Forum: Wirtschaft
Überweisungen an EZB und IWF: Griechenland zahlt Kreditraten zurück
REUTERS

Griechenland hat seine überfälligen Raten an den IWF und weitere fällige Forderungen der EZB beglichen. Insgesamt überwies Athen 6,25 Milliarden Euro.

Seite 1 von 10
salkin 20.07.2015, 12:10
1.

Richtiger wäre gewesen, die europäischen Steuerzahler haben fällige Kredite Griechenlands bei Finanzinstituten überwiesen.

Das hier Hektik aufgekommen ist lag doch im Wesentlichen daran, dass man die EZB bedienen musste um das Deutlichwerden der illegalen Staatsfinanzierung durch die EZB zu verhindern. Das man hierbei als Sicherheit wieder auf Zinserträge der EZB aus den gekauften Anleihen zurückgreift die eigentlich den einzelnen Notenbanken anteilig zustehen und damit auch den jeweiligen Staaten und EU Gelder die zweckgebunden sind veruntreut, interessiert hier ohnehin nur noch am Rande. Die EZB kauft ja munter neue Staatsanleihen auf von denen später sicher auch wieder einige über diese Kreislaufgeschäfte bedient werden. Eigentlich das Geschäftsmodell von Wirtschaftskriminellen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
christian0061 20.07.2015, 12:11
2. Komisch????

Erst liest man ständig, dass alle Kredite an Griechenland langfristig gestundet sind, und sich somit überhaupt kein Zwang zu einem Schuldenschnitt ergibt und doch muss Griechenland jede Woche Milliarden zurückzahlen?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rudi_ralala 20.07.2015, 12:11
3.

Na also, geht doch.
Ich leihe mir von meinem Wirt auch immer Geld, damit ich meine Deckel bei ihm bezahlen kann.
Danke Frau Murksel für diesen geldwerten Tipp.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spon-facebook-1293013983 20.07.2015, 12:13
4. So'n bisschen gaga ist das ja schon

Ein Hilfspaket, um die Schulden an sich selbst zurückzuzahlen. Kann man nicht einfach mal sagen: "Die nächsten 5 Jahre zahlt ihr nichts und bekommt auch nichts" und gut ist? Dann können die Griechen selbst über ihre Wirtschaft entscheiden und gut ist.

Das jetzige Prozedere verbrennt doch irgendwie nur Zeit und Nerven ...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
2a2b2c 20.07.2015, 12:14
5. Ponzi-System

ist hier das Schlagwort. Mit ständig neuen Krediten laufende fällige oder überfällige alte Verbindlichkeiten begleichen und hoffen, dass das Verschuldungsproblem dann "irgendwann" von nachfolgenden Generationen "irgendwie" gelöst wird...

Mit "Nachhaltigkeit" hat das leider nichts zu tun, sondern eher mit "Betrug", zumindest wird man in westlichen Industrienationen bei derartiger Finanzierungspraxis im privatwirtschaftlichen Sektor strafrechtlich belangt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
c0bRa 20.07.2015, 12:14
6.

Na dann sind ja noch 0,91 Mrd € übrig, die auf den Kopf gehauen werden können... Bis zur nächsten Brückenzahlung, die einfach dann erfolgt, wenn der Grieche wieder schreit...

Und am Ende fliegen sie doch aus dem Euro...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
CrankShafter 20.07.2015, 12:17
7. Schluss jetzt! Wir bezahlen unsere eigenen Kredite!

Und die Griechen zweigen sich noch mal eben eine schlapp-knappe Milliarde ab. So für den kleinen Hunger zwischendurch und das Koks auf der Parlamentstoilette. Lasst die Brüder endlich absaufen. Mit Mann und Maus. Lasst doch die Südländer und die USA den Mist bezahlen, wenn es Ihnen so viel bedeutet.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bert1966 20.07.2015, 12:17
8. Unfug

Nicht "Griechenland zahlt Kreditraten zurück", sondern "EU bezahlt die Ausstände Griechenlands beim IWF und der eigenen Zentralbank selbst".

Der alte Taschenspielertrick - und das Wahlvieh fällt darauf herein.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
thinking_about 20.07.2015, 12:17
9. +++ 06:30 EU-Kommission werkelte seit Wochen an Grexit-Prüfung +++

Das war wohl der Plan B (den Schäuble in der Hinterhand hatte):

Vertreter der Europäischen Kommission haben in den vergangenen Wochen an einem umfassenden Bericht zur Vorbereitung eines möglichen Grexit gearbeitet. Wie die griechische Zeitung "Ekathemerini" berichtet, habe die geheime Untersuchung rund 200 Probleme behandelt, die ein Grexit mit sich habe bringen können. Dabei ging es etwa um mögliche soziale Unruhen oder die Frage, ob das Land bei einem Austritt aus der Eurozone auch den Schengenraum hätte verlassen müssen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 10