Forum: Wirtschaft
Umfrage in Deutschland: Deutliche Mehrheit lehnt neue US-Sanktionen gegen Russland ab
DPA

Rückendeckung für die Bundesregierung: Eine klare Mehrheit der Deutschen findet Berlins Protest gegen einseitige Russland-Sanktionen der Vereinigten Staaten richtig - und unterstellt der US-Politik egoistische Motive.

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crewmitglied27 29.07.2017, 12:07
20. Die bisherigen Sanktionen haben Deutschland schon

genug geschadet. Vielleicht sollte Frau M aus B mal den Blick nach Osten schweifen lassen, denn da geht die Sonne auf. Im Westen geht sie gerade unter....

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kurosawa 29.07.2017, 12:08
21. BASF tochter also...

... und dann auch noch an NordStream beteiligt. die werden dann schon die richtigen leute gefragt haben um zu diesem ergebnis zu kommen und so vorzugaukeln das 'das deutsche volk' gegen neue sanktionen ist.

hier zeigt sich doch schon die abhängigkeit von moskau. die deutsche industrie möchte die neuen sanktionen, die dieses mal auch wirklich weh tuen würden, nicht, weil sie geld machen wollen. also werden die kontakte zur politik genutz, ein paar umfragen gemacht, um diese zu verhindern. putin freut sich.
würde mich nicht wundern wenn ein paar PR agenturen in den foren mitmischen um der ganzen sache den richtigen spin zu geben. was hier teilweise zu lesen ist lässt einen die haare zu berge stehen.

ich würde es gerne sehen diese abhängigkeit von russischem gas zu reduzieren und nicht noch weiter auszubauen.

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kuestenvogel 29.07.2017, 12:10
22. Erstaunt - Kontext

Ich bin wirklich erstaunt, dass die BR als auch die EU (u. a.) aktiv, öffentlich kritisieren, da der eigentliche Kontext seit langem ein Grundsatz der Globalpolitik darstellt. Im Gegensatz zur USA schafft es China, z. B. wegen Straßenbau in Afrika, an globalpolitischen, wirtschaftlichen Einfluss zu gewinnen. Man könnte die Intelligenz in Frage stellen, denn was ist moralisch eher vertretbar: Krieg oder Straßenbau... Die USA werden es langfristig, meine Vermutung, nicht schaffen, ihren "Weltrang" zu halten. Wenn sie schon offensichtlich gegen die EU "spielen", muss es den USA sehr schlecht ergehen/bzw. dumme Politikgestalten - vorher war alles verdeckt, jeglicher Hinweis galt als VT^^.

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Alias_aka_InCognito 29.07.2017, 12:14
23. Gabriel gibt ein schlechtes Bild ab!

Er hat die Bevölkerung, die angeblich die Sanktionen ablehnt, daraufhin desinformiert, dass die Amerikaner internationale Normen der Ordnungspolitik verletzt hätten.

Dem ist aber nicht so, denn die deutsche Industrie kann weiterhin ihren Russlandgeschäften nachgehen - aber dafür sich dann die vielfach hochwertigen Geschäfte in den USA abschminken.
Da ist immer noch die Entscheidungsfreiheit gegeben, niemand ist gezwungen, in Russland nicht mehr tätig zu sein.

Dennoch ist der US-Markt viel wichtiger. Wie man an VW sieht, ist er dann noch wichtig, wenn da nichts zu holen ist für VW und sie obendrein noch Milliarden an Strafen draufzahlen, nur damit sie noch drin sind.
Hier ist wohl ein ökonomischer Zwang gegeben, aber kein absoluter.

Das Problem in Deutschland ist, dass die Industrie und die Bevölkerung sich in dem spannungslosen Feld bzw. Nische zwischen den USA und Russland sich sehr gemütlich gemacht haben und von beiden Seiten grenzen- und bedingungslos profitieren wollen, egal wie die politische Weltlage ist und dass Putin, Trump, Erdogan und weitere unerfreuliche Despoten an der Macht sind.

Interessiert alles nicht, Hauptsache die Geschäfte mit allen Despoten sind nicht gefährdet.
Ob Giftgasanlagen, Überwachungstechnik, Automatisierungstechnik. Waffen und Panzerwagen.
Es interessiert nicht, wer die Abnehmer sind und was die damit vorhaben, Hauptsache die Kasse klingelt.

Gabriel zetert nur deswegen so, weil die Industrielobby, die in Russland verstrickt ist, schon längst am Regierungstisch sitzt und die Regierung instruiert, was zu kommunizierten und zu tun sei.

Die Amerikaner wissen das aber auch schon, und nehmen den vollschlanken Außenminister deswegen für nicht ganz voll. Nur die schafartige Bevölkerung fällt auf so einen Taschenspieler mal wieder rein.

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1lauto 29.07.2017, 12:21
24. Herr Trump hat Angst.

Vor zu guter Zusammenarbeit zwischen Russland und Deutschland wie George Friedman hier erzählt https://www.google.de/url?sa=t&source=web&rct=j&url=https://m.youtube.com/watch?v=z5SjPLJOjqc&ved=0ahUKEwiUvNzkoK7VAhWQJlAKH d10DFcQo7QBCCUwAw&usg=AFQjCNGfDlLL0PKBhMpPNO1yMsMo O-Vpig
Und das seit gut hundert Jahren, der einzige Feind der den USA gefährlich werden könnte ist ein Bündnis Russland Deutschland - wie Ribbentrop- Molotov

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Palmstroem 29.07.2017, 12:29
25. Unsere neuen Freunde

Statt der USA und der Türkei haben die Deutschen nun Russland und China lieb - eben lupenreine Demokratien und Verteidiger der Menschenrechte. Wir hatten eben schon immer ein besonderes Verhältnis zu "bewundernswerten Präsidenten".

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tomrobert 29.07.2017, 12:33
26. Die EU erst mal auf Linie bringen!

Sollte es zu einem Wirtschaftskrieg mit den USA kommen, sollte die EU vor allem geschlossen auftreten. Wir müssen uns daran gewöhnen, das die USA eben wie Russland nicht immer die Guten sind. Das scheint einigen Osteuropäischen Partnern noch nicht ganz klar zu sein oder erst dann, wenn sie merken, das die USA eben auch nur ihren Vorteil ohne Rücksicht auf andere sucht. Unter Trump mehr denn je.

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Idinger 29.07.2017, 12:33
27. Was soll das eigentlich alles ?

Putin hat es doch in der Hand, die bestehenden und angedrohten Sanktionen zu erledigen. Er braucht nur die Krim zurückgeben und seinen Krieg in der Ostukraine beenden. Dafür sollten sich Bundesregierung und deutsche Wirtschaft einsetzen. Die bjetzigen Aussenminister-Aktivitäten gegen die USA sind doch nur dem Wahlkampf geschuldet; ausserdem muss Gabriel sich gegenüber Schulz profilieren, um in der kommenden GROKO den Job zu behalten.

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Barath 29.07.2017, 12:35
28. ...

Zitat von haresu
... Und auf Nord Stream 2 sollte wir eigentlich sowieso ganz verzichten können wollen. Dabei kommt dann auch nur mehr Abhängigkeit von Russland und weniger Schwung für die Energiewende heraus.
Inwiefern würde der Bau dieser Pipeline uns abhängiger von Russland machen und der Energiewende schaden?
Weder zwingt uns diese privat finanzierte Pipeline dazu, russisches Gas zu kaufen, noch hindert sie uns daran Alternativen, wie zB EEG oder teures Fracking-Gas aus den USA, zu fördern.

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doktorshivago 29.07.2017, 12:40
29. Ich befürchte, dass jetzt, so kurz vor den Wahlen

starke Sprüche an der Tagesordnung sind, um nachher wieder einmal einzuknicken. Möglicherweise werden die Sanktionen ein klein wenig abgeschwächt und das wird dann als grosser Erfolg deutscher/europäischer Diplomatie verkauft. So wahrt man vordergründig das Gesicht. Merkel als Ostdeutsche kann sich nicht von ihrer US-Hörigkeit lösen. Gauck war in dieser Hinsicht ein ähnlicher Fall. Ich glaube nicht an Gabriels klare Ansage. Es würde bedeuten, dass Europa zu einem Handelskrieg bereit wäre, um die eigenen Interessen und Souveränität durchzusetzen. Dazu fehlt der Mut.

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