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Umfrage von Finanzberatern: Mehrheit der Ärzte spricht sich für Bürgerversicherung au
DPA

Patienten und Ärzte wünschen eine Reform des deutschen Gesundheitssystems. In beiden Gruppen spricht sich eine knappe Mehrheit für die Bürgerversicherung aus - die wäre das Ende der privaten Vollversicherung. Das ergab eine Umfrage des Finanzdienstleisters MLP.

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Mo2 23.01.2013, 11:40
1. Totes Pferd PKV

Na dann hoffen wir mal, dass sich diese Mehrheit auch bei der Bundestagswahl bemerkbar macht und diese unsägliche und unsoziale PKV-Geschichte ein Ende findet.

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docschulze 23.01.2013, 11:40
2. Pressemeldungen veröffentlichen?

Und das, ohne wenigstens vorher kritisch zu lesen? Dann kommt so was dabei heraus:
"41 Prozent der Mediziner lehnen das Konzept ab. ... Unter den Hausärzten dagegen sprechen sich 50 Prozent dafür und NUR 44 Prozent dagegen aus."

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CyberDyne 23.01.2013, 11:42
3. Oh, oh, ...

Zitat von sysop
Patienten und Ärzte wünschen eine Reform des deutschen Gesundheitssystems. In beiden Gruppen spricht sich eine knappe Mehrheit für die Bürgerversicherung aus - die wäre das Ende der privaten Vollversicherung. Das ergab eine Umfrage des Finanzdienstleisters MLP.
... da zieht Ungemach auf in den Chefatagen des Bundesgesundheitsministeriums und der PKV.
Muss die wertvolle Zusammenarbeit bald aufgegeben werden?
Liebe PKV, schnell noch mal ein paar Geschenke an die Freunde der FDP nachschieben, sonst ist es bald vorbei mit Eurer Abzocke!

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CyberDyne 23.01.2013, 11:45
4. Klaro.

Zitat von docschulze
Und das, ohne wenigstens vorher kritisch zu lesen? Dann kommt so was dabei heraus: "41 Prozent der Mediziner lehnen das Konzept ab. ... Unter den Hausärzten dagegen sprechen sich 50 Prozent dafür und NUR 44 Prozent dagegen aus."
Ist doch lgisch, dass die Profiteure des gegenwärtigen Systems daran feshalten wollen. Mit wen soll der Facharzt denn sonst 3.4 fache Gebühr abrechnen und sich damit die Taschen füllen?

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Roueca 23.01.2013, 11:46
5. Ich bin mir ganz sicher....

Zitat von sysop
Patienten und Ärzte wünschen eine Reform des deutschen Gesundheitssystems. In beiden Gruppen spricht sich eine knappe Mehrheit für die Bürgerversicherung aus - die wäre das Ende der privaten Vollversicherung. Das ergab eine Umfrage des Finanzdienstleisters MLP.
....das die gelobte Bürgerversicherung ein Schuß in den Ofen wird und für die Versicherten nur Nachteile bringen wird. Denn jede, aber auch wirkliche jede Reform, welche die Polithansel in diesem Lande in Gang gesetzt haben war und ist zum Nachteil der Bürger, so wird es auch da sein. Auf einmal fehlt Geld, bzw. kann für H IV nicht soviel einbezahlt werden usw., schließlich brauchen und wollen wir für die Rettung das Geld und sonst für nichts und niemanden.
Frage: Wo sind die 20 Milliarden Überschuß von letzten Jahr hingekommen? Man hört und sieht nichts mehr davon!

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Hank the voice 23.01.2013, 11:46
6. Übersetzung hier:

Mehrheit der Finanzberater spricht sich für Bürgerversicherung aus.

Ein Milliarden Geschäft, der Bürger wird wie bei anderen Finazprodukten meist über den Tisch gezogen.
Das war sogar bei Riester so, dem am meisten gefördetem Finanzprodukt unterm Strich scheinedt Riester schlechter ab als ein Sparbuch.

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UnitedEurope 23.01.2013, 11:49
7. Titellos

Ich bin auch dafür. Wenn Privatversicherte auf der einen Seite ihre Beiträge nicht mehr zahlen können, sich gleichzeitig aber im Notfall auf ein System verlassen können, was jahrzehnte lang von Kassenzahlern finanziert wurde, stimmt irgendwas nicht.

Es ist zum einen eine Frage der Solidarität, Private Versicherer abzuschaffen, zum anderen bald zwingend notwendig, wenn der Exodus der Privatversicherer und seiner Kunden weiter anhält.

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Hank the voice 23.01.2013, 11:54
8. MLP war das nicht der Gründer mit dem gekauftem Dr. Titel?

Da gerade die ganze Republik über Doktorgrade spricht.... was ist eigentlich mit dem Doktograd von MLP-Gründer Dr. h.c. Manfred Lautenschläger? Ist das eine echte Ehren-Dorktorwürde oder hat er ihn für 39Euro bei Groupon gekauft?

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uezegei 23.01.2013, 11:55
9. optional

"Fast die Hälfte aller Mediziner klagt dem Report zufolge über einen zunehmenden Kostendruck."

Auch ich klage über einen zunehmenden Kostendruck, ich habe aber leider keinen Herrn Bahr, der diese Druck entsprechend meinen Wünschen "steuern" und auf andere verlagern würde.
Daher gehört das System grundlegend reformiert: weniger für die "Fachärzte", Trockenlegung des Pharma-/Ärztebetrugssumpfes, Leistungsabrechnung nur noch gegen Unterschrift des Patienten als Bestätigung der erbrachten Leistung, billige Arzneimittel, Aufhebung des Apothekenmonopols!

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