Forum: Wirtschaft
Umfrage: 64 Prozent der EU-Bürger würden für Grundeinkommen stimmen
DPA

Die Schweizer entscheiden am 5. Juni über ein bedingungsloses Grundeinkommen. Dürften EU-Bürger abstimmen, würde es wohl eingeführt.

Seite 5 von 23
cm1 21.05.2016, 10:52
40. Erwerbsarbeit für alle...

ist eine Illusion und durch Computer und Roboter werden faktisch in den nächsten 30 Jahren Millionen Arbeitsplätze in fast allen Bereichen wegfallen. Zu einem Grundeinkommen gibt es daher wohl keine Alternative.

Beitrag melden
FeiHung 21.05.2016, 10:52
41. Also ich

bin durchaus ein Anhänger des bedingungslosen Grundeinkommens. Wenn es klappt, stellt es für mich die nächste Stufe der gesellschaftlichen Evolution dar.
Die unterschiedlichen Abstimmungsergebnisse in Schweiz und Rest-Europa wundern mich allerdings nicht. Denn in der Schweiz gibt es jetzt eine ewig lange Debatte, die sich glaube ich bereits über anderthalb Jahre zieht. Wo beide Seiten ausführlich zu Wort kamen und auch die absolut bestehenden Problematiken und Bedenken bezüglich eines BGE vorgetragen wurden - und die gibt es leider, leider haufenweise.
Deshalb haben die Schweizer einen Informationsvorsprung. Wenn man dagegen einfach mal die Leute fragt, ob sie nicht mal grundsätzlich tausend Euro im Monat vom Staat haben wollen, und sich Pro- und Contra-Argumente mehr oder weniger selbst zusammenstellen sollen, dann sind 63% Zustimmung eigentlich fast noch wenig.
Trotzdem: Es ist gut und richtig, sich mit der Idee auseinanderzusetzen und nach Möglichkeiten zu suchen, die Probleme zu beseitigen (das kann man aber nur, wenn man die Idee nicht einfach so pauschal als Spinnerei abtut). Dann ist das BGE etwas ganz Wunderbares.

Beitrag melden
NeueTugend 21.05.2016, 10:52
42. Soll das Leben ein Ponyhof sein?

99 % würden mit Ja stimmen. Aber mal im Ernst, ich halte die Forderung nach Grundeinkommen immer noch für einen Aprilscherz. Wir werden es sehen, wie realistisch diese Träumerei werden kann. Und auf die Konsequenzen wäre ich erst recht gespannt.

Beitrag melden
butalive76 21.05.2016, 10:52
43. Haltlose Gegenargumente

Alle "Gegenargumente" wie geht keiner mehr arbeiten oder nicht finanzierbar sind haltlos. Die Beschäftigungsquote würde steigen, Kriminalität sinken, Wirtschaft ankurbeln, extremer Bürokratieabbau.

Beitrag melden
klugscheißer2011 21.05.2016, 10:53
44. Populistischer Bullshit

Zitat von spiegelzeit
...auch in Spanien und Portugal, Italien: Geld ohne Arbeit, hunderte Milliarden, finanziert von den dämlichen Deutschen, es muss nur genügend Dumme geben, die den Schlauen das Nichtstun finanzieren.
Kommen Sie gerade von einer Pegida-Demo mit Herrn Höcke oder woher haben Sie diesen Hohlsinn?
Ich halte das BeGruEiK auch nicht für durchführbar, selbst wenn es finanzierbar wäre, weil es der Gesellschaft nichts nützt.
Aber zu behaupten, Griechen, Italiener oder Spanier hätten es schon auf Kosten der deutschen Steuerzahler ist populistischer Bullshit und grenzt an Volksverhetzung.
Es gilt als nachgewiesen, dass zum Beispiel bei der sogenannten Griechenlandrettung der übergroße Teil der Hilfsgelder für die Rettung von Banken verwendet wurde - darunter auch deutsche Banken.
Den Griechen, der jetzt zuhause auf der Couch liegt, weil er vom deutschen Steuerzahler sein Einkommen finanziert bekommt, gibt es nicht!

Beitrag melden
slashmaxx 21.05.2016, 10:53
45. Grundversorgung

Ich stehe dem Grundeinkommen skeptisch gegenüber, ob dies so funktioniert wie es manche glauben.

Viel interessanter wäre eine bedingungslose Grundversorgung, d.h. man bekommt kein Geld, sondern, jeder bekommt vom Staat (und somit der gesamten Gemeinschaft) die Grundbedürfnisse gestillt. Z.B. eine gewisse Menge Wasser, Essen, Wohung, Strom, Mobilität, Kommunikation, die man zum Leben braucht (vielleicht durch Rationsmarken oder ähnlichem). Alles darüberhinaus
ist Luxus und muss sich selber erarbeitet werden, wenn die Person es möchte oder halt eben nicht.

Meine Meinung und Vorstellung zu Humanismus.

Gruß slash

Beitrag melden
geotie 21.05.2016, 10:54
46.

Zitat von fletcherfahrer
2500 Franken sind 2250 Euro und nicht 1500, da wäre ein Ehepaar mit 4500 Euro dabei. Warum noch arbeiten?
Ich geh jede Wett ein, dass das früher oder später schief geht. Besser wäre es gewesen, ein Land in Afrika auszusuchen um dort zu sehen, ob es funktioniert. Dann wäre nicht die eigene Struktur den Bach runtergegangen. Da Afrika noch viel nachzuholen hat, floglich nach Arbeit 'giert', sollte es doch funktionieren.
Vielleicht ist es aber auch nicht verkehrt, wenn die Schweizer pleite gehen, dann kann man dort viele wertvolle Einrichtungen aufkaufen.

Beitrag melden
klugscheißer2011 21.05.2016, 10:55
47. Richtig

Zitat von marthaimschnee
Tja, liebe Politik, das ist doch ein deutliches Zeichen, wohin eure Lobbyhörigkeit führt. Würdet ihr die Menschen nicht der Ökonomie opfern, sondern ihnen eine FAIRE(!) Teilhabe am erwirtschafteten Wohlstand gewähren, würden nicht mehr und mehr nach Quasi-Sozialismus schreien. Und auch nicht den Populisten hinterher laufen!
So kann man es auch sagen!

Beitrag melden
alsi 21.05.2016, 10:57
48.

Hier scheinen nur AGs zu sein die Angst haben ihre Arbeiter dann vernünftig behandeln zu müssen .
Was für eine traurige Einstellung.

Beitrag melden
vegeta73 21.05.2016, 10:59
49. 2500 Franken

entsprechen also 1500? Was heisst entsprechen? 2.272 Euro sind das genau. Wenn man dies Kaufkraft bereinigt ansehen will muss man schon etwas genauer sein.

Beitrag melden
Seite 5 von 23
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!