Forum: Wirtschaft
Umfrage zum Wohlstand: Armes Amerika, reiches China

Der Wohlstand der*Amerikaner sinkt*dramatisch. Laut einer Gallup-Umfrage haben 19 Prozent*kein Geld für ausreichend Nahrung. Brisant ist der Vergleich mit China - hier beklagen dies nur 6 Prozent. Auch andere Armutsindikatoren zeigen: Den US-Bürgern geht es immer schlechter, den Chinesen immer besser.

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Auceza 16.10.2011, 23:22
60. Wir sollten Angst empfinden!!!

Das sind für uns keine guten Neuigkeiten zumal die konservativen Regierungen in Deutschland dem amerikanischen Traum immer schlafwandlerisch gefolgt sind.
Herr Kohl und Frau Merkel haben ideen- und konzeptlos im Wesentlichen alle Fehler der Amerikaner nachgemacht. Frau Merkel wäre auch sehr gerne mit den Amerikanern in den Irak einmarschiert.
Deshalb ist die Gefahr groß, dass Deutschland ein ähnliches Desaster erleiden wird wie aktuell die USA.

Es ist ein heuchlerischer sowie menschenverachtender Hohn, wenn Frau Merkel sich als eine Hüterin des Sozialstaates aufspielt: Sie hat bereitwillig Milliarden den maroden Banken zugesteckt und Harz IV mit viel Gejammer und Gezeter um 5 Euro erhöht. Gleichzeitig steigen die Lebensmittelpreise massiv an und dies wird in den Berechnungsgrundlagen für Harz IV böswillig unterschlagen.

Am Horizont zeigen sich schon die ersten Gewitterwolken und wer etwas von Nationalökonomie versteht, weiss auch, dass unser kleiner Wirtschaftsboom nicht dauerhaft bleiben konnte. Der kurze Aufschwung in Deutschland hatte nichts mit Merkels inkompetenter Regierung zu tun. Vielmehr wurden unsere Exporte gestärkt durch die weltweiten staatlichen Investionsprogramme zur Krisenbelämpfung.

Naja.. ohne eine massiven Politikwechsel - vielleicht ist sogar ein Systemwechsel erforderlich - werden wir in den Sog der weltweiten Wirtschaftskrise mit hineingezogen und wir werden am Ende eine verarmte Nation sein.

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forumgehts? 16.10.2011, 23:34
61. Tja,

Zitat von sysop
Der Wohlstand der*Amerikaner sinkt*dramatisch. Laut einer Gallup-Umfrage haben 19 Prozent*kein Geld für ausreichend Nahrung. Brisant ist der Vergleich mit China - hier beklagen dies nur 6 Prozent. Auch andere Armutsindikatoren zeigen: Den US-Bürgern geht es immer schlechter, den Chinesen immer besser.
Zufriedenheit ist das Vergnügen an Dingen, welche wir nicht kriegen. (Dabblju Busch)

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Stauss 16.10.2011, 23:40
62. 60 % der US-Bürger sind stark übergewichtig,

aber nur 6 % der Chinesen.

Beim Jammern ist es umgekehrt.

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forumgehts? 16.10.2011, 23:41
63. Damit

Zitat von marcuswd
jeder deutsche Journalist, der was anderes behauptet verliert ihren Job. Fall deutscher Welle, wo die China-Redaktuerin "gewagt" hatte in einem Nebensatz was positives über die Arbeit der chinesichen Reigerung in den letzen 30 Jahren zu berichten.
bleibt sie auf jeden Fall moralischer Sieger: Sie zwang ihre Chefs durch deren Handeln zu dem Eingeständnis, dass eben doch nicht alles schlecht ist bei den Chinesen..... ;)

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baberich 16.10.2011, 00:04
64. Das verstehe ich jetzt aber nicht.

Komisch, denn der HDI-index der UNO und der ''better life-index'' der OECD geben an, dass die USA immer noch das höchste Prokopfeinkommen hätte. Das versteh ich nicht.

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üpoiu 16.10.2011, 00:10
65. .

Zitat von oeflinger
Denn wie ich schon geschrieben habe, was nicht sein darf, kann nicht sein... Und das wirklich Schlimme ist, dass man auch uns hier in China lebenden Europaern nicht glaubt, denn sein darf nur was in Spiegel & Co. steht und in Deutschland weiss man immer ganz genau wie die Situation hier in China ist. Man wirft uns dann regelmaessig vor, dass wir nur von der Regierung geblendet und maipuliert werden. Dass wir uns aber ganz frei und ungezwungen hier bewegen duerfen glaubt einem keiner, genauso wie einem keiner glaubt, dass die Internetseiten von Spiegel, CNN, BBC, Google Translator in China weder gesperrt noch Zensiert werden...
Sie erwarten einfach zuviel von den sesselpupsenden, gutmenschlichen Deutschen, die sich Ihre gesamte Meinung aus der Propaganda der gleichgeschalteten deutschen Presse gebildet haben.
Ich habe mich im 20Mio Konglomerat Shanghai wesentlich sicherer und freier gefühlt als in so macher 100000 Einwohner Provinzstadt hier.

Weloffenheit war noch nie die Stärke der Deutschen, das was viele, die sich als Weltoffen bezeichnen, meinen, ist ideologische Voreingenommenheit die sich in erster Linie gegen die eigene Herkunft richtet und in Dogmen alles kritisiert, was den eigenen Vorstellungen nicht entspricht, statt sich die Welt mit der Neugier eines Kindes zu betrachten ohne alles gleich in die Schuhschachteln des eigenen beschränkten Verstandes zu verstauen.

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snahdog 16.10.2011, 00:27
66. ?

Zitat von delinquent
....zynisch nicht wahr? Diese Feststellung Ihrerseits wundert mich überhaupt nicht, wenn 46 Millionen Amerikaner nicht genug Geld haben ihre substanziell benötigten Lebensmittel zu kaufen.Die haben nicht mal Geld übrig für eine Busfahrkarte zum nächsten Hafen,geschweige denn für eine Überfahrt auf einem Seelenverkäufer.
Ernst gemeint? Und die Leute die aus aller Welt nach Amerika (oder Europa) ausgewandert sind waren alles Multimillionaire vor ihrer Abreise?

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papayu 16.10.2011, 00:38
67. Rentnerinnen

Zitat von Narn
Gut, die Deutschen sind manchmal schon Jammerlappen. Aber ich muss sagen: Lieber ein kämpfendes Volk als ein Zufriedenes. Und auch lieber pessimistisch als optimistisch. Letztlich hat doch der unerschütterliche Optimismus (vom Tellerwäscher zum Millionär, wer viel "leistet" darf pervers viel verdienen etc.) der Amerikaner auch zur derzeitigen Situation beigetragen. Was ich aber erschreckend finde: Ausgerechnet die Rentner in Deutschland denen es im Großen und Ganzen zur Zeit unglaublich gut geht und sich relativ wenig Sorgen um ihre Zukunft machen müssten, meckern am meisten. Aber eigentlich war das auch zu erwarten.
Nehmen Sie doch als Beispiel eine Frau, alleinstehend,vorher viele Jahre als Packerin im Versandhandel.Unterste Lohngruppe, mit 55 Jahren entlassen- -Pleite-. Kriegt vielleicht 500 Euro Rente. Der geht es
UNGLAUBLICH GUT. Nein Sie haetten Recht, wenn sie Pensionaere (ex Beamte) geschrieben haetten!!!

Nur ein Beispiel! Die Wittwe eines kleinen Beamten bekommt eine Wittwenrente von Euro 1.600,--.Eintausendsechshundert!!
Fragen Sie doch mal auf " Mein Schiff" nach, wieviele Wittwen sich da eingeschifft haben.
In vielen Laendern dieser Welt,, gibt es nicht H4.
Nach kurzer Zeit steht man ohne Geld da.

Aber diese H4 Zahlungen stehen auch schon auf der Kippe!

Waren Sie einmal in einem sog. Slum? Nein? Da geht es den Deutschen noch zu gut, das ist richtig.

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hellhannes 16.10.2011, 00:41
68. Schuld daran...

... ist meiner Meinung nach die unselige Deregulierung des Banken- und Finanzsektors Ende der 90er Jahre in den USA (und Anfang der 2000er bei uns).

Normalerweise gehöre ich hier im Forum ja eher zu den "rechten" Foristen, aber die Ausbeutung (und diesen Begriff verwende ich hier ganz bewußt!) der US-Bevölkerung durch eine entfesselte Finanzwirtschaft, in der zwischen Geschäftsbanking und Investmentbanking nicht mehr getrennt wurde, ist schuld am Elend des Durchschnittsamerikaners.

Der letzte Finanzminister der Clinton-Regierung - sein Name ist mir entfallen und er ist es vermutlich auch nicht wert, erinnert zu werden; Höchstens, um auf einen Haftbefehl gedruckt zu werden - deregulierte fröhlich auch für Goldmann Sachs, um kurze Zeit später bei eben dieser Firma für ein Jahresgehalt von 125 000 000 Dollar angestellt zu werden.

Die Hypothekenkrise war dann die Folge.

Natürlich spielen andere Dinge wie die neue Rolle Chinas als Weltwerkbank auch eine Rolle, aber ich denke, dass der ganze Finanz-Unsinn, über den hier und in den USA die letzten Jahre gesprochen wird, da seinen Anfang nahm und vor allem den durchschnittlichen US-Verdiener oft um Haus und Hof brachte.

Für sozialistischen Unfug habe ich keine Sympathien, und die Marktwirtschaft ist klasse. Daher habe ich auch genug Sachverstand, um zu wissen, dass zumindest in den USA kein Geld vernichtet wurde, sondern nur seinen Besitzer wechselte.
Es wäre auch interessant zu wissen, inwiefern sich der private Geldbesitz in den USA verringert hat. Ich denke, das hat er nicht (125 000 000 Jahresgehalt!)
Hier sollte dringend gegengesteuert werden. Was angesichts der Tatsache, dass die US-Bürger zumeist die Wahl zwischen einem Multimilliardär Bush und einem Multimilliardär Kerry haben, wahrscheinlich nie passieren wird.

Das haben wir zwar nicht, dafür haben wir unsere Parteien und ihre "Keine Alternative!"-Sprüche.

Jetzt reden alle von der Finanztransaktionssteuer. Als Rotgrün dies u.a. von den Jusos vorgeschlagen bekam, hieß es ja auch nur: "Tolle Idee, aber nicht umsetzbar. Es gibt keine Alternative!"

Es wird Zeit für direkte Demokratie nach Schweizer Vorbild. Dümmer und/oder gieriger als unsere (und die US-)Politiker
wird der Depp von nebenan auch nicht sein.

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publicminx 16.10.2011, 01:16
69. der oeko-sozialistische teil der ossis und senile alt-68er machen den unterschied ...

Zitat von sysop
(...) Was nicht zuletzt eine Altersfrage zu sein scheint. Junge (18-29 Jahre) und noch junge Deutsche (30-44 Jahre) schätzen ihre Lebensqualität demnach auf ähnlichen Niveaus ein wie Briten und Amerikaner gleichen Alters. In den Altersgruppen von 45 bis 64 und bei den Deutschen über 65 aber stürzen die Zufriedenheitswerte im Vergleich rapide ab. Obwohl Gallup dabei eine Korrelation zwischen Einkommen und Zufriedenheit feststellt, konstatieren die Meinungsforscher auch, dass Deutsche "mit bestimmten Aspekten ihres Lebens unzufrieden sind, unabhängig davon, wie viel Geld sie haben. (...)
deutschland hat eben durch die wiedervereinigung jede menge sed-/linke-alt-groupies eingefangen, die dauerjammern und die gesamtstimmung durch ihre permanenten system-change-phantasien und sed-parolen druecken. und natuerlich laengst altersstarre alt-68er, die den ideologischen absprung nicht geschafft haben ...

das jammern korelliert ja auch schon lange nicht mehr mit der arbeitslosigkeit (die gesunken ist), sondern es werden sich gezielt irgendwelche negativen daten herausgerechnetl opferrollen stilisiert staendig aufs ganze volk uebertragen, um munter vom systemChange zu traeumen oder der revolution (bei der gerade sie lediglich auf einen schlag veramt wuerden, nix mehr rente/harz-iv! - aber soweit denken sie gar nicht;)

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