Forum: Wirtschaft
Umstrittene Einstellungspraxis: Scholz will Druck auf die Post machen
DPA

Die Deutsche Post steht wegen ihrer Einstellungspraxis in der Kritik: Wer zu oft krank ist, hat kaum eine Chance auf einen entfristeten Arbeitsvertrag. Bundesfinanzminister Scholz will jetzt über den Aufsichtsrat Einfluss nehmen.

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Jor_El 07.05.2018, 07:14
1. Aggressives Verhalten

Die Post sucht Wege, um unbefristete Mitarbeiter herauszudrängen. Befristete Nidriglöhner sollen alte unbefristete Mitarbeiter mit Besitzstand ersetzen um Kosten zu sparen, den Umsatz zu steigern und somit auch Renditeversprechen zu erfüllen. Die neue Krankenregelung ist dabei nur Vorwand. Die Konzernspitze führt einen Krieg gegen die eigenen Mitarbeiter.

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Solid 07.05.2018, 07:19
2. Überangebot an Arbeitnehmern

Solange es ein massives Überangebot an Arbeitnehmern gibt und der Arbeitgeber frei auswählen kann, solange wird es derartige Praktiken geben.

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soldev 07.05.2018, 07:30
3. Was für eine Heuchelei...

...das ist gang und gäbe in der Wirtschaft. Und wenn es nicht Krankheit ist, werden halt mangelne Arbeitsleisung, erfundene Unterschlagung oder andere abstruse Gründe gefunden, um teure Mitarbeiter los zu werden.

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liberalerfr 07.05.2018, 07:33
4. Forderung der SPD ist menschenverachtend

Die Intervention eines SPD Ministers in dieser Angelegenheit ist ein Skandal! die Post hat wie jeder Arbeitgeber eine Fürsorgepflicht. Der Zustelljob ist eine Knochenarbeit. Ungeeignete Personen einzustellen und möglicher Weise dauerhaft krank zu machen ist zwar nicht verboten, es ist aber zutiefst menschenverachtend. Wenn die SPD jetzt gerade das fordert, zeigt sie ihren tiefen Fall!

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ulrics 07.05.2018, 07:36
5.

Beamte werden auch auf gesundheitliche Eignung geprüft. Dazu kann ein Befristung dienen. Ob man bei so einer Praxis qualifizierte Beschäftigte findet ist ein anderes Thema.

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rumburg 07.05.2018, 07:38
6. Politik soll sich raushalten

Warum sollte die Post „Krankmacher“ einstellen? Nur zuverlässige Mitarbeiter lohnen sich und dann bekommen die Kunden Post.

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cindy2009 07.05.2018, 07:39
7. Druck?

Vielleicht sollten sich die Erregten mal darüber klar sein, dass die Politik erst solch völlig legale Aktionen ermöglicht.

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alfred13 07.05.2018, 07:45
8. Probezeit

Zitat von Jor_El
Die Post sucht Wege, um unbefristete Mitarbeiter herauszudrängen. Befristete Nidriglöhner sollen alte unbefristete Mitarbeiter mit Besitzstand ersetzen um Kosten zu sparen, den Umsatz zu steigern und somit auch Renditeversprechen zu erfüllen. Die neue Krankenregelung ist dabei nur Vorwand. Die Konzernspitze führt einen Krieg gegen die eigenen Mitarbeiter.
Die Probezeit gilt eben für beide Seiten. So einfach ist das - und wer lieber krank feiert als zu arbeiten, muss sich eben eine andere Hängematte suchen. Es ist noch Aufgabe der Deutsche Post AG, diese Mitarbeiter zu alimentieren. Und Herr Scholz sollte sich um seine eigenen Themen kümmern, statt nach Deutsche Bahn AG den nächsten volkseigenen Betrieb, der, nota bene, als Aktiengesellschaft verfasst ist und nicht im Feudaleigentum des Bundes steht, zu errichten. Soviel zum wirtschaftlichen Verständnis unserer Politikerkaste, die außer Verwaltung nie ein Unternehmen von innen gesehen hat, geschweige denn Kostenrechnung auch nur buchstabieren kann.

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cougar60 07.05.2018, 07:46
9. Was soll Scholz in der talkshow

auch anderes sagen. Bei der Post bzw. den Subunternehmern von DHL gibt es noch ganz andere Mißstände, und das schon lange Zeit. Mich würde es nicht wundern. Wenn sich die Sprechblasen des Herrn Scholz in der Realität als Seifenblasen entpuppen sollten.

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