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Umstrittene Fahrdienst-App: Kartellamt lobt Uber
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"Mehr Wettbewerb kann dem Taxigeschäft nicht schaden": Der Chef des Bundeskartellamtes begrüßt den Eintritt der umstrittenen Fahrdienst-App Uber in den deutschen Markt.

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Koana 04.10.2014, 10:13
1. Neoliberalismus in Vollendung.....

.... von seinem Smart-Phone gesteuert, geiert der moderne Nutzmensch in seiner Blechbüchse durch die Straßen um andere Nutzmenschlein zu transportieren.

Im Hintergrund der clevere Nutzermensch mit seinem Algorithmus der von jedem Umsatz sein Viertel nimmt.

Früher der Zehnt heute mal schlicht ein Viertel - das nenn ich Fortschritt!

Den Staat, diese Marionettenbande von pseudosozialisierenden Verbrechern, darf das Nutzmenschlein heute jedoch noch dazu finanzieren - sprich von den drei Vierteln kommt nochmals die Hälfte weg..............................

Wobei - das Prinzip gilt doch seit langem - nur statt Maschinen, besitzen die künftigen Plutokraten eben Algorithmen.

Die Masse bleibt eine versklavte Horde wuselnder Spieler, die vom Reichtum träumen darf.

Glücklich jene die gelernt haben, sich diesem Treiben zu verweigern und dabei Lebensglück empfinden können - in Bereichen, die den Massen wohl auf immer verschlossen bleiben.

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stranger66 04.10.2014, 10:15
2. Ok

...dann befreit das Taxigewerbe auch von den gesetzlichen Auflagen.
Wettbewerb ja-aber zu gleichen Bedingungen.
Das müßte doch credo der Wettbewerbshüter sein

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eta1 04.10.2014, 10:18
3. Ortskenntnis?

Ich frage mich, bei welchem Taxifahrer Ortskenntnisse abgefragt werden?! Ich musste dem Taxifahrern in München bislang immer den Weg zu meinem Zielort erklären... Erste Frage des Fahrers: "Wo ist das?"

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Luscinia007 04.10.2014, 10:20
4.

Es dreht sich aber beim Thema Uber nicht um Ortskenntnisse oder gar mehr Wettbewerb. Es dreht sich darum, dass die "Arbeitnehmer" als "Schein-" und "Gelegenheitsselbständige" überhaupt keine rechtliche und soziale Absicherung haben.
Aber dass die Bundesrepublik Deutschland "ein demokatischer und sozialer Bundesstaat" ist, spielt im Marktradikalismus keine Rolle mehr.

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Ursprung 04.10.2014, 10:23
5. Ohrfeige vom Kartellamt

fuer unser Staatsmonopolsystem.
Bezieht sich leider nur auf eine Lappalie unseres Systems.
Was ist mit den lobbygefuehrten Vasallen der Wirtschaft in Berlin? Was mit den buergerschaedigenden Interessengruppen der Kohleindustrie, Energieversorgung, Zwangssteuer fuer Gesundheitsversorgung, Pensionsjobs ausgedienter Politkomiker, Ausverkaeufer per TTIP und Ceta?
Prioritaetenverkehrung: man kuemmert sich lieber um einen Taxiruf!

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cluehr 04.10.2014, 10:27
6. Uber vs. Taxi

Navis okay, aber mir ist wohler wenn ich weiss, das der Fahrer ein Führungszeugnis abgegeben hat, gesundheitlich gechekt wurde und versichert ist als wenn nicht.

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vitalik 04.10.2014, 10:27
7.

Ich bin immer noch begeistert, dass der Taxipreis anscheinend so hoch ist, dass die Uber-"Taxen" 25% von dem Umsatz abgeben und dazu noch weniger verlangen als normale Taxen. Fleissig Steuern zahlen die selbsternannten Taxifahrer auch, hoffentlich.

Naja, Wettbewerb ist immer gut, auch wenn die Lohn-Spirale nach unten einsetzt, aber hier geht es um den Preis für den Verbraucher und nicht um die Menschen, die mit dem Lohn leben müssen.

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andre_22 04.10.2014, 10:28
8. Es mag dem Wettbewerb....

dienlich sein! Es mag durchaus auch für den Verbraucher zu günstigeren Preisen Führen. Aber, es ist in meinen Augen trotzdem unlauterer Wettbewerb, denn ein Taxifahrer benötigt ettliche Genehmigugen,bestimmte Fahrzeuge und Technische Hilfsmittel zb. Taxometer ,das geeicht sein muss usw.! Das kostet alles Geld? Ein Uber Fahrer braucht nix davon, nochnichtma einen Gewerbeschein!

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bijae 04.10.2014, 10:31
9. Kartellamt lobt Sklavenhandel

"Mehr Wettbewerb kann auf dem Arbeitsmarkt nicht schaden": Der Chef des Bundeskartellamtes begrüßt den Eintritt der Sklavenvermittlungs-App Unter auf dem deutschen Markt.

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