer gespeichert und zig Backups gemacht und den ganzen historischen Kram kauft FB mit. Da sind Millionen Facebook-Verweigerer dabei und deren Verbindungen und Kommunikation kann man jetzt auch flöhen.
Da sitzen wahrscheinlich schon Entwickler dran, diesen Datenfisch in die Höhle der Muräne zu zerren. :-/
Es wäre wünschenswert, wenn an die Genehmigung des Deals die Auflage geknüpft würde, den WhatsApp-Nutzern die vollständige Löschung ihrer Accounts inklusive der Historie zu ermöglichen.
Dann wäre der Kaufpreis schlagartig ziemlich schmerzhaft...

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onkelbenz83 21.02.2014, 10:27
82. Mitläuferhysterie

Ich verstehe die ganze Aufregung durch die Übernahme/Kauf von WhatsApp nicht. Dieser Dienst war von Anfang an unsicher ebenso wie Facebook. Jetzt werden die Daten von beiden einfach gebündelt. Klar sollte man sich um den Diebstahl von privaten Daten aufregen, aber warum das erst jetzt geschieht wundert mich, denn dass ist nichts neues.

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lupenrein 21.02.2014, 10:30
83. ...........

Die Möglichkeit, vom Smartphone überall, wo man sich gerade befindet, auf das Internet zuzugreifen , mach nur für einen ganz
geringen SAnteil der User überhaupt einen Sinn.
Wo soll z.B. der Nutzen für einen Jugendlichen sein,der sich z.B. gerade auf dem Sportplatz oder in der Disco befindet, 'Informationen' aus dem Internet abzurufen ? Heute haben doch schon Kinder ein Smartphone, mit dem sie ( auf Kosten der Eltern) im Internet 'surfen' dürfen. Das ist doch völlig sinnentleert.
Der tatsächliche Nutzen, an jedem Ort und jederzeit Informationen über Smartphome aus dem Internetzu holen, dürfte sich auf 5-10 % der Nutzer beschränken.

Mir sind sogar nicht wenige Fälle bekannt, wo Jugendliche sowohl über PC als auch über Smartphone Internetanschlüsse haben, also doppelt bezahlen (lassen).
Der einzige wirkliche Gewinner bleibt immer die IT-Industrie.

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frankenwagen 21.02.2014, 10:30
84. Wechsel auf Threema

Zitat von sysop
Die WhatsApp-Übernahme durch Facebook hat Europas Verbraucherschützer aufgeschreckt: Datenschützer empfehlen, beide Apps zu boykottieren und auf deutsche oder europäische Angebote auszuweichen. Ein Grünen-Europaabgeordneter fordert zudem eine Kartellprüfung des Deals.
Ich sehe in einem Wechsel kein großes Problem. Hab gestern flugs meine 5 wichtigsten Kontakte angerufen und gefragt ob Sie nicht auch wechseln wollen....oder zumindest Threema zusätzlich nutzen können. Hab ihnen kurz die Vorteile von Threema gegenüber WhatsApp erklärt und damit war das dann erledigt. WhatsApp Account noch schnell gelöscht, damit niemand denkt er könne mich auf diesem Wege noch erreichen. Fertig.

Ob ich da jetzt "alle" mein Kontakte in Threema habe ist mir ziemlich egal. Mit den meisten Leuten schreibt man sich nur so sporadisch mal ne Nachricht, da tut es auch ein Anruf, EMail oder evtl. mal ne SMS. WhatsApp hatten auch vorher schon höchstens die Hälfte meiner Kontakte ... da musste man sowieso immer wieder ausweichen.

Ich sehe die Fragmentierung des Marktes auch eher als Vorteil. Keine Firma sollte zu mächtig werden und zu viele Daten sammeln können. So einen Monopolstellung ist gerade bei Kommunikationsmedien gefährlich.

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kurt-aus-kienitz 21.02.2014, 10:30
85. Das ist ...

Zitat von zynisch
... Es ist der Hype. Die Leute sind allerdings nicht in Schaaren zu FB gerannt, weil es besser wäre, sondern weil "ja alle da sind", auch wenn die überwiegende Mehrheit der Nutzer weiterhin den gleichen Personenkreis wirklich "kennt" und auch überwiegend weiterhin mit dem gelichen Kreis kommuniziert...
... stimmt nicht ganz.
Bevor es WhatsApp gab musste man, um sicher zu sein das alle "Freunde" eine Nachricht erhalten, auf SMS zurück greifen.
Eine SMS kostet im Schnitt 9 Cent, eine Flatrate ca. 10 Euro im Monat also 120 Euro im Jahr.
Das ist nicht zu unterschätzen!

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Ebs69 21.02.2014, 10:31
86. BB10 und BBM wird oft zu Unrecht übergangen!

Der BlackBerry Messenger BBM ist sicher, umsonst, plattformübergreifend, funktioniert seit neuestem auch auf alten Android-Systemen, auf neuen Apple und Androids sowieso und kommt früher oder später auch auf Desktops zum Einsatz!!
BBM hat eine Chat-, eine Voice- und bald für alle auch die Video-Call-Funktion. Des Weiteren gibt es mit BBM-Channels eine Art Twitter, und zudem einfachste Möglichkeiten zum Daten-Sharing.
BlackBerry hat tatsächlich die sicherste Alternative: Wieso jeder immer nur an die NSA denkt, die zwar zumindest theoretisch auf richterlichen Beschluss hin leicht auf die kanadischen Server zurückgreifen darf, verstehe ich eh nicht. Glaubt hier denn wirklich einer der US-Geheimdienst will Identitätsklau betreiben oder Kundendaten sammeln? (abgesehen davon können die ja wohl offenbar eh machen was sie wollen..) Viel eher will doch das Organisierte Verbrechen auf alle unsicheren Daten zurückgreifen..
Doch davon und von allem anderen einmal abgesehen ist oder wird das explizit auf Business-User ausgerichtete Unternehmen BlackBerry niemals eine Werbung schaltende Datenkrake sein, so wie all jene anderen kommerziellen Firmen vorrangig aus den Vereinigten Staaten, China oder irgendein StartUp aus sonstwoher..

So long, Ebs.

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Untertainer 21.02.2014, 10:32
87. Leider wahr

Zitat von j.vantast
Obwohl das Thema Datenschutz und Spionage brandaktuell ist kümmern sich nur sehr wenige darum. .
Ganz meine Erfahrung. Viele brüllen vollmundig bei jeder Gelegenheit ihre Wut über Überwachung und Datenmissbrauch in die Welt, weil es in ist, wenn man so kritisch auftritt. Ihr Konsumverhalten ändern die selbsternannten Widerstandskämpfer aber in keiner Weise. Sie googeln, weil Google am besten sei, sie nutzen WhatsApp, weil es so komfortabel sei. Ohne ernsthaften Protest und ohne Verzicht wird sich aber nichts ändern. In Wirklichkeit wird sich also nichts ändern.

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caledonian2010 21.02.2014, 10:32
88. ach Sie Unwissender(de)

Zitat von 99erFiesta
Mich erinnert diese ganze Datenschutzpanik eher an die Einführung der Eisenbahn. Geschwindigkeiten über 30 KMh hält der Mensch nicht aus, dass Hirn platzt oder man wird davon irre im Kopf. Und in den 50ern sollen sich noch die Alten in der Eifel bekreuzigt haben, wenn ein Elektriker des Weges kam. Man dachte der steht mit dem Teufel im Bunde. Liegt vielleicht auch daran, dass ich einfach nur n ganz normaler Mensch mit halbwegs normalen Leben bin. Und kein Umstürzler, Staatsfeind, Krimineller oder sonstige Person die auch sonst das Interesse der Polizei auf sich ziehen würde.
Ach Sie Unwissender(de), hätten Sie doch noch etwas gründlicher nachgedacht. Oder einfach nur geschwiegen. Mehr Kommentar ist dazu nicht nötig.

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spon-facebook-1518889057 21.02.2014, 10:32
89. ab auf die Insel

wenn es nach den Datenschützern geht, würden wir die PC abschalten und mit Lendenschurz auf die Jagd gehen. Langsam aber sicher geht einem dieses Gesabbel auf den Zeiger. Wer Angst um die Kenntnisnahme seiner Daten hat, entferne sich aus dem Netz und breche alle Kommunikationen zur Umwelt ab.

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