Forum: Wirtschaft
Umfrage: 41 Prozent der Deutschen fühlen sich schlecht bezahlt

Die überwältigende Mehrheit der Bundesbürger findet laut einer Umfrage, dass die Einkommen in Deutschland ungerecht verteilt sind. Einen sozialen Aufstieg halten viele für schwierig.

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Herbert Diess 30.10.2016, 17:18
10. Die Steuern sind zu hoch

Und die Steuergelder werden sinnlos rausgepulvert.
Das ist das Problem

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rovat 30.10.2016, 17:20
11.

Zitat von dorffburg
Wenn dann diese 41% alle wählen gehen würden, und zwar nicht die CDU, dann brauchen wir uns ab nächsten Oktober keine Gedanken mehr über soziale Gerechtigkeit zu machen. Da aber diese 41% ganz sicher nicht alle SPD und/oder Die Linke wählen werden, geschweige denn alle wählen gehen, wird dies wohl nur Wunschdenken bleiben. Schade eigentlich!
Da bin ich ganz bei Ihnen. Ich arbeite im Gesundheitsbereich (Krankenpflege) bei einem privaten Träger und werde entsprechend entlohnt. Die Mehrheit der KollegenInnen wählt bürgerlich, ich nicht. Links scheint mir eine vielleicht unzulängliche Alternative zu sein - aber sie ist die einzige.

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gratiola 30.10.2016, 17:26
12. Forist drei

Das genau ist der Punkt! Dazu kommt noch die deutsche Allparteiengruendlichkeit beim Einsacken für alle ( U)möglichen Gebühren.D ist eines der größten Abzockerlaender weltweit. Das macht Einsatzwillen und Aufstieg fast unmöglich und sorgt dafür dass immer mehr, auch am Ende ihres Arbeitsleben, die Haende quasi bettelt aufhalten müssen. So schaft man Abhängigkeit, des deutschen Politikern und Beamten, Lieblingssport.
Die vorgegebenen Antworten sind selbst für nichtrepresentativ unbrauchbar.

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meine_foren 30.10.2016, 17:27
13.

Ich bin zufrieden mit dem, was ich habe. Ich schaue nicht ständig auf andere. Es wird immer Menschen die mehr, aber auch viele die weniger haben geben. Na und? :-)

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mikn1000 30.10.2016, 17:29
14.

Jeder kann die Bilanzen seiner Firma auf der Webseite des Bundesanzeiger einsehen; wenn Publizierungspflichtig. Wenn die Bude groß genug ist, dann auch die Gewinn- und Verlustrechnung und mit Glück den Anhang wo die Anzahl der Mitarbeiter steht. Dann einfach Gehaltskosten / Mitarbeiteranzahl. Mit den Sozialabgaben aber Vorsicht, die Firmen zahlen ja auch einen Teil, der nicht über die Gehaltsabrechnung fließt.

Dann weiß man schon, ob man über oder unter dem Durchschnitt ist. Von daher hoffe ich, dass bald die Gehaltslisten mal veröffentlicht werden müssen. Dann kann man sich als Bewerber schon darüber Gedanken machen, ob man eine Zukunft in der Firma haben will oder nicht.

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josho 30.10.2016, 17:29
15. Aha, 1000 Wahlberechtigte.....

....wurden befragt. Wäre nicht sofort die 2.Frage angebracht, wen sie dann (nicht) wählen und warum (nicht)?

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fudiröller 30.10.2016, 17:32
16. Typischer Reflex

der meisten Kommentare, mehr soziale Gerechtigkeit, mehr SPD, blabla... Die Bruttolöhne sind in D ziemlich hoch, ich persönlich bin mit dem Lohn einverstanden der mir vom Arbeitgeber zugedacht wird. Womit ich nicht einverstanden bin sind die weit über 60 Prozent Steuern (alle Steuern inkl. MWSt.. etc) und Abgaben (alle inkl GEZ usw) die mir der Staat abnimmt um damit neben durchaus sinnvollen Dingen (Polizei, Lehrer, Strassen) jede Menge Schwachsinn zu bezahlen. Komisch dass z.B. die Schweiz mit viel niedrigeren Steuern auskommt. Stört anscheinend niemand ausser mir.

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alternativloser_user 30.10.2016, 17:33
17. Statistik

Mal was vom statistischen Bundesamt:

40% Der deutschen verdienen unter 2000 € im Monat.

Wenn man weiss, dass im Alter die Rente 43% davon beträgt und der daraus resultierende Betrag unter der Armutsgrenze liegt, dann weiss man auch, dass ca. 40% der deutschen von Altersarmut betroffen sein werden!

Wundert mich garnicht, dass die Leute unzufrieden sind.

Übrigens nochwas interessantes: 10% der Deutschen gehört Zweidrittel des Barvermögens der Deutschen in Höhe von über 5 Billionen Euro.
Die unteren 50% haben übrigens keinerlei nennenswertes Vermögen.

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spmc-12355639674612 30.10.2016, 17:34
18. Sie haben Recht!

Zitat von hirsnemehism
,,,der vorletzten Tarifrunde brutto 3% minus, drei Urlaubstage weniger und tägliche Mehrarbeit, so dass man bei Urlaub oder Krankheit Minusstunden aufbaut, die dann später als Zusatztage abgegolten werden müssen. In der letzten Tarifrunde zweimal 2,2% Lohnerhöhung, einmal für 2016 und einmal für 2017... ...wobei der Arbeitgeber die zweite Erhöhung nicht gewähren will. Nein, ich fühle mich NICHT gerecht entlohnt!
Ich würde mir in diesem Fall einen neuen Arbeitgeber suchen. Ich weiß: Hört sich viel leichter an als es ist. Aber Ihr jetziger Arbeitgeber hat Sie offensichtlich nicht verdient. Möglicherweise ist jedoch auch Ihre Firma in einer Schieflage (von der die Arbeitnehmer manchmal erst mit der Kündigung erfahren) und kann einfach nicht mehr zahlen. Das wäre für mich ein noch triftigerer Grund, sich einen neuen Job zu suchen.

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carryflag 30.10.2016, 17:35
19. ich fühle mich auch ungerecht bezahlt!

und das obwohl ich zu den "oberen" Einkommensempfänger zähle (keine super abgehobenen Werte).
Interessant find ich dabei das mein Einkommenssteuersatz bei nunmehr verdoppelten Einkommen (über viele Jahre), um den Faktor 4 gestiegen ist. Ich denke also, dass ich schonmal genügend Steuern zahle. Weiterhin habe ich mir den Ar*** aufgerissen, um da zu stehen wo ich heute bin und kann nur sagen, dass ich Faktor 10 von einem normalen Angestellten leisten muss (das war ich nämlich auch mal), und vielleicht gerade mal Faktor 3 zu einem "normalen, besseren" Angestellten verdiene. Daher mache ich das alles nicht wegen dem Geld (sondern aus Überzeugung etwas verändern zu können), denn mit Geld kann man das nicht aufwiegen. Klar gibt es viele Missstände in unserem Land, aber Einkommen gehört nur am Rande dazu. Man steht häufig einfach da, wo man sich selbst hinmanövriert hat (so hart sich das anhören mag). Einkommenssteuern sind doch nur am Rande unser Problem hinsichtlich Gerechtigkeit - wo es wirklich ungerecht zugeht ist bei Erben, Zinserträgen usw. - da muss man evtl. wirklich ran (obwohl mir das auch nicht anspricht, aber ich denke mal, dass es sonst nicht anderes geht).

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