Forum: Wirtschaft
Umstrittene Billionenspritze: Draghi enttäuscht seine Jünger
REUTERS

Gegen alle Kritik weitet EZB-Chef Draghi die umstrittenen Anleihekäufe aus. Bis zum Frühjahr 2017 will er 1,5 Billionen Euro in die Märkte pumpen. Doch die Anleger hatten sich noch mehr Billiggeld erhofft.

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tommit 03.12.2015, 17:52
1. Es darf nicht sein was

nicht sein darf..
wir haben keine Werkzeuge mehr für solche Fälle...

Die Erfindung beginnt den Erfinder zu töten...

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chefchen1 03.12.2015, 17:55
2. Austeritätspolitik

Mit der parallelen Austeritätspolitik wird sich kein Wachstum einstellen. Die Geldmassen Draghis gelangen z.Z. weder über Konsum noch Investition in den Wirtschaftskreislauf sondern landen in Spekulationen.

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kayakclc 03.12.2015, 17:59
3. Draghis Plazebos

Draghis Plazebos werden nie wirken. Warum Euro Notenbanker meinen, den gleichen Fehler der japanischen Zentralbank wiederholen zu müssen, ist schleierhaft. Anscheindend fehlt es an der Lernwilligkeit. Draghi steht natürlich auf verlorenen Posten, weil sich die eigentlich Verantwortlichen für die Staatsschuldenkrise und das mangelned Wirtschaftwachstum, die 19 Euro Regierungen einfach nicht bewegen wollen. Die EU ist Regelwerken erstarrt und die nationalregierungen haben als Angst vor ihren eigene Wählern nicht den Mut, das richtige zu tun, weil es erst einmal richtig weht tut. Medizin ist eben erst einmal sehr bitter. Das Wahlvolk will aber nur Bonbons luschen, und bekommt daher Draghi Plazebos. Reich werden nur die Bankaktienbesitzer. Wir wissen, das Draghi Geld landet nie in der Realwirtschaft sondern dient alleine zur Bankenrefinanzierung. Die FED hat das ja auch vorgemacht.

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Rotauge 03.12.2015, 18:04
4. ich frage ja nur

ist Draghi krank im Kopf,mir kommt das so vor,denn das kann mal nicht gut gehen.

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stefan.p1 03.12.2015, 18:05
5. Vertrauen ist die Lösung

und weil viele Europäer kein Vertrauen in die Wirtschaftspolitik der Damen und Herren haben, angesichts des Nord - Südgefälle, Zweifel am Bestand des Euros und der ganzen EU berechtigt sind, sowie die katastrophalen Außen und Immigrationspolitik der Euroländer-der Neid und Haß untereinander -all das schafft kein Vertrauen im Euroraum und deshalb kein günstiges Konsum-Klima. Dazu der künstlich tief gehaltene Preis für Rohstoffe (politisch von den USA gewollt um Rußland und Venezuela zu schaden.)Alles keine guten Voraussetzung für gesteigerte Nachfrage -und wo keine Nachfrage , da auch keine Inflation.

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Klekih_petra 03.12.2015, 18:12
6. Das dicke Ende kommt ........

Wann kapiert dieser Bankenversteher endlich, dass all seine Maßnahmen bisher nichts gebracht haben und auch in Zukunft nichts bringen werden. Es wird nur auf Kosten der Steuerzahler die EZB-Bilanz aufgebläht, die Blase an den Aktienmärkten gefördert und die Sparer enteignet. Kein Unternehmen will das Geld, um neue Kredite aufnehmen, da die Unternehmen schon verschuldet genug sind. Die Deutschen sind wenig in Aktien investiert, also hilft’s denen auch nicht. Hoffentlich platzt die Blase bald, damit die Spieler in den Börsen-Casinos mal geerdet werden und wir wieder Märkte bekommen, die auf Unternehmenszahlen basieren.

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alternativloser_user 03.12.2015, 18:16
7. Liquiditätsfalle

Wenn das Geld nicht in der Wirtschaft ankommt sondern für Börsenspekulationen genutzt wird, bringt das alles nichts.
Ausserdem wie weit sollen die Zinsen eigentlich noch gesenkt werden ? Die sind bereits nahe Null. Viel weiter geht da nichtmehr.

Wie wärs denn mal damit:
Europa hat um die 750 Millionen Einwohner, die EU um die 520 Millionen Einwohner.

Wie wärs denn wenn die EZB einfach hinginge und die 60 Milliarden pro Monat an jeden EU Bürger auszahlen würde.

Wären pro Einwohner und Monat um die 115,- €
Sagen wir mal 15% sind Verwaltungsaufwand, dann wären das pro Person 100,- € mehr im Monat die einfach so zur Verfügung stehen.

Und die meisten würden das Geld wohl für zwei Sachen verwenden.
1. Konsum -> Nachfrage steigt -> Preise steigen
2. Sparen/Schuldenabbau -> Das Geld landet bei den Banken die dann wiederum neue Kredite an die Wirtschaft vergeben können

Und gerade bei den ärmeren Ländern wären 100,- € pro Person und Monat mehr ein großer Anschub für die Wirtschaft. Zudem würden die Steuereinnahmen natürlich auch steigen wenn mehr Konsumiert wird.
Und die Preise würden ebenfalls steigen womit man dann auch die gewünschte Inflation hätte.

Aktuell sieht es so aus:
EZB leiht den Banken das Geld -> die machen damit sonstwas, aber verleihen es NICHT an Unternehmen die damit Investitionen tätigen.

Aktuell profitieren einzig und allein die Banken davon wenn die EZB weiter Geld in den Markt pumpt.

Weder die Unternehmen noch der Rest der Bevölkerung hat davon etwas.

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Opticus 03.12.2015, 18:17
8.

Wenn die Banken ihren Pflichten nachkämen, das Geld zu günstigen Zinsen anzubieten, würde sich auch was tun. Der dispozins liegt immer noch in rekordverdächtigen Höhen. Über 12 % ist die Regel !
Wie vor 15-20 Jahren ! Die Banken kommen einfach ihrer eigentlichen Arbeit nicht nach.
Ein dispo um die 6% und Kredite um 2,5 % wären realistisch und wünschenswert. Das würde den Konsum verstärken. So gibt es nur relativ günstige Zinsen für Bauvorhaben , also Objekte die dann erstmal vornehmlich sowieso der Bank gehören. Die Schuldigen sind also primär die Banken , nicht der Endkunde.

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lupidus 03.12.2015, 18:17
9.

eigentlich müßten ja irgendwann die märkte wieder stabil werden und die anleihen bei gestiegenen zinsen doch wieder gefragter werden. dann sollte die ezb einen satten gewinn einfahren, oder ?

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