Forum: Wirtschaft
Umfrage: Die vier größten Sorgen der Deutschen

Schuldenkrise, Extremismus, Flüchtlinge: Nach einer neuen Studie werden die Ängste der Deutschen von globalen Großthemen bestimmt. Private Sorgen treten in den Hintergrund.

Seite 1 von 3
mightyschneider 03.09.2015, 17:28
1.

Durch die massenhafte Einwanderung von kulturfernen Menschen wird sich Deutschland massiv und nachhaltig verändern, das ist evident und sicher keine "Angst". Es wird nicht einfach der Träger der Kultur gewechselt, sondern es wird zu Kulturabbrüchen kommen. Eine Gesellschaft kann stets einige Ausländer integrieren, aber viertel oder halbe Völker können nicht integriert werden. Aber das alles war jedem Promassenasylaktivisten vorher klar.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
3141 03.09.2015, 17:41
2.

@1: Wie ich bereits jemandem, der dasselbe auf facebook behauptete ( wenn auch mit deutlich rassistischeren Worten, die ich ihnen nicht unterstellen möchte) vorrechnete, ist das so nicht wahr. aber hier gerne noch einmal:
"Ok, Matthias Gross.. Deine Statistiken stimmen. Ja, es wurden exakt 714 966 Kinder geboren. Ja es werden etwa 800000 Flüchtlinge dieses Jahr kommen. Allerdings ist der Rest absoluter Schwachsinn.
Erstens: Die meisten Flüchtlinge sind keine Säuglinge (Zwar habe ich keine Quelle finden können, aber ich glaube nicht, dass Säuglinge es allein hierher schaffen würden.. außerdem sagten sie nicht selbst etwas von Männern?). Daher ist das schonmal ein sachlich falsches Argument. Es wird keine "deutsche Generation" als Minderheit geboren.
Zweitens: Ich gebe ihrer unklugen Behauptung noch eine Chance und berechne das mal für die Gesamtbevölkerung:
Ingesamt leben etwa 81100000 Menschen in Deutschland (Stand:2014).
Davon sind 20,3% Menschen mit Migrationshintergund jeglicher Herkunft
Bitte nicht anstrengen, ich rechne es Ihnen vor:
20,3% von 81100000 sind 16463300 Menschen mit Migrationshintergrund und in Deutschland. Wenn wir jetzt vereinfacht annehmen, das wir dieselbe Todes- und Geburtsrate wie 2014 haben, dann kommen wir zu folgendem Ergebnis:
Ausgangspunkt: 81100000 Menschen leben in Deutschland, davon sind 16463300 Menschen mit Migrationshintergrund (20.3%) und 64636700 (79,7%) Deutsche.
Wir haben also 81100000 + 714966 (Neugeborene -> Davon 20,3% Menschen mit Migrationshintergrund = 145138, und 79,7% Deutsche = 569828) - 868373 Todesfälle ( Davon 20,3% Menschen mit Migrationshintergrund =176280 und 70,7% Deutsche = 692093) + 800000 Flüchtlinge.
Rechnen wir dann mal unter der Annahme ihrer schlimmsten Furcht aus, dass die alle hierbleiben würden.
Deutsche: 64636700 + 569828 (Neugeborene Deutsche) - 692093 (gestorbene Deutsche) = 64514435 Deutsche
Menschen mit Migrationshintergrund: 16463300 + 800000 (Flüchtlinge) + 145138 (Geburten) - 176280 (Todesfälle) = 17232158 Menschen mit Migrationshintergrund.

Also lass uns mal die Prozentzahl ausrechnen:
64514435 Deutsche + 17232158 Menschen mit Migrationshintergrund ergibt 81746593 Menschen, die in Deutschland Ende 2015 leben (vereinfacht gerechnet)
Das ergibt dann nach den Regeln der Prozentrechnung einen Migrantenanteil von 21,08%

Für mich sieht das nicht so aus, als würden die Deutschen in die Minderheit geraten.

Und da ich meine Quellen bekannt gebe, statt Lügen in den Raum zu stellen:
https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesellschaftStaat/Bevoelkerung/Geburten/Geburten.html"

Beitrag melden Antworten / Zitieren
meine_foren 03.09.2015, 17:53
3.

Ich fühle mich als Bürger Deutschlands und der EU soweit pudelwohl, nur die radikalen und extremen Strömungen durch die Linken, Rechten und Islamisten gehen mir so langsam tierisch auf den Sack.

Ich werde mir meine demokratischen und freiheitlichen Rechte von niemandem nehmen lassen und fordere für diese Kriminellen die maximale Härte des Gesetzes!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ackergold 03.09.2015, 17:57
4.

Zitat von mightyschneider
Durch die massenhafte Einwanderung von kulturfernen Menschen wird sich Deutschland massiv und nachhaltig verändern, das ist evident und sicher keine "Angst". Es wird nicht einfach der Träger der Kultur gewechselt, sondern es wird zu Kulturabbrüchen kommen. Eine Gesellschaft kann stets einige Ausländer integrieren, aber viertel oder halbe Völker können nicht integriert werden. Aber das alles war jedem Promassenasylaktivisten vorher klar.
Das sehe ich anders. Länder wie die USA oder Kanada bestehen zu 99% aus Einwanderern und deren Nachkommen. Wieso sollte es zu "Kulturabbrüchen" kommen, was auch immer das sein mag? Kultur ist immer etwas, das sich weiter entwickelt und wir malen heute andere Bilder als Rubens, hören andere Musik als Bach, lesen andere Bücher als Grimmelshausen. Und trotzdem sind weder Rubens, noch Bach, noch Grimmelshausen ausradiert. Es herrscht lediglich eine gewisse Paranoia von Leuten, die sich selbst zwar als "Kulturträger" bezeichnen, aber letztlich nur Pegida-Dumpfbacken sind, die mit Ach und Krach eine Postkarte lesen können.

Ja, die Kulturlosen schreien am Lautesten nach Kulturverlust, als wären daran die Syrer Schuld. Es ist absurd.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
art_rufus 03.09.2015, 18:03
5. @2

Ich will mich nicht anstrengen, würden Sie das mal bitte für die nächsten 30-50 Jahre hochrechnen? Gerne der Einfachheit halber unter Annahme gleichbleibender Raten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ackergold 03.09.2015, 18:08
6.

Zitat von meine_foren
Ich fühle mich als Bürger Deutschlands und der EU soweit pudelwohl, nur die radikalen und extremen Strömungen durch die Linken, Rechten und Islamisten gehen mir so langsam tierisch auf den Sack. Ich werde mir meine demokratischen und freiheitlichen Rechte von niemandem nehmen lassen und fordere für diese Kriminellen die maximale Härte des Gesetzes!
Im Moment werden Ihnen weder durch Rechte, noch durch Linke oder Islamisten irgendwelche Rechte genommen. Schön ist aber, dass Sie die Härte des Gesetzes gegen die Grundgesetzbrecher fordern, denn die sind es, welche Ihre freiheitlich-demokratischen Rechte tagtäglich massiv beschneiden, sei es durch volksferne Politik, anlasslose Massenüberwachung oder rigorose Ausspähung des Privatlebens. Ja, die Härte wäre angebracht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
karl-felix 03.09.2015, 18:22
7. Na,ja

Zitat von mightyschneider
Durch die massenhafte Einwanderung von kulturfernen Menschen wird sich Deutschland massiv und nachhaltig verändern, das ist evident und sicher keine "Angst". Es wird nicht einfach der Träger der Kultur gewechselt, sondern es wird zu Kulturabbrüchen kommen. Eine Gesellschaft kann stets einige Ausländer integrieren, aber viertel oder halbe Völker können nicht integriert werden. Aber das alles war jedem Promassenasylaktivisten vorher klar.
das ist aber schon seit einer guten Million von Jahren so.
Also keine rationale Erklärung für Angst. Eher Irrational.
Was wären denn die Deutschen ohne die Römer, Hugenotten , Polen, Holländer, Italiener , Dänen und wer noch so alles sich hier niederließ und vermehrte?
Dafür verstreuten und vermehrten sich die Deutschen auf allen Kontinenten , egal ob in Nord- oder Südamerika,
Russland, Austarlien , Asien oder Afrika.

Das Imperium Romanum konnte nur ein Jahrtausend überstehen, da es ein Vielvölkerstaat war, China die fünftausend Jahre ebenfalls.

Ein Nationalstaat überdauert nach der Erfahrung der Menschheit nur einen Wimpernschlag.
Logisch. Ohne Zuwanderer gäbe es die Bundesrepublik Deutschland in ein paar Jahren aus demografischen Gründen nicht mehr.

Ich saß neulich bei einem Friseur auf einer deutschen Halbinsel und hörte zu. Verblüffend. in dem Dorf kannten sich die Kinder nicht mehr . Kein gemeinsamer Kindergarten, keine Schule , keine Kirche, keine Kneipe.

Alle lebten von Hunderttausenden ausländischer Touristen aus aller Herren Länder.

Nur mit der Kulturferne, da habe ich so meine Probleme. Mit allen Ausländern konnte man sich auf Deutsch, Englisch oder Französisch verständigen,über Kleist und Göthe, Ghandi Beethoven , Mahalia Jackson oder Dantons Tod sprechen;mit den Eingeborenen nicht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Zitrone! 03.09.2015, 18:57
8.

Zitat von art_rufus
Ich will mich nicht anstrengen, würden Sie das mal bitte für die nächsten 30-50 Jahre hochrechnen? Gerne der Einfachheit halber unter Annahme gleichbleibender Raten.
Unter den recht groben Annahmen, dass jedes Jahr 800000 Flüchtlinge kommen und Geburten- und Sterberate nicht nur gleich bleiben, sondern auch für Deutschstämmige und Menschen mit Migrationshintergrund gleich sind, komme ich für das Jahr 2034 auf 33,7 % MmM, 2044 sind es 38,9 % und 2054 43,5 %.

Die Annahmen sind natürlich absurd, wobei keineswegs klar ist, in welche Richtung die Abweichung geht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kaltwasser 03.09.2015, 19:34
9. Die

Republik wird an diesen Wahnsinn scheitern. Aber das macht nichts. Es wird dann ein neuer Staat an die Stelle des alten treten und die angehäuften Gesellschaftsprobleme lösen. Übrigens empfehle ich die Lektüre des Ammianus Marcellinus, der in seinem letzten Buch eindringlich ein sehr ähnliche Situation mit Masseneinwanderung beschreibt inklusive der daraus folgenden Karastrophe.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 3