Forum: Wirtschaft
Umfrage: Knappe Mehrheit akzeptiert sinkende Renten
dapd

Politisch ist es entschieden: Das Rentenniveau sinkt deutlich. Laut einer Umfrage akzeptieren 51 Prozent der Deutschen den Rückgang. Zugleich will fast ein Drittel besonders niedrige Renten aus Steuermitteln aufstocken lassen.

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UweZ+ 15.10.2012, 21:56
470. Das wird ja immer doller...:-)

Zitat von gazettenberg
Wollen oder können Sie Mathematik nicht verstehen? Die Umlagerente ist grundsätzlich unsicherer als die Anlagerente, denn eine Anlagerente kann mehr Krisen überstehen als eine Umlagerente, notfalls um den Preis, . Hingegen können niemals Beitragsjahre der Umlagerentner in Anlagen umgewandelt werden, da der Umlage-Rentenkasse das Geld dafür fehlt...
Sie erwägen ernsthaft, alle über kapitalgedeckte Vorsorge Verfügenden heute zwangsweise zu ENTEIGNEN, um denen statt dessen GRV-Rentenpunkte zu gewähren...?
Und was könnten die von Ihnen Enteigneten denn überhaupt mit Rentenpunkten eines Umlagesystems anfangen, welches von Ihnen in diesem Thread permanent als "in naher Zukunft zum Scheitern verurteilt" diffamiert wird...???

Sie argumentieren sich hier ohne Not auf das Niveau kognitiver Hirnleistungsschwäche...

Zitat von gazettenberg
...Um es ganz einfach für Sie zu formulieren: Wer ist - bei sonst gleichen Voraussetzungen - besser auf die nächste Krise (wie immer sie aussehen mag) vorbereitet? Derjenige, der eine Million in verschiedenen Währungen im Keller liegen hat oder derjenige, der arm ist?
Wer eine Millionen gleich welcher Währung "im Keller" liegen hat, der halbiert deren Kaufkraft selbst bei maastricht-kompatibel putzigen 2 Prozentchen Inflationsrate in schlapen 35 Jährchen, also nicht mal nem halben Menschenleben, nach Adam Riese auf 500 Tausend.

Und derlei Halbierung des bereits Angesparten soll die fiktive Überlegenheit kapitalgedeckter Altersvorsorge belegen...???

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UweZ+ 15.10.2012, 22:39
471. Tztztz...!

Zitat von gazettenberg
Dass deutsche Staatsanleihen zur Zeit negativ verzinsen, weil Staatsanleihen-Käufer aus Angst vor den griechischen und spanischen Papieren lieber die deutschen Staatsanleihen kaufen, ist ein alter Hut an den Märkten, der außer Ihnen niemand wundert...
Mich wundert allenfalls Ihr augenscheinlich GÄNZLICHES Unverständnis in Fragen von Zahlen, respektive Grössenordnungen...!

Deutschland hat, zuvorderst bedingt durch den Crash der Finanzmärkte, im Zeitraum 2007 bis 2011 mit 510 Mrd. € deutlich mehr ZUSÄTZLICHE Staatsschulden aufgenommen, als Griechenland im Jahre 2011 mit einer Staatsverschuldung von 355 Mrd. Eurönchen INGESAMT aufzuweisen hatte.

Grossbritannien verschuldete sich im gleichen 4-Jahreszeitraum primär wegen der Finanzkrise um ZUSÄTZLICH 670 Mrd. Euro. Die Europäische Union zusammen in genannten vier Jahren um ZUSÄTZLICHE 3,1 Billionen €, die USA um ZUSÄTZLICHE 4,6 Billionen €.
Wem wollen Sie denn den Bären aufbinden, dass Griechenland mit einer GESAMTverschuldung (= maximal möglicher Refinanzierungsbedarf) von nicht mal 5 % des finanzkrisen-bedingten 4-Jahres SchuldenZUWACHSES von EU und USA (= Neu-Emission von Staatspieren) die Rendite deutscher Staatsanleihen am Finanzmarkt ins real Negative ziehen könnte...:-)))

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UweZ+ 15.10.2012, 23:21
472. ...

Zitat von gazettenberg
Herrlich. Sie müssen noch viel über Ökonomie lernen. ;-)
WARUM sollte ich denn unbedingt viel über jenes (monetaristische) im Orkus der Geschichte Weggespülte "lernen müssen", das Sie so putzig "Ökonomie" zu nennen belieben...???

Da könnten Sie mir naturwissenschaftlichem Broterwerb Nachgehenden doch genauso gut vorwerfen, dass ich meine wissenschaftlichen Publikationen in Englisch, und nicht in den toten Sprachen Latein oder Altgriechisch verfasse...:-)

Um "Ökonomie", gleich welcher Glaubensrichtung, auf logische Konsistenz zu überprüfen, bedarf es des bilanz-erprobt scharfen Hinguckens und der Anwendung analytischen Denkvermögens - aber doch nicht des Auswendiglernens der sich permanent ändernden, pseudoreligiös-ökonomischen Stossgebete und temporär-zugehörig heiligen Liturgie-Ritualen...
Zitat von
(teilw. Übersetzung ins Deutsche: )

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lindenbast 16.10.2012, 07:18
473.

Zitat von gazettenberg
Die Umlagerente ist grundsätzlich unsicherer als die Anlagerente, denn eine Anlagerente kann mehr Krisen überstehen als eine Umlagerente, notfalls um den Preis, dass die Einzahlungen der Anleger als Beitragsjahre verbucht werden.
Soll heißen: Castrop-Rauxel ist als Stadt Tübingen überlegen, weil man von Castrop-Rauxel besser wieder wegkommt?

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gazettenberg 16.10.2012, 13:36
474.

Zitat von UweZ+
Sie erwägen ernsthaft, alle über kapitalgedeckte Vorsorge Verfügenden heute zwangsweise zu ENTEIGNEN, um denen statt dessen GRV-Rentenpunkte zu gewähren...?
Enteignet werden aktuell nur die Beitragszahler in der gesetzlichen Rente, die im Alter kaum mehr als Nichts herausbekommen. Über den Vergleich der Rentenhöhen bei sonst gleichen Rahmenbedingungen sind Sie ja peinlich berührt weggegangen und verweigern die Antwort hierzu. Aber Hauptsache, Ihr unrealistischer Eckrentner bekommt heute auf dem Papier eine kleine Rente. Sch...egal, dass kaum jemand dessen Beitragszeiten erreichen kann. Aus mir unerfindlichen Gründen sehnen Sie die Verarmung zukünftiger Rentnergenerationen geradezu herbei. Misantroph?

Zitat von UweZ+
Und was könnten die von Ihnen Enteigneten denn überhaupt mit Rentenpunkten eines Umlagesystems anfangen, welches von Ihnen in diesem Thread permanent als "in naher Zukunft zum Scheitern verurteilt" diffamiert wird...???
Dass das Umlagesystem in Deutschland aufgrund der demographischen Entwicklung nicht mehr funktioniert, hat noch niemand ernsthaft bestritten. Meinen Punkt dürften Sie aber trotzdem verstanden haben, sofern Sie sich nicht absichtlich dumm stellen: Eine Anlagerente ließe sich im Falle eines totalen Wirtschaftscrashs und bei Totalverlust aller Beiträge immer noch per Federstrich in eine Umlagerente umwandeln, während eine Umlagerente bei einer nur sie betreffenden Krise nicht einfach in eine Anlagerente umgewandelt werden kann.

Zitat von UweZ+
Sie argumentieren sich hier ohne Not auf das Niveau kognitiver Hirnleistungsschwäche...
Wenn Ihnen das immer noch zu hoch ist, muss ich noch einfacher für Sie argumentieren. Ich bemühe mich. :-)

Zitat von UweZ+
Wer eine Millionen gleich welcher Währung "im Keller" liegen hat, der halbiert deren Kaufkraft selbst bei maastricht-kompatibel putzigen 2 Prozentchen Inflationsrate in schlapen 35 Jährchen, also nicht mal nem halben Menschenleben, nach Adam Riese auf 500 Tausend.
Richtig. Und wie entwickelt sich im Gegensatz dazu die Anlage desjenigen, der keine Million im Keller hat?

Übrigens lagert niemand wirklich sein Geld im Keller. Sie lesen wohl zu viele Dagobert-Duck-Comics. Geld legt man an und bezieht Dividenden und/oder Zinsen, dadurch wird das Geld bei günstiger Anlage über die Jahre nicht weniger, sondern mehr.

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gazettenberg 16.10.2012, 13:40
475.

Zitat von UweZ+
Deutschland hat, zuvorderst bedingt durch den Crash der Finanzmärkte, im Zeitraum 2007 bis 2011 mit 510 Mrd. € deutlich mehr ZUSÄTZLICHE Staatsschulden aufgenommen, als Griechenland im Jahre 2011 mit einer Staatsverschuldung von 355 Mrd. Eurönchen INGESAMT aufzuweisen hatte.
Und weil bekanntlich sowohl Deutschland als auch Griechenland kleine, weitgehend agrarisch-touristisch geprägte Mittelmeerstaaten mit nur 9,9 Mio. Einwohnern und etwa dem BIP von Hessen sind, sind beide auch so gut vergleichbar.

Was macht Ihr Geographie-Lehrer eigentlich beruflich?

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gazettenberg 16.10.2012, 13:45
476.

Zitat von lindenbast
Soll heißen: Castrop-Rauxel ist als Stadt Tübingen überlegen, weil man von Castrop-Rauxel besser wieder wegkommt?
Ein Logistikunternehmen wird das so sehen, ja.

Um auf die Renten zurückzukommen: Es ist in der Tat ein spezifisches Problem der Umlagerente, dass sie weder finanziell noch politisch einfach reformierbar ist.
Die Dinosaurier sollen aus ähnlichen Gründen aus der Weltgeschichte verschwunden sein. Aber denen muss man wenigstens zugute halten, dass sie den Meteoriteneinschlag nicht vorhersehen konnten.

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gazettenberg 16.10.2012, 13:53
477.

Zitat von UweZ+
Wem wollen Sie denn den Bären aufbinden, dass Griechenland mit einer GESAMTverschuldung (= maximal möglicher Refinanzierungsbedarf) von des finanzkrisen-bedingten 4-Jahres SchuldenZUWACHSES von EU und USA (= Neu-Emission von Staatspieren) die Rendite deutscher Staatsanleihen am Finanzmarkt ins real Negative ziehen könnte...:-)))
Zitat von UweZ+
Da könnten Sie mir naturwissenschaftlichem Broterwerb Nachgehenden ...
Hier zeigen Sie uns sehr schön Ihre persönliche Denkblockade auf, weil Sie qua innerem Tunnelblick nicht verstehen können, dass Börsen zu einem guten Teil per Psychologie funktionieren. Es sind Menschen, die die Börsencomputer programmieren, nicht umgekehrt.

Anders gesag: Der deutsche Ingenieur entwickelt zehn Jahre lang den perfekten Kugelschreiber. Am Ende kommt ein Produkt heraus, mit dem man auch im Weltall und unter Wasser schreiben kann. Nur leider kostet das Schreibgerät 100.000 Euro - pro Stück! Kunde nicht verstanden, Aufgabe verfehlt. Firma pleite.

Denken Sie mal drüber nach, wenn Sie Ihren nächsten Kuli entwickeln.

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tatsache2011 16.10.2012, 14:24
478. Wovon fürs Alter sparen

Zitat von gazettenberg
... Richtig. Und wie entwickelt sich im Gegensatz dazu die Anlage desjenigen, der keine Million im Keller hat? Geld legt man an und bezieht Dividenden und/oder Zinsen, dadurch wird das Geld bei günstiger Anlage über die Jahre nicht weniger, sondern mehr.
Ihre Mathematik verstehe ich immer noch nicht.
Die Arbeitnehmer sollen doppelt zahlen:
1) in die Umlagefinanzierung zur Versorgung der Eltern.
2) in die Ansparrente

Wie können denn 82 Millionen Deutsche wertmäßig 1 Million Euro sparen, um im Alter von Dividenden oder Zinsen zu leben?

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gazettenberg 16.10.2012, 15:20
479.

Zitat von tatsache2011
Ihre Mathematik verstehe ich immer noch nicht. Die Arbeitnehmer sollen doppelt zahlen: 1) in die Umlagefinanzierung zur Versorgung der Eltern. 2) in die Ansparrente
Wie geschrieben kann eine Umstellung der Umlage- auf eine Ansparrente nur über einen langen Zeitraum von mehreren Generationen erfolgen, denn die persönliche Ansparsumme ist naturgemäß begrenzt. Gegenwärtig erfolgt diese Umstellung bereits auf freiwilliger Basis, denn jeder Deutsche kann heute schon zusätzlich vorsorgen. Die Politik hat dafür beispielsweise Riester und Rürup entwickelt und private Vorsorge teilweise steuerfrei gestellt.

Daneben hat die Politik etwas sehr Unfeines getan: Sie hat einige gut verdienende Berufsgruppen wie Beamte, Politiker, Ärzte und Rechtsanwälte aus der gesetzlichen Rentenkasse entlassen. Diese dürfen seit einigen Jahrzehnten für sich selber ansparen, während die Allgemeinheit für diese Berufsgruppen den Generationenvertrag mit erfüllt und den Eltern dieser Beamten, Politiker, Ärzte und Rechtsanwälte die Rente zahlt. Dass das nicht gerecht ist, sollte jedem klar sein.

Zitat von tatsache2011
Wie können denn 82 Millionen Deutsche wertmäßig 1 Million Euro sparen, um im Alter von Dividenden oder Zinsen zu leben?
Die eine Million Euro waren ein Beispiel um den Unterschied zwischen einer Anlagerente und einer Umlagerente zu verdeutlichen.

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