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Umfrage in Kommunen: Digitalisierung könnte Bevölkerungsschwund stoppen
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Metropolen ziehen immer mehr Menschen an, weil sie dort gute Arbeitsplätze und bessere Infrastruktur vorfinden. Diesen Nachteil will die Provinz wettmachen - und setzt dabei voll auf Digitalisierung.

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mick richards 22.02.2018, 08:31
1.

Wenn man sich so sehr davon abhängig macht, ist man auch desto mehr aufgeschmißen, wenn in einem notfall, oder kriegsfall eine invasorische supermacht erstmal ein paar tage lang für einen "black--out" sorgt.

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acitapple 22.02.2018, 08:37
2.

Ich sags ja, einfach Homeoffice in der Breite einführen, wie in Holland. Täte dem Verkehr gut, der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben usw. Das ist aber wohl eine zu praktikable Lösung für deutsche Bürokraten.

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smartphone 22.02.2018, 08:55
3. Gute Arbeitsplätze

Sie meinen also , per schnellerer Datenlinks schafft man gute Arbeitsplätze.... Was HEUTE möglich sein sollte, zeigt ein Blick nach Singapur --- Glasfaser mit GB/s Uploadspeed.... Ansonsten dies. gute Arbeitsplätze kann man nur dann schaffen, wenn man in den Firmen nicht wie hier in D "keine Berührpunkte" zu den MINTs findet weil die wohl "zu gut" sind - Stichwort: Macher mit Problemlösekompetenz werden nicht eingestellt. Da gibts schon fundierte Artikel darüber- ergo scheint dieses Problem seit xx Jahren existent ( Siehe AUDI als abschreckendes Beispiel ) . Das Kernproblem ist , daß man scho nauf ü35 altersdiskriminierend losgeht . und die erfahrenen Leute (also ü50 ) aus Kostengründen feuert . "gut" ist also ein billiger , williger, Arbeitssklave, ohne spezielle Ansprüche , dr ne 80-100h allem vorzieht udn schon aus steuerlichen Gründen diese Überstunden für lau .... Dass man seit xx Jahren mit Befristet etc eine perfekte Abtreibungspolitik betreibt , ist zu wenigen klar in einem Land mit real gezählten 8 Mio (!!) ALG1 udn 10 Mio H4 davon locker 5 Mio händeringend eine adäquaten Job suchend... Leute - läßt euch nicht veräppeln

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quark2@mailinator.com 22.02.2018, 09:01
4.

Boah, hier wird ja nun wirklich jedes Argument aufgefahren, um Gigabitleitungen zu rechtfertigen. Das die Leute von Dörfern und kleinen Städten wegziehen, liegt an der immer stärkeren Konzentration der großen Industrie und der Behörden in den großen Städten. Es geht um die Jobs. Dann leben in den Dörfern nur noch Ältere. Am Ende kommt selbst der Dachdecker noch aus der nächsten Großstadt, weil es eben nicht mehr die kleine Bude von nebenan ist, sondern ein bundesweiter Akteur. Was auch daran liegt, daß kleine Firmen mit der ausufernden Bürokratie überlastet sind. Legt einfach das örtliche Kriminal- oder Umweltamt mal in ein Dorf. Ach ja, da fehlt ja dann auch der Nahverkehr. Kein Bus oder Zug nach 19:45h usw. und der kostet dann noch 3,- EUR pro Fahrt. Nix mit abends in der Stadt Film und Bier und dann mit ÖPNV nachhause (Alkohol am Steuer is nich so toll). Hier werden völlig falsche Gründe für die Landflucht genommen. Früher gab's für Firmen mal üppige Zonenrandzulage. Sowas sollte auch heute eingeführt werden. Je schlechter die Kennzahlen für die "location" desto günstiger sollte eine Firmenansiedelung sein - und zwar üppig, nicht 1..2%.

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jjcamera 22.02.2018, 09:02
5. Rückzug zur Natur

Als Mensch, der im Schreibmaschinen-Zeitalter aufgewachsen ist - übrigens auf dem Land -, plane ich nach meinem Berufsleben in der Großstadt einen Rückzug aufs Land, weil ich plane, dort ein Leben, ohne am Tropf der Digitalisierung zu hängen, in Ruhe und Besinnlichkeit mit echten Büchern und mit handschriftlichen Briefen statt E-Mails und vor allem ohne soziale Netzwerke und andere suchtartige Abhängigkeiten zu führen.

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leo19 22.02.2018, 09:02
6. Könnte!

Schön wär's, nach all den Jahren voller leerer Versprechungen von Groko und Kleinko. Ich glaube es erst, wenn die Glasfaserkabel verlegt werden.

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smartphone 22.02.2018, 09:03
7. Gute Arbeitsplätze

Sie meinen also , per schnellerer Datenlinks schafft man gute Arbeitsplätze.... Was HEUTE möglich sein sollte, zeigt ein Blick nach Singapur --- Glasfaser mit GB/s Uploadspeed.... Ansonsten dies. gute Arbeitsplätze kann man nur dann schaffen, wenn man in den Firmen nicht wie hier in D "keine Berührpunkte" zu den MINTs findet weil die wohl "zu gut" sind - Stichwort: Macher mit Problemlösekompetenz werden nicht eingestellt. Da gibts schon fundierte Artikel darüber- ergo scheint dieses Problem seit xx Jahren existent ( Siehe AUDI als abschreckendes Beispiel ) . Das Kernproblem ist , daß man scho nauf ü35 altersdiskriminierend losgeht . und die erfahrenen Leute (also ü50 ) aus Kostengründen feuert . "gut" ist also ein billiger , williger, Arbeitssklave, ohne spezielle Ansprüche , dr ne 80-100h allem vorzieht und schon aus steuerlichen Gründen diese Überstunden für lau .... Dass man seit xx Jahren mit Befristet etc eine perfekte Abtreibungspolitik betreibt , ist zu wenigen klar in einem Land mit real gezählten 8 Mio (!!) ALG1 und 10 Mio H4 davon locker 5 Mio händeringend eine adäquaten Job suchend... Leute - läßt euch nicht veräppeln

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So Nebenbei 22.02.2018, 09:03
8. Arzt

Ich würde nicht gerne zu einem Arzt gehen, der per Youtube seinen Job gelernt hat.
Sicherlich gibt es einige Bereiche, die man auch vom Homeoffice aus erledigen kann.
Aber dazu müsste in den Köpfen einiger Chefs erstmal was klicken, das diese Menschen auch zu Hause arbeiten. Auch heute denken immer noch viele, zuhause machen die doch nur nebenbei was. Gearbeitet wird nur richtig im Büro.
Davon abgesehen, fragt man sich, in welchen Blases diese Leute leben, die von solchen Szenarien ausgehen.
Die haben noch nie einen Klempner gebraucht, Elektriker oder mussten ins Krankenhaus.
Die haben offenbar keine Kinder, die morgens in den Kindergarten müssen oder in die Schule.
Ach, ich vergaß, dafür sind ja ihre Frauen zuständig, die nicht arbeiten müssen, da ihre "wichtigen" Männer ja genug verdienen.

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dr.eldontyrell 22.02.2018, 09:04
9. Zu praktikabel

Zitat von acitapple
Ich sags ja, einfach Homeoffice in der Breite einführen, wie in Holland. Täte dem Verkehr gut, der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben usw. Das ist aber wohl eine zu praktikable Lösung für deutsche Bürokraten.
und zudem gehen dem Staat durch einen Haufen weniger Pendler massig Steuern flöten.
Nicht, dass die Leute hinterher sogar ihren Hausfrauen-Panzer verkaufen.
Zudem sind 90% der AG zu misstrauisch ihren AN gegenüber. Hier gilt in konservativer Manier: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.

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