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Umsatzrückgang bei Modekonzern: H&M versteht seine Kunden nicht mehr
imago/Gallo Images

Das PR-Desaster um ein schwarzes Kindermodel ist nur das jüngste vieler Probleme, die H&M plagen. Der einst so erfolgreiche Modekonzern steckt in der Krise - weil nicht mehr klar ist, wofür er steht.

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tkedm 16.01.2018, 18:15
10.

H&M und dessen Modeangebot ist auch einfach nicht mehr "cool". Vor 10 Jahren sah man noch fast ausschließlich Teenies in den Läden, heute kauft dort überwiegend die C&A-Kundschaft ein. Das Angebot ist bei beiden erstaunlich ähnlich.

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heroldic 16.01.2018, 18:23
11. Menschenunwurdigen Produktion und Schlechte Qualität

Ich habe meine Töchter verboten bei diese Firma einzukaufen. Entsetzlichen Arbeitsbedingungen bei Lieferanten mehrfach aufgedeckt. Das Reicht.

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alex_neiddob 16.01.2018, 18:27
12. Kein Wunder!

In dieser Saison gab es bei Pullis und Strickjacken oft nur "Übergrößen" wie in den 80iger Jahren, sowas findet keinen Absatz. Bei Hosen wird nur noch selten die Hüfthose angeboten, stattdessen Standard oder bauchnabelhoch, d.h. man findet nicht mal mehr figurbetonte Mode für Frauen. Das Männerangebot ist fast ausnahmslos hässlich und für Frauen gibt es auch so gut wie nichts Originelles mehr. Wenn sich da nichts ändert, kauf ich auch nicht mehr bei H&M.

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johankaiser 16.01.2018, 18:34
13.

Alle grösseren Marken lassen, mehr oder weniger prekär, in den bekannten Ländern produzieren.

Verkauft wird es hier für ein x-faches.

Zu H&M, auch ich habe vor ein paar Jahren gerne dort gekauft. Die Grössen haben gepasst, es war modisch, die Qualität ausreichend (d.h. für mich Hosen und Shirts 5-10 Jahre bis zum Verschleiss). Inzwischen finde ich kaum passende Modelle und die Qualität wurde im Einkauf 'optimiert'. Schade, aber so ist das nun mal wenn Controller immer billiger einkaufen und eventuell auch noch höher verkaufen. Die Kunden meken es und nach kurzer Zeit stimmen die Verkaufszahlen nicht mehr. Also noch billiger die Waren einkaufen, die Angestellten noch schlechter bezahlen und irgendwann sind sie in der Ramsch-Ecke.

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Deify 16.01.2018, 18:38
14. Ich verstehe das mit dem Onlinehandel gar nicht,

weshalb der so floriert. Es kostet ein Heiden-Porto, man muss immer warten... Ich bevorzuge es nach wie vor, die Dinge anzusehen, anzufassen, anzuprobieren und auch gleich mitnehmen zu können. Ich habe Angst, dass es bald immer weniger Geschäfte gibt und das Bummeln und Stöbern ein Ende hat. Natürlich tue ich das auch in eBay, aber wenn es geht, gehe ich in die Geschäfte. Nur, was die nicht haben, und das ist nicht wenig, kaufe ich online. Was treibt die Leute dazu, sogar Lebensmittel online zu kaufen? Haben wohl alle zu viel Geld.

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ericstrip 16.01.2018, 19:02
15. Stimmt...

Zitat von tkedm
H&M und dessen Modeangebot ist auch einfach nicht mehr "cool". Vor 10 Jahren sah man noch fast ausschließlich Teenies in den Läden, heute kauft dort überwiegend die C&A-Kundschaft ein. Das Angebot ist bei beiden erstaunlich ähnlich.
...nur, daß die C&A-Sachen besser passen, länger halten und meistens auch noch günstiger sind. Und auch Erwachsene finden dort was.

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maxuli 16.01.2018, 19:22
16. @ sixtymirror Beitrag 7

Ich kenne zwar die Verhältnisse in Bangladesch nicht, jedoch was Sie behaupten, weil Drittweltländern prekär sind und weil es keine soziale Verantwortung der dortigen Reichen und Mächtigen gibt, können wir nichts ändern und es geht uns auch nichts an, stimmt natürlich nicht. Sie schreiben, der Rückzug der westlichen Konzerne würde eine Katastrophe bedeuten, was nur bedingt und kurzfristig stimmt. Sie meinen also, wir sollten so weiter machen wie schon immer in den letzten Jahrhunderten: Diesen Ländern erst die Bodenschätze rauben, dann deren Landwirtschaft ökonomisch zerstören, in denen mehr als 90% ihren Lebensunterhalt verdient haben (zerstört durch Export von Fastfood und subventionierten ökologisch bedenklichen aber sehr schmackhaften Agrarprodukten (z.B. Milchprodukte aus Europa, Getreideprodukte aus den USA); und jetzt nutzen wir auch noch die durch den Zusammenbruch der Landwirtschaft entstandene Armut der Menschen und lassen sie für uns Wegwerftextilien produzieren. Die Diktatoren dort sind korrupt (nach innen und nach außen) und haben einfach das Erbe der Kolonialherren übernommen. Sie kooperieren mit den reichen Ländern, vertreten aber überwiegend ihre eigenen Interessen und nicht das Interesse des Volkes. Die Tatsache, dass es einige im Machtrausch übertrieben haben, beschert uns heute die religiösen Fanatiker und Terroristen. In unserer „globalisierten Welt“ geht uns das sehr wohl was an.

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brooklyner 16.01.2018, 19:22
17.

Zitat von Deify
weshalb der so floriert. Es kostet ein Heiden-Porto, man muss immer warten... Ich bevorzuge es nach wie vor, die Dinge anzusehen, anzufassen, anzuprobieren und auch gleich mitnehmen zu können. Ich habe Angst, dass es bald immer weniger Geschäfte gibt und das Bummeln und Stöbern ein Ende hat. Natürlich tue ich das auch in eBay, aber wenn es geht, gehe ich in die Geschäfte. Nur, was die nicht haben, und das ist nicht wenig, kaufe ich online. Was treibt die Leute dazu, sogar Lebensmittel online zu kaufen? Haben wohl alle zu viel Geld.
Also falls Sie z.B. amazon Prime nicht kennen: Porto kostet nichts, die Ware kommt zumindest in Berlin am selben Tag und RÜcksendungen sind meist auch gratis. Nicht dass ich das gutheissen will, aber das ist der Stand der Dinge. Was Lebensmittel angeht: Hier in Berlin ist seit der Übernahme von Kaiser's durch Edeka das Sortiment im Supermarkt erbärmlich geworden. Samstags wird Gemüse beim lokalen Bauern auf dem Kollwitzmarkt gekauft - billiger und weitaus besser als im Supermarkt (in Lidl und Aldi Märkte setze ich natürlich keinen Fuss). Daher werden zum Beispiel hochwertiges Biofleisch und schwer zu beschaffende Lebensmittel online gekauft, anstatt weit zu Spezialgeschäften reisen zu müssen.

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Abel Frühstück 16.01.2018, 19:40
18.

Zitat von brooklyner
Also falls Sie z.B. amazon Prime nicht kennen: Porto kostet nichts, die Ware kommt zumindest in Berlin am selben Tag und RÜcksendungen sind meist auch gratis. Nicht dass ich das gutheissen will, aber das ist der Stand der Dinge. Was Lebensmittel angeht: Hier in Berlin ist seit der Übernahme von Kaiser's durch Edeka das Sortiment im Supermarkt erbärmlich geworden. Samstags wird Gemüse beim lokalen Bauern auf dem Kollwitzmarkt gekauft - billiger und weitaus besser als im Supermarkt (in Lidl und Aldi Märkte setze ich natürlich keinen Fuss). Daher werden zum Beispiel hochwertiges Biofleisch und schwer zu beschaffende Lebensmittel online gekauft, anstatt weit zu Spezialgeschäften reisen zu müssen.
Dabei könnten Sie gerade bei Lidl (solange der Vorrat reicht) sehr gutes, frisches Gemüse bekommen und dazu eine erkleckliche Auswahl an Bio-Produkten. Hochmut ("...setze ich natürlich keinen Fuss [sic!]") ist hier gar nicht angebracht.

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comtom 16.01.2018, 19:53
19. Erstaunlich

wie viele Foristen auf einmal eine Meinung zu Mode und Style haben, aber vermutlich nicht mal wissen was eine Overlock oder Kappnaht ist. Von der Qualität mal abgesehen. Das habe ich schon bei dem C&A Artikel in der Spon festgestellt. Wäre es da nicht besser mal die Kommentarfunktion zu deaktivieren, da hier nur Stammtischniveau vom Besten gegeben wird.
Und am besten sind noch diejenigen die noch Biofleisch und den Dorfmarkt in die Runde werfen, weil das ja so viel besser ist als die üblichen Discounter.
Eines zeigen jedoch die Kommentare. Von nichts eine Ahnung aber Hauptsache zu Wort gemeldet.

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