Forum: Wirtschaft
Umfrage zur Griechenland-Politik: Wissen schützt nicht vor Euroskepsis
REUTERS

Euro-Muffel wissen schlicht zu wenig darüber, wie EU und Währungsunion funktionieren - so das Vorurteil. Eine Studie zeigt jetzt aber: Je mehr sich Bundesbürger mit dem griechischen Reform-Referendum beschäftigten, desto skeptischer waren sie.

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curiosus_ 11.08.2015, 15:26
60. Diese Logik ...

Zitat von cemi
Das reicht natürlich nicht als Erklärung. Machen Sie Ihre Rechnung doch mal für die über 2 Billionen Euro auf, die der Bundeshaushalt ohnehin schon aufgehäuft hat. Sind wir jetzt plötzlich alle vom Säugling bis zum Greis alle bettelarm, oder wie? Wir reden hier von Volkswirtschaften in einem kapitalistischen System und nicht von einem schwäbischen Haushalt.
... ist phänomenal. Schulden bis zum Abwinken, da kommt es dann auf weitere 90.- Mrd. € auch nicht mehr an.
Warum bloß ist ein ausgeglichener Haushalt für unseren Finanzminister so erstrebenswert? Jedes Jahr lustig x-Mrd. mehr Schulden, was soll's? Z.B. in Form von Steuerentlastungen?

Warum plädieren Sie nicht dafür? Methode Griechenland? Schuldenfinanzierter Konsum-Boom bis .... wohin?
Aber, ich weiß - die Stichworte "Volkswirtschaft" und "nicht von einem schwäbischen Haushalt" und der Verstand kann guten Gewissens abgeschaltet werden.

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Schmul Kohn 11.08.2015, 15:26
61.

Zitat von Eardwulf
Von all den gut informierten im Forum, hat sich trotzdem noch niemand die Frage gestellt, wie es eigentlich zu dem Disaster kommen konnte. Wie konnte ein Volk von 11 Mio. Bürgern(inkl. Kindern und Rentnern) einen Schuldenberg von 320 Milliarden aufbauen, wie war das möglich? Welche Banken finanzierten Projekte von welchen Konzernen und Unternehmen? Und; warum wurde, offensichtlich, nie die Bonität geprüft?
http://www.spiegel.de/politik/ausland/griechenland-krise-alle-antworten-zur-krise-und-den-euro-folgen-a-1042694.html

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notbehelf 11.08.2015, 16:11
62. Gipfel

Zitat von curiosus_
Ah ja .... ?!? Da scheinen die Autoren doch den Mainstream-Scheuklappen ihrer peer-Group verfallen zu sein. Von dem Vorurteil höre ich zum ersten Mal. Aber ich zähle mich auch zu denen "die das Referendum sehr aufmerksam verfolgt haben". Und die schon seit Jahren das €-Desaster mit stetig zunehmender Skepsis intensiv verfolgen. Insofern wundere ich mich doch sehr über........
Naja, was soll dabei auch herum kommen? Immer wenn die Argumente ausgehen, heißt es dann, der Euro sei ein politisches und kein ökonomisches Projekt. Haben wir doch zur Genüge gehört....

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euronote 11.08.2015, 16:14
63. Aber irgendwann wird das auch der letzte desinteressierte geschnallt haben

Zitat von curiosus_
Ah ja .... ?!? Da scheinen die Autoren doch den Mainstream-Scheuklappen ihrer peer-Group verfallen zu sein. Von dem Vorurteil höre ich zum ersten Mal. Aber ich zähle mich auch zu denen "die das Referendum sehr aufmerksam verfolgt haben". Und die schon seit Jahren das €-Desaster mit stetig zunehmender Skepsis intensiv verfolgen. Insofern wundere ich mich doch sehr über die suggestive Behauptung, dass "Wissen angeblich vor Euroskepsis schützen soll". Tut mir leid, aber in den letzten Jahren ist mir kein einziger, für mich nachvollziehbarer Artikel in den Medien untergekommen der sachlich die Vor- und Nachteile des €s gegenüber gestellt hätte und zu dem Schluss gekommen wäre, dass die Vorteile überwiegen! Im Gegenteil. Insofern kann sich das angebliche (Vor-) Urteil, dass "Wissen vor Euroskepsis schützt", nur bei den absolut Unwissenden herausgebildet haben. Oder bei den politisch korrekten, die ignoranterweise meinen (meinten?) ein Zusammenwachsen der €-Völker über eine gemeinsame Währung erzwingen zu können. Völlig bar jeder ökonomischen Vernunft. Aber irgendwann wird das auch der letzte desinteressierte geschnallt haben ....
Bingo ! mehr sage ich nicht zum ihrem Leserbrief.

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euronote 11.08.2015, 16:28
64. Dann wird es auch mit der gelassenen Srimmung in der Bevölkerung vorbei sein.

Zitat von Ezechiel
Das ist das eigentliche Problem. Weil die BRD für an Griechenland gewährte Kredite haftet und nicht aus der Staatskasse Geld nach Athen überweist, ist der Lebensstandard der Bürger unverändert. Wenn die Gewährleistungen und Bürgschaften irgendwann ......
dann ist aber wieder keiner gewesen,frohes Fest noch.

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notbehelf 11.08.2015, 16:28
65. Informierte

Zitat von Eardwulf
Von all den gut informierten im Forum, hat sich trotzdem noch niemand die Frage gestellt, wie es eigentlich zu dem Disaster kommen konnte. Wie konnte ein Volk von 11 Mio. Bürgern(inkl. Kindern und Rentnern) einen Schuldenberg von 320 Milliarden aufbauen, wie war das möglich? Welche Banken finanzierten Projekte von welchen Konzernen und Unternehmen? Und; warum wurde, offensichtlich, nie die Bonität geprüft?
Informierte sollten sich zunächst über den Unterschied von Staatsschulden und Privatverschuldung schlau machen. Dann erübrigt sich die ein oder andere Frage. U nd es kommt zu keinem Desaster.

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karl.kunze76 11.08.2015, 16:39
66. Zensur

"Wer das Referendum intensiv verfolgt hat, wünscht sich nachher weniger Zusammenarbeit der Eurostaaten in Fragen der Haushalts-, Wirtschafts- und Sozialpolitik"

Ich weiss schon wie in Deutschland darauf reagiert wird um das widerwillige Volk zum Folgen zu bewegen: Es wird einfach kuenftig noch weniger bzw. noch rosaroter informiert. So einfach sehen das Politiker. Die willigen Hauptmedien haben sie ja bereits auf ihrer Seite oder etwa nicht?

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gabeljürge 11.08.2015, 16:46
67. Demokratie wäre EU-Referendum

Es wäre gut, wenn die Autoren der Studie statt der verqueren Schlussfolgerungen im letzten Teil klipp und klar sagen würden: Das Projekt Brüssel wird g e g e n
den klaren Willen einer Mehrheit der Deutschen ( und
Franzosen ) durchgepaukt - und je mehr die Bürger
über die EU wissen, umso stärker lehnen sie sie ab ! Demokratisch wäre einzig und allein, in a l l e n
EU-Ländern ein Referendum wie in GB zuzulassen !

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r.voelckel 11.08.2015, 17:01
68. Dauerhaft für dumm verkauft

Den 1. Kommentar kann man nicht besser formulieren. Nach der Logik sollten alle Euroländer außer Deutschland in die Schuldenkrise geraten und Deutschland ist richtig reich. Für jede dumme Manipulation gibt es eine noch dümmere Studie, die von der dümmsten Presse nachgeplappert wird

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Eardwulf 11.08.2015, 17:26
69.

Dieser Erklärbär-Artikel ist mir bei weitem zu oberflächlich, er steht für das was man der Presse ohnehin vorwirft - oberflächliche Informationen. Die Protagonisten sollten benamt werden, erst dann kann man sich ein Bild machen.

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