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Umsatz gesteigert: Apple verkauft weniger Telefone - aber die Uhr läuft
Marcio Jose Sanchez/ AP

Das iPhone bleibt wichtigstes Produkt im Apple-Katalog. Doch der Konzern konnte sich im letzten Quartal langsam aus der Handy-Abhängigkeit lösen - Kopfhörern, Boxen und Armbanduhren sei Dank.

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toll_er 31.07.2019, 05:54
1. Zeichen

Apple hat wohl rechtzeitig die Zeichen der Zeit erkannt. Aber ich bin mal gespannt, wie lang es dauert , bis die Androiden wieder ihre Chance sehen, Apple In die Tonne zu klopfen. Freue mich schon drauf.

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master-of-davinci 31.07.2019, 06:30
2. Trügerische Meldung

Es ist eine trügerische Meldung. Solange die Onlinedienste, die Uhr und Zubehör direkt an einem iPhone hängen ist von einer Loslösung keine Spur.
Erst wenn eine Apple Watch entweder völlig autonom und mit einem Androiden spricht, wäre sie ein Kandidat für eine Verlagerung. Der Vorteil von einem Apple Device mit Apple OS ist auch sein Problem, zumindest was die wachstumsgeile Finanzwelt anbelangt.
Wachstum ist endlich. Und Apple braucht Esprit und keinen Buchhalter, denn die Möglichkeiten des Buchhalters sind begrenzt, die eines Leaders mit Esprit grenzenlos. Auf der anderen Seite.... Die Großen kommen und gehen. Das wird auch Apple irgendwann passieren.

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hup 31.07.2019, 07:31
3. Wie soll Apple sich mit Gadgets vom iPhone lösen

Wenn die Gadgets ohne das iPhone als Master-Device praktisch nicht nutzbar sind? Selbes gilt für die Kunden: eine iWatch zu kaufen ohne ein iPhone zu besitzen ist quatsch. Apple verkauft nichts das nicht zusätzlich ein iPhone oder iPad benötigt.
Insofern ist der Umsatz mit iGadgets immer ein Sub-Umsatz des iPhones. Die „Krise“ Apples hat einen einfachen Grund: fehlende Innovationen. Auch die Smartwatches sind kein neues Produkt mehr.
Das gilt aber für die ganze Branche der Smartphonehersteller: Neue (teure) Gerätegenerationen bieten kaum einen Mehrwert über die letzte - also müssen Displays gefaltet, Ultraschall und Taschenradar bemüht werden um Fortschritt zu simulieren, der aber kaum noch Mehrwert für den Kunden bietet.
Jetzt wäre es Zeit für einen neuen Disruptor - etwas, das das Smartphone als ganzes ablöst. Irgendwann wird es kommen, und wenn Apple hier nicht der Innovator ist, dann sind sie danach nur noch Nummer zwei oder ganz weg. Das ist der zwingende Weg vom jungen hippen Marktanteil-Dieb zum fetten Platzhirsch, der sich selbst im Weg steht - egal welcher Name dranklebt. In dieser Branche wird Marktführerschaft bestenfalls in Jahren gemessen, selten in wenigen Jahrzehnten, aber nie in Jahrhunderten.

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connaisseur 31.07.2019, 07:59
4. hat äppel ein "thermomix-problem"?

irgendwann wird der zeitpunkt kommen, an dem sich die käufer aus dem proprietäten äpple-universum verabschieden. momentan scheint der überteuerte technikkram aus cupertino noch als statussymbol zu taugen. aber mal ehrlich: das ei-phone für 1500 teuronen hebt sich doch optisch kaum noch von 300-euro-chinakrachern ab. grotesk überteuert - dabei stellt es die leistungsspitze schon lange nicht mehr dar. und diese merkwürdigen ährpotts, die wie pilzstiele aus den ohren ragen - wie kann man diese hörstöpsel "kewl" finden? meine letzten äppel produkte verstauben jedenfalls, weil sie sich durch aufgezwungene systemupdates so zäh anfühlen, als hätte jemand grafschafter goldsaft eingefüllt. jedenfalls wird in unserem haushalt keines der alten äppel produkte vermisst (es gibt besseres und vor allem offeneres für deutlich weniger geld). noch reichen die immensen finanziellen rücklagen - aber irgendwann ist äppel wieder da, wo in den 90ern schon mal waren. nur die kreativität eines steve jobs und die kohle von microschrott haben da geholfen...

bei beschwerden, bitte das hier lesen: https://www.spiegel.de/netzwelt/web/apple-fans-macht-euch-doch-mal-locker-a-179746.html

;)

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hansfrans79 31.07.2019, 08:31
5.

Zitat von hup
Wenn die Gadgets ohne das iPhone als Master-Device praktisch nicht nutzbar sind? Selbes gilt für die Kunden: eine iWatch zu kaufen ohne ein iPhone zu besitzen ist quatsch. Apple verkauft nichts das nicht zusätzlich ein iPhone oder iPad benötigt. Insofern ist der Umsatz mit iGadgets immer ein Sub-Umsatz des iPhones. Die „Krise“ Apples hat einen einfachen Grund: fehlende Innovationen. Auch die Smartwatches sind kein neues Produkt mehr. Das gilt aber für die ganze Branche der Smartphonehersteller: Neue (teure) Gerätegenerationen bieten kaum einen Mehrwert über die letzte - also müssen Displays gefaltet, Ultraschall und Taschenradar bemüht werden um Fortschritt zu simulieren, der aber kaum noch Mehrwert für den Kunden bietet. Jetzt wäre es Zeit für einen neuen Disruptor - etwas, das das Smartphone als ganzes ablöst. Irgendwann wird es kommen, und wenn Apple hier nicht der Innovator ist, dann sind sie danach nur noch Nummer zwei oder ganz weg. Das ist der zwingende Weg vom jungen hippen Marktanteil-Dieb zum fetten Platzhirsch, der sich selbst im Weg steht - egal welcher Name dranklebt. In dieser Branche wird Marktführerschaft bestenfalls in Jahren gemessen, selten in wenigen Jahrzehnten, aber nie in Jahrhunderten.
In welcher Branche gibt es denn einen Marktführer „seit Jahrhunderten“?
Innovation fehlt eher Ihrem Kommentar.
„Apple war nicht innovativ genug nach dem iPhone“, schon tausend mal gehört, es wird nicht richtiger.
Es kommt nicht alle paar Jahre eine neue Schlüsseltechnologie, nicht mal alle paar Jahrzehnte.
Die Telefone können heute so viel, da ist kein Platz für Bahnbrechendes.
Ihr Kommentar ist nur graue Theorie.

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Objectives 31.07.2019, 08:50
6. @hup

Ich musste über Ihren Kommentar gerade ernsthaft schmunzeln, schreiben Sie doch über "Marktführerschaft in Jahrzehnten und Jahrhunderten". Sie wissen schon, wie lange es die Branche gibt, in denen Apple arbeitetet. Oder besitzen Sie eine uns nicht zugängliche Glaskugel und wissen schon wie sich die nächsten Jahrhunderte so entwickeln. Glaube kaum, dass Sie dann noch Kommentare bei SPON schreiben würden. Manche unterschätzen hier eindeutig die Markentreue der Kunden. Dass die Wearables ein iPhone voraussetzen, sehe ich eher als ein Grund für Apples Erfolg. Aber ist eben alles eine Frage der Perspektive. Ich jedenfalls bin mit meinem Apple Investment zufrieden: Hat sich der Anfangseinsatz doch schon längst verdoppelt. Ich werde die Entwicklung der Firma daher weiterhin eng im Auge behalten.

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mwroer 31.07.2019, 08:58
7.

Zitat von toll_er
Apple hat wohl rechtzeitig die Zeichen der Zeit erkannt. Aber ich bin mal gespannt, wie lang es dauert , bis die Androiden wieder ihre Chance sehen, Apple In die Tonne zu klopfen. Freue mich schon drauf.
Wo hat Apple die Zeichen der Zeit erkannt? Was ich im Moment sehe ist eine Reihe von, durchaus nützlichen, Gadgets die allerdings zum einen nicht ohne das iPhone funktionieren und die keine Schnittstellen zu anderen Systemen bieten.

Also: Proprietäres Telefon-Zubehör.

Die Zeichen der Zeit wird der erkannt haben der diese Gadgets zum einen autonom anbietet und zum anderen Schnittstellen zum Austausch zwischen den Systemen liefert. Wer das ist - die Android Welt oder die Apple Welt - ist mir dabei ziemlich schnuppe.

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stephanito 31.07.2019, 09:08
8. Sinkende iPhone-Zahlen

Hier sehen einige als Problem an, dass die unter Zubehör zusammengefassten Geräte praktisch doch an das iPhone gebunden sind. Dem widerspreche ich nicht. Aber dass die Verbindung zum iPhone ein Problem ist, halte ich zu weiten Teilen für Unsinn.
Apple verkauft weniger iPhones bzw. macht weniger Umsatz damit, weil viele Käufer statt eines X-Modells ein 8er gewählt haben. Oder weil mangels Innovationen oder wegen der hohen X-Preise Nutzer ihr iPhone ein, zwei oder auch drei Jahre länger nutzen. Ich glaube nicht, dass die Kunden in der breite von iOS zu Android oder sonstwohin abgewandert sind.

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suplesse 31.07.2019, 09:12
9. Ätzend!

Apple verkauft Abhängigkeiten unter dem Deckmantel von Pseudofreiheiten. Nur um diese sch... ICloud zu deaktivieren, muss man ständig auf der Hut sein und man immer und ewig dazu aufgefordert. Ja ich weis, die ICloud gaaaanz toll. ITunes wir eingestampft. Dafür kommt was ganz tolles Neues, was ich nicht will. War ein Grund, warum ich noch ein Apple Nutzer bin.Das ist das Problem, ich will so vieles nicht, wozu mich dieser Konzern ständig nötigt. Es gibt aber auch einiges, was mich an Android stört. Zumeist sind es Sicherheitsaspekte und das Problem mit den nicht vorhandenen Backup Möglichkeiten.

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