Forum: Wirtschaft
Umfrage: 41 Prozent der Deutschen fühlen sich schlecht bezahlt

Die überwältigende Mehrheit der Bundesbürger findet laut einer Umfrage, dass die Einkommen in Deutschland ungerecht verteilt sind. Einen sozialen Aufstieg halten viele für schwierig.

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dorffburg 30.10.2016, 16:57
1. Ich schaue mal in die Kristallkugel für 2017

Wenn dann diese 41% alle wählen gehen würden, und zwar nicht die CDU, dann brauchen wir uns ab nächsten Oktober keine Gedanken mehr über soziale Gerechtigkeit zu machen. Da aber diese 41% ganz sicher nicht alle SPD und/oder Die Linke wählen werden, geschweige denn alle wählen gehen, wird dies wohl nur Wunschdenken bleiben. Schade eigentlich!

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marthaimschnee 30.10.2016, 16:59
2. schlechte Anwortauswahl

Daß ich im großen und ganzen zufrieden bin heißt nicht, daß ich mich nicht auch unterbezahlt fühle.
Übrigens bemerkenswert, daß nur 51% der Arbeiter sich unterbezahlt fühlt. Es ist schließlich an den Zahlen nachlesbar, daß die Realeinkommen nicht mit der Produktivität und der Inflation mitgezogen haben. Und daß parallel zu dieser Stagnation oder gar dem Reallohnverlust ein überdimensionaler Anstieg leistungsloser Einkommen zu bewundern ist. Die übrigen 49% scheinen der "es geht und doch gut" Propaganda aufgesessen zu sein. Ja, tut es! Aber es sollte uns besser gehen!

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miram-m 30.10.2016, 17:00
3. Fühlen Sie sich gerecht entlohnt?

Brutto oder netto? Wenn letzteres - dann nein!

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nichtdoch 30.10.2016, 17:06
4. Umfrage: 41 Prozent der Deutschen fühlen sich schlecht bezahlt

Aber man liest immer "Uns geht es so gut wie noch nie" Was ist nun die Wahrheit? und wie gut ist es den vor Jahren gewesen wenn jetzt alles bestens ist aber trotz allem 41% der Deutschen sich als schlecht bezahlt fuehlen?
Kann mir vorstellen wenn einen Obdachlosen eine ueberdachte Wohnstaeatte mit Essen und etwas Taschengeld angeboten wird ,dass derjenige sicherlich sagt "So gut ist es mir noch nie gegangen"

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yvowald@freenet.de 30.10.2016, 17:08
5. Wieder besseren Wissens wählen

Das Jammern über zu niedrige Löhne und Gehälter in den unteren Einkommensgruppen hilft nicht.
Eine rot-grün-rote Bundesregierung beabsichtigt, den Mindestlohn auf wenigstens 11 oder sogar 12 EURO pro Arbeitsstunde anzuheben.
Und eine Bürgerinnen- und Bürgerversicherung sowohl bei der Rente als auch für Krankheit und Pflege einzuführen, in die alle zahlen - unabhängig von der Einkommenshöhe.
Wir müssen alle gemeinsam daran arbeiten, die Macht der Finanzstarken und der Oberen Zehntausend zu beenden, um die Verhältnisse umzukehren.
Wenn jedoch weiterhin eine Mehrheit die Unionsparteien wählt, die seit jeher dem Großkapital und der Finanzwirtschaft treu ergeben sind, dürfen sich genau diese Wählerinnen und Wähler nicht beklagen.
Sie handeln wider besseren Wissens, oder ihnen fehlt das politische Grundwissen, eines von beiden.

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jjcamera 30.10.2016, 17:13
6. 59 Prozent

Heißt das, dass 59 Prozent der Deutschen das Gefühl haben, in ihrem Job zu viel zu verdienen?
Hört doch mal auf mit diesen unsäglichen "Ungerechtigkeits"-Statistiken der Linken, der Gewerkschaften und Wohlfahrtsverbände, die die deutsche Arbeiterschaft klein und arm rechnen. Wir sind eines der reichsten Länder der Welt, wir haben einen für andere Menschen schier unvorstellbaren Wohlstand und soziales Fangnetz. Daher will so gut wie jeder Armutsflüchtling der Welt in unser Land.

In welchem der Grundgesetze steht denn, dass alle Menschen gleich viel verdienen müssen? Das ist ein Ladenhüter aus den Zeiten des Kommunismus. Der ist gescheitert.

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hirsnemehism 30.10.2016, 17:13
7. Seit...

,,,der vorletzten Tarifrunde brutto 3% minus, drei Urlaubstage weniger und tägliche Mehrarbeit, so dass man bei Urlaub oder Krankheit Minusstunden aufbaut, die dann später als Zusatztage abgegolten werden müssen. In der letzten Tarifrunde zweimal 2,2% Lohnerhöhung, einmal für 2016 und einmal für 2017... ...wobei der Arbeitgeber die zweite Erhöhung nicht gewähren will. Nein, ich fühle mich NICHT gerecht entlohnt!

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ray8 30.10.2016, 17:15
8. Wenig erstaunlich

Die Deutschen sind nunmal die unangefochtenen Weltmeister in Sachen Unzufriedenheit.

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ForistGump2 30.10.2016, 17:16
9. Man muss wohl weit über 100 Jahre alt sein...

Zitat von dorffburg
...Da aber diese 41% ganz sicher nicht alle SPD und/oder Die Linke wählen werden, geschweige denn alle wählen gehen, wird dies wohl nur Wunschdenken bleiben. Schade eigentlich!
...um die SPD irgendwie im Zusammenhang mit sozialer Gerechtigkeit in Zusammenhang zu bringen. Zweite Voraussetzung: man muss die letzten 30 Jahre verschlafen haben.

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