Forum: Wirtschaft
Übernahmepläne: Peugeot-Chef will mit Merkel über Opel sprechen
AP

Der mögliche Verkauf von Opel an Peugeot stößt bei Bundesregierung und Gewerkschaften auf Skepsis. Peugeot-Chef Tavares will nun persönlich für das Vorhaben werben.

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darthmax 15.02.2017, 11:20
1. Trumpismus

wir beschweren uns darüber, dass Herr Trump die Automobilindustrie in die USA zurückholen will, gleichzeitig zetern wir aber vor der Option eigene Fertigung zu verlieren.
Irgendwas passt da nicht.

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spaceagency 15.02.2017, 11:21
2. Schrumpfprozesse sind normal bei Übernahmen

da braucht man nicht überascht zu sein. Opel hatte Jahrzehnte Zeit und vieles verschlafen. Wer Autos Konrad und Adam tauft muss sich nicht wundern

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salkin 15.02.2017, 11:22
3.

Das ist doch positiv wenn hier Arbeitsplätze sozialverträglich abgebaut werden. Es heißt doch immer, dass Deutschland in den kommenden Jahren mehrere Millionen Arbeitskräfte aus Altersgründen mehr verliert als neue dazu kommen. Das entspannt doch den Markt. Da dann weniger Einwanderung nötig ist führt das dann auch zu einer Entspannung auf den Wohnungsmärkten. Wird Deutschland nicht auch immer wegen seines hohen Handelsbilanzüberschusses angegangen? Auch vor diesem Hintergrund wäre eine Reduzierung der Arbeitsplätze in Deutschland hilfreich. Will die Regierung etwa diese Überschüsse durch entsprechende Eingriffe und Subventionen zementieren? Sind die Gewerkschaften mal wieder zu Lohnzugeständnissen bereit? Heuchelei von allen Seiten.

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ThieryMZ 15.02.2017, 11:35
4. Wer denkt denn jetzt...

....noch ernsthaft über den Erwerb eines Opel-Fahrzeuges nach? Der neue Insignia steht vor der Markteinführung - das wird schwierig. Woran liegt es, dass Opel nicht in die Hufe kommt? Produktion zu teuer? Erlös zu niedrig? Falsches Portfolio? Es hat Zeiten gegeben (70er), da überlebte GM durch die Opel-Überweisungen. Was soll der mögliche Verbund mit PSA bringen? Die bauen gerade mal 700Tsd Fahrzeuge mehr als Opel und brauchen dafür ein 4,5fach grösseres Personal...Mathematisch ergibt minus mal minus plus. Wirtschaftlich funktioniert das nicht so....

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Techniker70 15.02.2017, 11:42
5. Opel ist eine Marke von GM (und nicht mehr)

Da ist eigentlich kein Verkauf möglich. Die Modelle werden weltweit entwickelt (z.B. in Korea, in Brasilien etc.), weltweit in irgendeinem GM-Werk produziert und in Deutschland als Opel, in England als Vauxhall und in Brasilien als Chevrolet verkauft. Das jetzt zu Opel noch ein paar Werke gehören ist eher Zufall und dem Umstand zu verdanken, dass die Marke noch offiziell mit ein paar Mitarbeitern unterfüttert werden soll.

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PeterPaulPius 15.02.2017, 11:47
6. Great again

Yes, make Europe great again!

Das kann für Opel nur gut sein, wenn sie endlich in ein funktionierendes Ganzes integriert würden. Konzernverrechnung über den Teich ist immer schlecht für Deutschland.

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Belle 15.02.2017, 11:52
7. Der wurde auf Karl getauft....

Zitat von spaceagency
da braucht man nicht überascht zu sein. Opel hatte Jahrzehnte Zeit und vieles verschlafen. Wer Autos Konrad und Adam tauft muss sich nicht wundern
...glaube ich zumindest. Das macht die Sache allerdings nicht besser. Den Opel-Mitarbeitern und den Opel-Händlern wünsche ich sehr viel Glück ! Sie werden es brauchen. Aus eigener Erfahrung kann ich mir nicht vorstellen, dass eine französische "Regie" die Marke Opel irgendwie verbessern kann. Denn französische Autokonzerne haben bisher nur eines bewiesen: sie können billig ! Aber ob das alleine der Marke Opel dienlich sein soll...

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banker1 15.02.2017, 11:54
8. gm war nett, wann ging das chaos los ?? 2014

"Der US-Autobauer General Motors überträgt seiner Tochter Opel die Verantwortung für das Russland-Geschäft. Dem Markt wird enormes Potenzial zugetraut. Bislang spielen die Rüsselsheimer dort eine eher untergeordnete Rolle." Freitag, 18. Oktober 2013
http://www.n-tv.de/wirtschaft/Opel-darf-Russland-Geschaeft-fuehren-article11566491.html
Denke das hier auch noch fette Verluste der letzten Jahre bilanziert wurden
Opel konnte tun und lassen was es wollte, Sie hatten keine Chance. Die Bundesregierung sollte aber so schlechte Karten nicht haben, nachdem die Trickserei mit der Opeltreuhand und der GM Insolvenz ja solange nicht her ist. Mal sehen am Ende rauskommt.Vielleicht sogar etwas sinnvolleres als jetzt.

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enfield 15.02.2017, 11:57
9. Hä?

Zitat von darthmax
wir beschweren uns darüber, dass Herr Trump die Automobilindustrie in die USA zurückholen will, gleichzeitig zetern wir aber vor der Option eigene Fertigung zu verlieren. Irgendwas passt da nicht.
Dann heben Sie mich doch mal auf Ihr Niveau: was für eine Option "eigene Fertigung" zu verlieren soll das sein, was hat Trump damit zu tun und was gibt es für ihn "zurückzuholen" und wer sind "wir" bzw. wer seid ihr?
Ja, da passt tatsächlich garnix.

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