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Umfrage zur Griechenland-Politik: Wissen schützt nicht vor Euroskepsis
REUTERS

Euro-Muffel wissen schlicht zu wenig darüber, wie EU und Währungsunion funktionieren - so das Vorurteil. Eine Studie zeigt jetzt aber: Je mehr sich Bundesbürger mit dem griechischen Reform-Referendum beschäftigten, desto skeptischer waren sie.

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bescheuert 11.08.2015, 12:52
1. Richtig

Und deshalb kann man ja auch den ganz schlichten apolitischen leuten erzählen das Deutscland noch 100 Milliarden Euro an der Kriese verdient hat.
Nach der Milchmädchen Logik sollte man doch noch ein zweites Griechenland schaffen. evtl Portugall-dann verdient Deutschland nochmal 100 Milliarden
Hi-für diesen Unsinn bezahl ich Profesoren an Hochschulen mit Steuergelder

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May 11.08.2015, 12:54
2.

Wer haette es gedacht: Je mehr sich die Menschen informieren, desto vernuenftiger deren Einschaetzung.

Kein Wunder, dass von Seiten der Politik eine U-Boot Strategie gefahren wird: Alles hinter verschlossenen Tueren und am Ende werden dann ein paar Allgemeinplaetze verkuendet, gespickt mit pathetischer Rhetorik hier und da.

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orthonormalbürger 11.08.2015, 12:55
3. haha was eine Überraschung

Als ob Euroskeptiker irgendwelche Dumpfbacken wären. Je mehr ich lese, desto überzeugter bin ich das Deutschland schnell weg muss aus dieser Union und sich mit dem starken Norden zusammenschließen muss. Das hat nichts mit Populismus zu tun, es geht um eine gute Zukunft für Deutschland und das bedeutet nicht halb Europa mit Geld zu versorgen.

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rudolf.kipp 11.08.2015, 12:57
4.

"Je mehr sich Bundesbürger mit dem griechischen Reform-Referendum beschäftigten, desto skeptischer waren sie."
Dieser Befund ist für mich alles andere als verwunderlich. Schlagzeilen wie etwa die gestrige, wonach Deutschland von den Schulden, die Griechenland bei ihm hat, profitieren würde, ziehen eben nur bei Leuten, die sich nur oberflächlich mit der Materie beschäftigen.

Jedem anderen ist klar, dass wir von dem an Griechenland ausgeliehenen Geld nicht einen Euro wiedersehen werden. Und dass daher zwischenzeitliche Zinszahlungen (die von neuem geliehenen Geld geleistet werden) nur den Moment hinauszögern, zu dem das Geld endgültig futsch ist.

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aussächsischersicht 11.08.2015, 13:01
5. Kunststück!

Denn hier liegt ja offenbar ein strukturelles Dauerproblem zugrunde, das weder von der griechischen Regierung noch vom Reformprogramm angegangen wird. Eigentlich bräuchte GR eine Notstandsregierung, die tatsächlich diktatorisch (formal) ermächtigt und von ihren Machtmitteln her befähigt ist, quasi eine Revolution von oben zu bewerkstelligen, einfach um das Überleben des Landes, den Aufbau, z.T. vielleicht sogar Erhalt des bestehenden Staatsapparates sicherzustellen, den Menschen auf zunächst niedrigem Niveau einen Lebensstandard zur Verfügung zu stellen, der sie überleben und auch leben lässt, aber gleichzeitig dafür sorgt, dass GR zumindest einen Teil seiner internationalen Verpflichtungen nachkommt. Ob dies nun in Form einer Reformliste erfolgt oder durch besser durch gute Verwaltung des Notstandes - sei dahingestellt. Die Leute haben einfach eine gesunde Skepsis gegen das Behandeln von Symptomen anstelle des Kurierens von Ursachen.

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Gartenweg 11.08.2015, 13:02
6. Wer schuldet wem etwas?

Ich habe früher auch so vor mich hingeträumt, was Geldpolitik angeht. Irgendwann als die Medien ständig über Schulden, ESM, Hebel, Lehmann- Pleite, Rating- Agenturen usw. plapperten, fing ich an, mich damit zu beschäftigen. Menschen wie Dirk Müller, die die Finanzrhetorik entschlüsselt erklärt haben, haben viel dazu beigetragen. Und je mehr man sich mit dem doch faszinierenden Thema beschäftig, um so mehr wird eben klar, dass hier gewaltig etwas nicht stimmt. Deshalb liegt es auch im ureigenen Interesse der Banken, den Kunden unwissend zu halten. Wer kauft sonst den ganzen Müll, den die anbieten?

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pontifactus 11.08.2015, 13:03
7. Schon komisch

wenn man Ideoligie aus- und Kopf einschaltet, kommen die Leute auf so europafeindliche Ideen. sowas

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gglasl 11.08.2015, 13:04
8. Deckt sich mit meiner Einschätzung

Ich war nach dem Referendum nun deutlich antigriechisch eingestellt, obwohl ich dort im Sommer 6 Monate lebe. Die Einzelfakten, um die es ging, waren mir bis dato unbekannt. Erst jetzt sehe ich, wie weit GR von Europa entfernt ist und dass die gesetzlichen Angleichungen am Nationalstolz scheitert, der Fremdeinflüsse viel stärker ablehnt als es in D wahrnehmbar ist. Ich fühle mich jetzt stärker als Europäer, aber ohne Griechenland.

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querdenker13 11.08.2015, 13:10
9. Keine Überraschung

Das Ergebnis ist für mich keine Überraschung. Denn Griechenland ist von der Mentalität im ganzen in keiner Weise mit Europa kompatibel.

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