Forum: Wirtschaft
Umfragetief: Was der SPD wirklich fehlt
REUTERS

Die SPD hofft, dass ihr neuer Kanzlerkandidat Martin Schulz die Wahl gewinnt. Doch neues Personal allein wird das Umfragetief nicht beenden.

Seite 16 von 29
De facto 27.01.2017, 16:11
150. Botschaft

SPD mit Schulz bringt Europa großgeschrieben! Das bedeutet auch Eurobonds, EU Arbeitslosenversicherung und eine gemeinsame Einlagenversicherungsfond. Ob die Stammwählerschaft das will!

Beitrag melden
fabi.c 27.01.2017, 16:11
151. Es lustig...

Es ist lustig,hätte die SPD einen Besen zum Kanzlerkandidaten auf Gestellt hätte SPON und andere Medien sich sofort auf weg gemacht um heraus zu finden was man gegen einen Besen als Kanzlerkandidat finden kann.
Der Besen fegt schlecht, die Borsten sind falsch herum und außerdem...,
Nun will SPD mit neuen Kandidaten antreten und schon wird alles in Frage gestellt.
Die Recherchen haben ergeben:Martin Schulz hat als Kind in der Nase gepopelt und außerdem hat Martin Schulz der Lehrerin die Zunge heraus gestreckt.
Einfach abwarten,und den Herrn die Chance geben ob er alles umsetzten kann was er versprochen

Beitrag melden
wannbrach 27.01.2017, 16:11
152.

Die SPD hat keine Ökonomen die eine vernünftige Wirtschaftspolitik zu Stande bringen könnten und Martin Schulz wird auch nichts ändern.

Beitrag melden
forumgehts? 27.01.2017, 16:12
153. Die

Zauberworte "An ihren Taten werdet ihr sie erkennen" gelten auch hier. Wer oder was hat die SPD bisher gehindert, sich FÜR ihre Clientel einzusetzen? Da die Hinderungsgründe immer grösser werden, kann sich auch der Dümmste ausrechnen, dass von der SPD auch weiterhin nicht geliefert wird. Und genau das tut er und wählt aus Rache für die Missachtung durch die Etablierten die AfD. Bei entsprechenden Ergebnissen werden dieser Partei dann die Wirtschaftsverbände in den Hintern kriechen und sie dann von dieser Stelle aus mit Geld zuschei.....! Und ehe sie sich's versieht ist die AfD koalition- und ministrabel. ;-)

Beitrag melden
friedrich_eckard 27.01.2017, 16:13
154.

Zitat von n.wemhoener
Nein, Herr Fricke, die SPD braucht keine neue Story. Es genügt vollkommen, wenn die Akteure dieser Partei erkennbar zu den Grundwerten des sozialdemokratischen Programms zurückkehren. Martin Schulz könnte das glaubhaft vertreten, weil er nicht das Kainsmal der Agenda 2010 trägt.
... weswegen ich, als Parteigänger der LINKEN, an anderer Stelle empfohlen habe: let's give him a chance! Es ist ja wahr: Schulz hat immer nur Kommunal- und Europapolitik gemacht, er ist persönlich "nicht agendabelastet", und er kann deshalb für viele entscheidende Veränderungen stehen, ohne sich zu seinem eigenen früheren Verhalten in Widerspruch zu setzen - wenn er will! Dass er will, sollte er dann aber auch zügig erkennen lassen. Es stehen ja drei Landtagswahlkämpfe an, in denen er sicher sehr präsent sein wird - man wird, auch wenn man in diesen Ländern gar nicht wahlberechtigt ist, sehr genau hinhören, was er da zu sagen hat.

Zum Thema Agenda in aller Kürze: ich denke, wir halten da nicht in der Beweisaufnahme, sondern nach der Urteilsverkündung. Die Agenda war, und speziell die Hartz-Gesetze waren nie etwas anderes und sollte nie etwas anderes sein als Instrumente zur staatlichen Beförderung von Lohndrückerei, sie sollten ausschliesslich den Interessen der Arbeitgeber dienen, und die Motive der persönlich politisch Hauptverantwortlichen - nomina sunt odiosa... - waren, um es äusserst zurückhaltend auszudrücken, hochgradig fragwürdig. Ende der Durchsage! Wenn einem Profiteure von Lohndrückerei, ihre Schreibsöldner und Mietmäuler und Sozialrassisten etwas anderes erzählen wollen ist jedes Wort des Widerspruchs schon zuviel der Ehre.

Beitrag melden
Rot2010 27.01.2017, 16:14
155. Schulz? Nicht wählbar, mit dem Mann hat die SPD keine Chance

Berlusconi hat die Erscheinung von Schulz einmal gut beschrieben und hatte Recht. Aber lass dier SPD ruhig an den Erfolg glauben. Damit sind uns weitere 4 Jahre dieser unsäglichen Merkel gewiss und auch das Ende des EURO und der EU. Eigentlich ist dann doch alles gut, oder??

Beitrag melden
aysnvaust 27.01.2017, 16:16
156. Ja Nee is klar -

- es fehlt die knackige Story - ja sicher dat. Wohl so eine knackige Story wie die, mit der das Merkel das Volk so mitgerissen hat bei den letzten Wahlen..? Es fehlt nicht die Story, sondern es fehlt die Rückbesinnung auf das, was die SPD einst ausgemacht hat. Und das soll ein Kandidat Schulz erreichen oder auch nur anstoßen? Ja Nee is klar.

Beitrag melden
Georg_Alexander 27.01.2017, 16:17
157. Einfach richtig

Zitat von St.Baphomet
Will die SPD Politik für Menschen oder Konzerne und Aktionäre machen? Dies ist NICHT dasselbe. Ist genau wie Sie es schreiben: Die Kosten unseres Exportwunders tragen die Beschäftigten und Arbeitslosen. Jetzt, genau vor der nächsten Wahl muss die SPD sich klar entscheiden was sie will. Politik für Menschen oder für Geldsäcke. Sozialpolitik oder CDU?
dem ständigen Streben des Einen, alle Anderen auszubeuten, muss eine ständige Kraft entgegengestellt werden, die ihm die Beute wieder wegnimmt.

In der Natur nennt man soetwas ein 'dynamische Gleichgewicht'.
Die Geschwindigkeit der Änderungen, und damit die Höhe der Ausschläge, hängen direkt mit dem Gefälle zwischen beiden Seiten zusammen. Ohne Dämpfung gibt es Überschwingen ... Chaos, aber ein dynamisches Gleichgewicht bleibt es in jeder Lage - und dies Gesetz ist durch nichts auszuhebeln!

Wer also die eine oder andere Seite auf den Scheiterhaufen schicken will, der hat keine Aussicht auf Erfolg.

Beitrag melden
eulenspiegel1979 27.01.2017, 16:17
158. Deutschland am Scheideweg

Selten habe ich eine Bundestagswahl so herbeigesehnt wie in 2017. Besser heute als in ein paar Monaten. Wäre allerdings heute Bundestagswahl, wüsste ich nicht, wo ich meine Kreuze setzen müsste. Ich gehöre zur gehobenen Mittelschicht und müsste aufgrund meines Jobs in der Versicherungsbranche eigentlich CDU meine Erststimme geben und FDP meine Zweitstimme. Allerdings bin ich auch Patriot, Familienvater und lebe in einer Großfamilie mit vielen im Handwerk und Einzelhandel beschäftigten Menschen, deren Wohl mir auch am Herzen liegt. Zudem hege ich eine unüberwindbare Abscheu gegenüber folgendes: Oma und Aussitzerin Merkel, Opportunist Gabriel, Miss Inkompetent Nahles, Urgroßvater und Tattergreis Schäuble, Mr Inkompetent Dobrindt, Bundeswehrmutti VDL, Unsicherheitsgarant de Maiziere, Verbraucherschutzumgeher Maas ... sowie GroKo, Grüne, Linke, AfD (insbesondere Oberfaschist Höcke und Miss grenzdebil Petry) und die antisozialste Partei der Welt SPD. Die komplette Politiklandschaft der BRD ist zu einem einzigen Rosenmontagszug verkommen. Ich finde kein Charisma, kein Gehör beim Volk, keinerlei Transparenz in der Wirtschafts- und Finanzpolitik, bis heute keine Erklärung für das wie um die Parole "Wir schaffen das". Die FDP ist tot.

Die BRD ist alternativlos, die Digitalisierung der Welt läuft ohne Innovationen aus Deutschland an uns vorbei, das Internet ist immer noch Neuland, die Sozialabgaben steigen, die Lebenshaltungskosten steigen, die Löhne steigen nicht oder sinken. Uns fehlen angeblich Fachkräfte. Die will man sich im Ausland beschaffen. Fachkräfte haben wir genug! Vieleicht sollten wir uns im Ausland Menschen beschaffen, die bereits sind, deutsche Fachkräfte angemessen zu bezahlen! Oder wieso glauben unsere Staatenlenker, warum immer mehr deutsche Spezialisten ins Ausland abwandern? Der Rechtsdruck ächst, weil die Leute die Schnauze gestrichen voll haben. Dennoch geht niemand auf die Straße, niemand engagiert sich, ich übrigens auch nicht. Geht uns doch noch zu gut? Oder haben die, denen es schlecht geht und eigentlich demonstrieren müssten, Angst von der Arbeit fern zu bleiben, um demonstrieren zu gehen? Die EU schwächelt! Man soll privat fürs Alter vorsorgen, was selbst mir mit gutem Verdienst schwer fällt. Die Mieten explodieren, Strom wird immer teurer, weil die Energiewende ein einziges Dilemma ist. Marode Schulen, miese Bildung, innere Sicherheit, Staus, mieser Service im Niedriglohnsektor ... unzählig kann ich hier weitermachen. Die Wirtschaft wird hoffiert und die Basis wird völlig ignoriert. Und dennoch geht niemand auf die Straße ...

Wenn wir nicht bald eine Entscheidung treffen, wird man uns in den kommenden vier Jahren einige sehr unlibesame Entscheidungen abnehmen. Nochmal 4 Jahre GroKo oder nochmal 4 Jahre CDU mit Merkel als Lenker und wem auch immer in der Koalition und ich drehe hier durch. Die SPD, Linke, Grünen, AfD will ich aber auch nicht an der Macht haben. Ich glaube, so wie mir ergeht es vielen. Daher werde ich wohl oder übel die LKR (ehemals ALFA) wählen, falls möglich.

Beitrag melden
7-zwerge 27.01.2017, 16:19
159. SPD - für was stehen diese drei Buchstaben?

Sozialabbau Partei Deutschland? Oder Unisextoiletten in Berlin statt Sicherheit? Kanzler Schröder war der Richtige - leider nicht für die SPD und ihre Stammwähler. Er suchte die Neue Mitte und verlor mit der Agenda 2010 die alten Wähler. Heute gehören viele dieser SPD-Wähler zu den Verlieren: Altersarmut, Kinderarmut, H-IV-Empfänger usw. Die schlechte Nachricht: ca. 35% der Erwerbstätigen werden in der Altersarmut enden (Beamte und Politiker ausgenommen). Danke SPD. Die gute Nachricht: Mit Einführung der Pfandflasche wurde für diese Personen eine neue Erwerbsquelle geschaffen, zumindest in Großstädten. Sehr sozial, da (noch) steuerfrei. Ansonsten steht die SPD u.a. für Minister, die zwar nicht käuflich sind, für ein kleines Entgelt aber gemietet werden können. Und für eine der großen Glanzleistungen: Führerschein für Paternosternutzung. Ein dringendes Problem, auf deren Lösung die arbeitende Bevölkerung seit 100 Jahren gewartet hat. Gut gemacht auch die Abgabe von Krankenkassenbeiträge auf Direktversicherungen - rückwirkend! Und dann auch noch diese Geheimverhandlungen beim Thema TTIP und CETA. Und mehr Strompreise für alle. Und für eine sogenannte Flexi-Steuer auf Benzin/Diesel, darf nie günstig sein (ach nee, war nur eine gut gemeinte Idee von Gabriel). Und was sagte er mal: Die Leute dürfen nicht denken, das für alle Geld da ist (Banken, GR-Hilfe, Flüchtlinge usw.), nur nicht für uns. Und dann folgte: nichts! Auch eine Einführung von Eurobonds hatte er erwogen – der Weg in die EU-Transferunion. Die SPD trägt eine große Mitschuld daran, dass viele Bürger ihre politische Heimat verloren haben und jetzt eine alternative Partei wählen. Die SPD hat das Vertrauen ihrer Wähler nachhaltig verspielt und bei vielen die Zukunft real zerstört. Die SPD ist mit 15% noch zu hoch bewertet. Martin Schulz wird das Ruder nicht rum reißen können (Stichwort: Juncker, Steuer, Verhinderung, Untersuchungsausschuss). Der Fachkräftemangel ist in der SPD besonders deutlich spürbar.

Beitrag melden
Seite 16 von 29
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!