Forum: Wirtschaft
Umfrage zum Wohlstand: Armes Amerika, reiches China

Der Wohlstand der*Amerikaner sinkt*dramatisch. Laut einer Gallup-Umfrage haben 19 Prozent*kein Geld für ausreichend Nahrung. Brisant ist der Vergleich mit China - hier beklagen dies nur 6 Prozent. Auch andere Armutsindikatoren zeigen: Den US-Bürgern geht es immer schlechter, den Chinesen immer besser.

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otto huebner 16.10.2011, 04:18
80. auch wenn .............

Zitat von Dumme Fragen
sondern an den konservativen Idioten, die eine Mehrheit bei den Wahlen in den USA bekommen und jeden gesellschaftlichen Fortschritt verhindern. Naja, immerhin bleibt ihnen dann, wenn ihnen der Magen knurrt, noch ein Gebet zu sprechen...
auch wenn die umfrage wissenschaftlicher ueberpruefung nicht unbddingt standhaelt, ist sie doch ein indikator fuer den trend. der mafia-kapitalismus der amerikaner, der auf die ausbeutung breiter bevoelkerungsschichten im in- und ausland, sowie eroberungskriege, ausgelegt ist, hat versagt.

das ist klar zu erkennen. die konservative bewegung stellt ein letztes aufbaeumen des systems dar.

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mkreisel 16.10.2011, 05:37
81. Immobilienblase macht natuerlich Menschen froh.

Vor fuenf order six Jahren standen die Amis auch im siebten Himmel.

Die Chinesische Immobilienblase ist jedoch viel viel extremer als die Amerikanische, under Ich bin sehr gespannt daruf, wenn das Ding endlich platzt.

Deutsche Immobilienpreisen sind ueber die letzten 15 Jahren kaum gestiegen, vielleicht brauchen wir unsere eigene Blase?

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hokie 16.10.2011, 06:16
82. vllt hilft ihnen sahra in die sahara...

Zitat von puqio
Dazu bedarf es politischer Weichenstellungen, die ich derzeit nicht mehr sehe. ...oder die PDS.
Das stimmt, haette es den Westen nicht gegeben haette dann haette auch kein "goldener Westen" existiert in welchen die Volksfeinde haetten fliehen koennen, folglich waere die Mauer ueberfluessig gewesen und alles waere in bester sozialistischer Ordnung!
Und der Weg zum Kommunismus auch noch mit Brathaendeln ach nein das heisst ja Broilern geflastert!

Ich vermute ganz stark Sie sind ein Freund der Tierwelt: "...Ochs und Esel..." *juhu hand zum gruss*

Sie koennen jeden Tag die Kuh ihres Nachbarn aufsuchen und Milch abgreifen, Sie koennen aber auch einfach hingehen und ein kostenloses BBQ veranstalten!
Am Tag daraf haben Sie aber weder Milch noch ein BBQ...

Das ist der Punkt den Sie noch nicht begriffen haben!

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Dazzle 16.10.2011, 06:42
83. korrekt

Zitat von modulaire
Deutsche klagen und jammern mehr als andere. Das hätte ich auch vor dieser Umfrage kaum in Frage gestellt.
Ja, weil sie die Zeichen der Zeit eher erkennen als andere ;-)

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cekay 16.10.2011, 07:00
84. .

Zitat von Der Pragmatist
Bisher hat man aber immer noch keine Einreisewelle von Amerikanern oder Europaeren nach China gesehen. Es ist immer noch umgekehrt. Pragmatist
Ich schon, Shanghai, Bejing ist mit Ausländer abgefüllt, vorallem auch Japaner, Koreaner, Amerikanische Chinesen in erster, zweiter Generation, die nach Ausbildung und Akademischer Arbeit jetzt einen Top Job mit Top Bezahlung in China haben. China umwirbt diese Leute mit Steuervorteilen und kostenlosen Wohneigentum in zentralen Lagen, während sie für alle anderen die Visabestimmungen verschärft.

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cekay 16.10.2011, 07:14
85. .

Zitat von Der Pragmatist
Bisher hat man aber immer noch keine Einreisewelle von Amerikanern oder Europaeren nach China gesehen. Es ist immer noch umgekehrt. Pragmatist
Es gibt sogar schon illegale Einreisewellen nach China, aus den umliegenden südlichen Länder für die Fabrikarbeit in Südchina, da auch dort die Löhne so sehr gestiegen sind.

Ich staune immer noch, wie unfassbar wenig Ahnung die Deutschen haben, wie es in China tatsächlich wirtschaftlich zur Sache geht.

Mein Indischer Kumpel meint, Indien wird niemals mit China konkurrieren können. Die Chinesen sind heute praktisch schon das wirtschaftlichen Zentrum der Welt.

Da es auch keine Blasen gibt, weil die Regierung keine aufbläst, kommt China jetzt erst richtig in Fahrt. Das Prinzip Hoffnung im Westen, dass China über den eigenen Erfolg stoplert, wird sicher nichts anderes bleiben als Hoffnung.

Was tun? Einfach: weniger Beamtenstaat, weniger Regeln, weniger Sozialstaat, keine unbezahlbaren Pensions- und Rententräumereien. Die Menschen müssen lernen auf eigenen Füssen zu stehen, wie die Chinesen es jeden Tag tun.

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cekay 16.10.2011, 07:21
86. .

Zitat von Dornröschen2
Diese Umfrage zeigt deutlich, dass der Kapitalismus im Vergleich zum (chinesischen) Kommunismus ein menschenverachtendes System ist. Auch hier im Forum ist sofort die Rede vom materiellen Wohlstand. Der bringt aber nichts, wenn die Leute unglücklich sind! Sorglosigkeit und familiärer Zusammenhalt sind eine viel bessere Gesellschaftsgrundlage als zügelloser Konsum. Wir sind dumm und arrogant, dass wir nichts von den Chinesen lernen ...
Hmmm, noch jemand, der noch immer schläft. China hat mit Kommunismus nichts zu tun. Das sind nur noch leere Worthülsen, die vielleicht zur Machterhaltung und vor allem den Konservativen Geistern der ganz alten Garde dient. China ist weitaus kapitalistischer als jedes westliche Industrieland inkl. USA.

In China geht es fast ausschließlich um Familie und materiellen Wohlstand. Ein gewisser materieller Wohlstand ist die absolute Voraussetzung für Glück.

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cekay 16.10.2011, 07:42
87. .

Zitat von Magnolie5
die Befragung beruht auf einer subjektiven Meinung von ausgewaehlten Buergern. Fuer Amerikaner ist die Situaton dramatisch: Arbeitslosigkeit, Verlust des Hauses oder der Wohnung und die staatliche Unterstuetzung ist so gering, dass es fuer Lebensmittel nicht ausreicht. Verlust ist immer dramatisch! Fuer Chinesen geht es seit Jahren nur bergauf, ploetzlich hat man Lebensmittel im Ueberfluss, die Generation der 60Jaehrigen hat noch Hunger erlebt, hat Laub von den Baeumen essen muessen und wenn sie heute in den Supermarkt gehen, sehen sie einen Wohlstand, den sie aus der Vergangenheit nicht kannten. Und wenn die Schweinepreise zu hoch sind, na dann verschwindet eben mal Nachbars Katze oder Hund. Diese Vierbeiner gibt es ja auch mittlerweile im Ueberfluss.( Das ist keine Ironie!)Kein Wunder das sich die Chinesen als reich empfinden.
Nein, die Chinesen empfinden sich nicht nur als reich, sie sind es in absoluten Zahlen im Vergleich zu allen anderen Völkern und Ländern! Der Reichtum, der sich hier anhäuft, ist sagenhaft!

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hj.binder@t-online.de 16.10.2011, 07:47
88. Obdachlose in Deutschland

Die veröffentlichte Zahl der Obdachlosen in Deutschland muß unter dem Blickpunkt gesehen werden, daß es Hartz IV gibt.
Die Jobcenter verlangen in der Regel bei Antragstellung eine Postadresse oder weissen eine Unterkunft zu. (Heim, "Betreutes Wohnen" Ob die Menschen dort tatsächlich wohnen (im Sinne von Lebensmittelpunkt) interessiert weder die Jobcenter noch die beteiligte Sozialarbeit. Damit kommen auch schiefe Zahlen in der BAG-W an.
Richtig ist die Aussage: Die Zahl der Menschen, die bei Antragstellung HARTZ IV (und z.B. auch Aufstocker bei Renten, "Lohn" etc) ohne Dach über dem Kopf waren betrug 2006 #### Personen. Vergleichbar sind nur die Zahlen seit HARTZ IV.
Eine rühmliche Ausnahme ist Stuttgart: Dort gibt es Dienststelle Jobcenter für Obdachlose

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Oachkatzlschwoaf 16.10.2011, 08:05
89. Familie

Zitat von markus_wienken
....Was bitte schön genau sollen wir denn von den Chinesen lernen? Familärer zusammenhalt? Der ist zwar noch stärker als bei uns, bröckelt aber auch schon...
Ich kenne China bzw. die Chinesen (gilt auch für andere Länder) nur sehr oberflaechlich, von gelegentlichen Geschäftsbesuchen etc.
Ich denke, dass Chinesen anders "programmiert" sind (Konfuzius?). 2 Beispiele:

Eine Managerin, 28 Jahre, parkt ihren Sohn bei der Mutter in einer anderen Provinz, sieht in pro Jahr keine 2 Wochen im Urlaub und hat dort jeden Tag ein schlechtes Gewissen, ihre Kollegen im Stich gelassen zu haben.

Singapur: Mein Geschäftspartner holt mich gegen Mitternacht vom Flughafen ab, obwohl ich ihm vorher sagte, ich nehme ein Taxi zum Hotel. Meine erste Frage, wie geht's denn deiner Frau (sie war schwanger). Antwort: vor 30 Minuten erhielt er den Anruf aus der Klinik, ein Sohn wäre angekommen. Für ihn war es selbstverständlich, dass die Firma vor dem Privaten steht.

Dieses "Pflichtbewußtsein", das ich erschreckend finde, ist der Grund, warum uns diese Leute mit Vollgas überholen und sich damit einen Wohlstand und eine Zufriedenheit, die wir anders definieren, erreichen.

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