Forum: Wirtschaft
Umfrage: 64 Prozent der EU-Bürger würden für Grundeinkommen stimmen
DPA

Die Schweizer entscheiden am 5. Juni über ein bedingungsloses Grundeinkommen. Dürften EU-Bürger abstimmen, würde es wohl eingeführt.

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Peterldw 21.05.2016, 11:28
90. Thüringen

Zitat von thorsten.munder
in Deutschland wo Millionen für ein Trinkgeld auf Arbeit gehen wie in Thüringen wo trotz Mindestlohn immer noch Löhne unterhalb der 5 Euro Schallgrenze angesagt sind da kann man auch den Leuten auch Grundeinkommen geben und die paar Jobs dann auch noch nach China verlagern die können`s gebrauchen deren Wirtschaftswachstum beträgt nur noch 6 Prozent !
Wie das, dort ist doch eine linke Regierung am Ruder, die sich als einzige für die Armen einsetzt. Diese Partei hat doch den Überfluss für alle erfunden.

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darjeeling1 21.05.2016, 11:29
91. 1000€

Grundeinkommen zur Zeit halte ich für angemessen.
Etwas mehr als ein ALG 2 Empfänger zur Zeit an
Miete, Nebenkosten und Geld zum Leben bekommt.
Es würde der große Posten an Verwaltungskosten wegfallen, würde das Geld einfach überwiesen.
Ich denke nur wenige Menschen würden sich mit dieser
Summe von 1000 € zufrieden geben.
Es liegt in der Natur des Menschen konsumieren zu
wollen. Das heißt letzendlich die meißten würden sich doch eine Arbeit suchen, um z.B. ein Auto zu fahren.
Um das alles zu finanzieren würde ich den Höchst-
steuersatz auf 30 % reduzieren und den Beruf des
Steuerberaters abschaffen.
Ferner sämtliche Steueroasen trockenlegen.

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smartphone 21.05.2016, 11:30
92. Wg Hartz4 und Erschrecken

Eben - Man rechnet H4 aus gewissen Interessen hoch, vergißt aber, daß man per Grundeinkommen 1500-2500+ KV ) dieses H4 nicht mehr braucht ,alos auch den Verwaltungsappartschik auch nicht ,was klar Kosten spart . H4 liegt btw so unter 14 MRd ... für ca 11 Mio Bezieher , also weit weit tiefer als die 46-50 Mrd die leistungslos(!) als Pension für 80000 Bezieher pro Jahr verfeuert werden ---Ergo ist klar, daß schon mal mangels effektiver Pensionskasse durch deren Abschaffung das BGE gegenfinanzierbar ist - und auf diesem Wege auch solche >20000 pM Pensionen auf ein vermittelbares Maß reduziert sind.
Es ist nihct nur der Porsche und D+M Manager ,der das sagt ... Denn wenn man zB seit 20 Jahren die Jugend per Praktika usw abspeist, braucht man sich doch nihct zu wundern, wenn keiner mehr Kinder in die Welt setzt...d.h. diese Schäuble Denke im SInne kein Geld da offenbart massive Defizite auf.

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silverhair 21.05.2016, 11:31
93. Falsche Frage

Zitat von rek_
Endlich Schluss mit arbeiten! Aber wer wird dann die ganzen Güter erwirtschaften? Und wer bezahlt das alles? Kann auch der gesamte naher Osten nach Europa kommen?
Güter werden nicht erwirtschaftet :) Sie unterliegen da einem - auch den Ökonomen eigenen Optischen Irrtum.

Materie verlangt kein Geld, deshalb wird auch kein Geld an Materie verteilt. In den Zeiten von Ackerbau und Viehzucht war die Natur der grosse Produzent, der Mensch nur Nachbearbeiter in wenigen Verarbeitungschritten.
In der Industrie/Dienstleistungsgesellschaft wird aus kostenlosen Rohstoffen/Energie durch vor allem Maschinellen Arbeit und Computer Steuerung alles Hergestellt ,und so entfällt die Verteilung des Geldes nach Nützlichkeit für den Käufer und die beteiligten Menschen die "Maschinen" beaufsichtigen .. und die Güter sind nur "nebenprodukte" dieser Art der Produktion.

In Fakt sind und waren Güter immer nur die Aufhänger für die Laufzettel der "Arbeits/Dienstleistungsentgelte".. Sie selber haben nur einen temporären Nutzwert entweder zum überleben von Menschen, oder um neue Maschinen letztlich bauen zu lassen!

Der Mensch selber ist längst nur noch Hilfsarbeiter dieses fast vollautomatischen Produktionsystems das Güter ohne Ende im Überfluss produziert sogar , aber "bezahlen" tun wir immer weniger Menschen, weil deren wie auch immer definierte Beteiligung daran immer kleiner wird!

Fragen sie nicht nach Finanzierung . Diese Seltsame Idee das man Geld aus Töpfen braucht ist nett, aber letztlich unsinnig - Alle Menschen finanzieren sich gegenseitig .. mal gut , mal schlecht , mal ungerecht , aber der einzelne Finanziert überhaupt niemand , er wird erstmal finanziert ..

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iffelsine 21.05.2016, 11:32
94. Wie krank ist das denn ?

Also ein paar gehen freiwillig arbeiten, weil es ihnen Spass macht und finanzieren den Rest der Bürger, die ihnen dabei zusehen. Und diese Zuschauer sind dann kreativ ? Das ist eine völlig kranke Annahme, denn die Arbeitsunwilligen sind heute schon die, die keine Kreativität an den Tag legen und HARTZ IV beziehen. Die paar HARTZ-IV-Bezieher, die sich wirklich um einen Job bemühen, finden auch einen, wenn sie kreativ sind. By the way, bei bedingungslosem Grundeinkommen würde also auch ich einen Betrag geschenkt bekommen, den ich nicht brauche. Dann wäre es sinnvoll, gleich weniger Einkommenssteuer zu bezahlen.

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mhwse 21.05.2016, 11:33
95. Wenn Sie beim BGE

Zitat von Untertan 2.0
Die Sozialhilfe ist nicht bedingungslos. Man bekommt sie z.B. nicht, wenn man ausreichend Geld durch seine Arbeit verdient.
arbeiten, wird der Überstand natürlich auch besteuert und hoffentlich Erbe und Einkommen aus Kapitalanlagen progressiv .. (das wäre eine kommunistische aber wohl notwendige Gleichmacherei - oder man geht mit Wohnraum in die Höhe und bindet Teile der Währung an Warengruppen.. alles in allem eher keine schöne Utopie)

So wie der Sozialhilfeempfänger auch jetzt schon Steuern zahlt ..

In den USA ist Sozialhilfe z.B. von der Umsatzsteuer befreit .. purer Sozialismus im Land des Superkapitalismus ..

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obreot 21.05.2016, 11:34
96. Nicht gleich Sozialhilfe

Denn das Grundeinkommen bekommt man ohne Bürokratie, das heißt 10.000ende Angestellte würden überflüssig! Man kann hunderte von Millionen € einsparen!!

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warholandy 21.05.2016, 11:34
97. hmm

Zitat von mhwse
Ich denke die praktischen Probleme die sich daraus ergeben, sind bisher nicht exakt durchdacht.
Da haben sie allerdings recht, nur ist das natürlich kein Gegenargument.

Eingriffe in komplexe Strukturen, wie es Gesellschaften mit ihren Bedingungen nunmal sind, lassen sich grundsätzlich schwer prognostizieren.

Das gilt selbstredend auch für Unterlassungen, also welche, nicht exakt durchdachten praktischen Probleme es mit sich bringen könnte, wenn wir das Grundeinkommen NICHT einführten.

Ihre richtige Bemerkung hat weniger mit dem OB als mit dem WIE einer möglichen Einführung zu tun. Wichtige Fragen, dennoch stehen sie erst an zweiter Stelle...

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LDaniel 21.05.2016, 11:34
98. Kurze Rechnung

Zitat von felisconcolor
gegen das bedingungslose Grundeinkommen ist, sollte einfach mal nachrechnen was die derzeitige Grundsicherung, H4, Sozialhilfe etc. unterm Strich kostet. So mancher würde sich erschrecken. Das sind nicht nur die Leistungen an sich. Das ist die Arbeit der Verwaltung, der Verteilung, der Einsprüche, der Gegeneinsprüche, der Gerichtsverfahren und Anwaltskosten und so weiter und so fort. Mit dem bedingungslosen Grundeinkommen wäre das alles Geschichte. Jeder bekommt x Euro und damit ist Feierabend. keine wenns abers hätte doch sein können sollen. Nichts dergleichen. Und schon wäre genug geld für alle da. Eine Steuervereinfachung oben drauf und Schäuble wüsste bald nicht mehr wohin mit seinem vielen Geld. Sicher gäbe es bei sagen wir mal 1500 Euro genügend die sagen das reicht mir. Manch eine/r der regulär arbeitet bekommt nicht soviel. Viele bekommen noch weniger, auch das kostet durch Aufstockung und Querfinanzierung. Subventionen für Langzeitarbeitslose, gestrichen. braucht niemand mehr. Einfach mal darüber nachdenken und schon wird ein Schuh draus und zwar ein ziemlich bequemer. Und wenn ein ehemaliger Porsche Manager meint, das bedingungslose Grundeinkommen wäre finanzierbar... Dann sollte das einem wirklich zu denken geben.
Ich zeige Ihnen hier mal eine kurze Rechnung (Unterstufenniveau), die Sie aus Ihrer Utopie zurüch holt.

Grundeinkommen von 1500 Euro bei 82 Millionen Bürgern:

123 Milliarden Euro. Das entspricht ca. dem JAHRESHAUSHALT des Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Wohl gemerkt JAHR.

Wir hätten tatsächliche Kosten von 123*12 = 1,476 Billionen Euro. Das wäre das 4,9-fache des aktuellen Gesamtbundeshaushaltes.

Wohl gemerkt, das gälte für die momentanen Einküfte des Staates, die natürlich drastische sinken würden, wenn 2/3 weniger oder garnicht arbeiten.

Also, bitte erklären Sie mir, wie Sie das auch nur ansatzweise finanzieren wollen... .

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merapi22 21.05.2016, 11:34
99. Fachkräfte aus D gehen ins Ausland weil es kein BGE hat

Zitat von wll
Dass die zur Finanzierung vermutlich anvisierten "Reichen" wie bisher immer Mittel und Wege finden werden, sich zu drücken, dürfte klar sein. Ebenso sollten sich die Befürworter darüber im Klaren sein, dass hochqualifizierte deutsche Fachkräfte im Ausland gefragt sind - und sich nicht endlos über Gebühr auspressen lassen dürften.
Ja, das ist das Problem von heute, wo Reiche sich mit 1000 legalen Steuertricks um Abgaben herum-mogeln.
Die Lösung: Steuervereinfachung über die Mehrwertsteuer, nach Gesund/Schädlich für Umwelt/Mensch gestaffelt, je schädlicher desto höher die Steuer.
Weil fast alle Luxusartikel schädlich für Umwelt und Mensch sind, werden vor allem die Reichen das BGE finanzieren. Viel Spass den Reichen beim weglaufen... wohin auch immer wenn das BGE EU-weit eingeführt wird.
Wer sich in USA, Australien, Singapur, Dubai umschaut, wundert sich über die vielen deutschen Staatsbürger die da leben und arbeiten. Einfach weil es da neben Sonne, Sommer und freundlichere Menschen vor allem gute Löhne und Arbeitsbedingungen für Fachkräfte aus D hat.
Bis 2005 hatte es 83 Millionen Einwohner in Deutschland heute nur noch 80 und viele Städte in D sind keine Grossstädte mehr, das wirkliche Problem.

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