Forum: Wirtschaft
Umfrage: 64 Prozent der EU-Bürger würden für Grundeinkommen stimmen
DPA

Die Schweizer entscheiden am 5. Juni über ein bedingungsloses Grundeinkommen. Dürften EU-Bürger abstimmen, würde es wohl eingeführt.

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ulrich_loose 21.05.2016, 10:19
1. Ach nee

die Aufteilung der Abstimmenden dürfte dann recht genau den Zahlern und Empfängern der Zeche entsprechen... Dafür ist natürlich die Gruppe, die glaubt ohne Arbeit mehr Geld im Portemonnaie zu haben, dagegen ist die Gruppe die befürchtet mit irrsinnigen Steuern belastet zu werden und die Enthalter enthalten sich eben.

Mich erinnert das irgendwie an eine Art "Gerechte sozialistische Volksrepublik Europa"... Dumm nur, dass der Laden so ganz sicher den Bach runter geht und global betrachtet hinten runter fällt.

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spiegelzeit 21.05.2016, 10:20
2. In Griechenland längst verwirklicht...

...auch in Spanien und Portugal, Italien: Geld ohne Arbeit, hunderte Milliarden, finanziert von den dämlichen Deutschen, es muss nur genügend Dumme geben, die den Schlauen das Nichtstun finanzieren.

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vitalik 21.05.2016, 10:25
3.

"Nur eine kleine Minderheit der EU-Bürger - vier Prozent - würde ... aufhören zu arbeiten... Weitere sieben Prozent gaben an, weniger arbeiten zu wollen... Mit 34 Prozent antworteten allerdings die meisten Befragten, dass sie auch bei einem Grundeinkommen weiter so arbeiten würden wie bisher."

34% sind die meisten? Klingt eher so, dass nur ein Drittel der Menschen nach der Einführung weiter so arbeiten würden, wie bischer.
Nur ein Drittel Vollzeitkräfte klingt aber schon ziemlich gravierend.

Übrigens, 4+7+34 sind nicht 100, was macht der Rest?

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janne2109 21.05.2016, 10:27
4. humanistisch?

Ich glaub's nicht! Was hat das mit Humanismus zu tun. Millionen Bürger arbeiten um sich ihren Wohlstand zu sichern oder gern auch zu vergrößern und ein Teil der Bevölkerung darf sich mit einem Grundeinkommen - dem Gedanken is ja humanistisch- in den Sessel lehnen und zum Kissenpupser werden.

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RioTokio 21.05.2016, 10:29
5.

Das bedingungslose Grundeinkommen gibts schon - nennt sich Sozialhilfe.
Davon kann man leben, hat ne Wohnung, ist krankenversichert etc.
Aber klar - Geschenke von irgendwem wollen alle. Da ist man sich schnell einig.

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Maruk0815 21.05.2016, 10:30
6. Grundeinkommen war schon immer interessant

Ebenso interessant ist, wie sich die Menschen verhalten würden.

Laut Studie würden die allermeisten weiter arbeiten gehen, nur halt weniger. Da aber weiterhin der Bedarf an der Gesamtarbeitszeit vorhanden wäre, würden somit mehr Menschen in ein Beschäftigungsverhältnis kommen.

Zudem würden ehrenamtliche Tätigkeiten zunehmen und der familiäre Zusammenhalt gestärkt, da man sich mehr Zeit für die Familie nehmen kann. Aus meiner Sicht wäre ein Grundeinkommen gesamtgesellschaftlich ein großer Schritt nach vorn.

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niroclean 21.05.2016, 10:30
7. ....dafür

...wenn es hoch genug wäre (Mindestniveau wie Mindestlohn bei 40 Wochenstunden).

Damit würde man dem vorherrschenden Lohndumping endlich einen Riegel vorschieben. Wenn sich heute Arbeitgeber damit brüsten das sie über Mindestlohn zahlen und dann 9,00 Euro zahlen ist das doch eine echte Unverschämtheit zumal jeder weiß das man damit kaum überleben kann ohne Aufstockung.

Die Politik ist seit Jahren untätig und schaut zu wie Mieten/Nebenkosten in astronomische Höhen steigen, die Durchschnittslöhne aber beständig sinken weil die Arbeitgeber ja immer mit Globalisierung und Konkurrenz und Arbeitsplatzabbau argumentieren - die Tatsache ist doch das die Reichen immer reicher werden (beweist die Statistik) weil die Politik ihnen diese Märchen immer wieder glaubt.

Der "kleine Mann" soll dann aber von seinem mickrigen Einkommen (das mittlerweile immer öfter ohne Weihnachts- und Urlaubsgeld gezahlt wird) Altersvorsorge betreiben und die Großverdiener genehmigen sich eine Million nach der anderen.

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fletcherfahrer 21.05.2016, 10:31
8. Bitte nachrechnen!

2500 Franken sind 2250 Euro und nicht 1500, da wäre ein Ehepaar mit 4500 Euro dabei. Warum noch arbeiten?

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ski123 21.05.2016, 10:31
9. Das mit dem

Grundeinkommen würde sicher gelingen, wenn endlich mal alle in einen Topf einzahlen würden. Wenigstens bei den Renten wäre es dringend erforderlich, wie z.B. in Österreich, wo alle vom Politiker bis zum Arzt und kleinen Arbeiter in einen Pensionsfond einzahlen und so auch alle einen Pension erhalten mit 14 Auszahlungen jährlich.

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