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Umstrittene Fahrdienst-App: Kartellamt lobt Uber
REUTERS

"Mehr Wettbewerb kann dem Taxigeschäft nicht schaden": Der Chef des Bundeskartellamtes begrüßt den Eintritt der umstrittenen Fahrdienst-App Uber in den deutschen Markt.

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Newspeak 05.10.2014, 01:41
150. ....

Konkret sei denkbar, Ortskenntnisse bei Taxifahrern nicht mehr so scharf zu prüfen.

Die letzten Male, die ich Taxi gefahren bin, hätte der Fahrer ohne meine Ansagen gar nicht erst den Weg gefunden. Von Service gar nicht zu reden.

Die allermeisten Taxifahrer steigen nicht mal aus, wenn jemand mit viel Gepäck unterwegs ist. Was also ist der faktische Unterschied zu einem privaten Fahrer, welcher die Leistung und das Geld eines Taxis rechtfertigen würde?

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alexschäfer 05.10.2014, 01:51
151. Ihr seid nur Konsumenten

Wenn ich lese das ein Kartellamt es befürwortet wenn solche starken Unternehmen die kleinen Taxibetriebe zerstören kommt mir echt die Galle hoch. Das sieht man mittlerweile überall. Was hat es den gebracht die DDR abzuschaffen wenn am Ende nur zwei, drei Firmen übrig bleiben. Danke freie Marktwirtschaft! Ich habe übrigens ein handwerklichen Beruf, einen Taxischein für Berlin und ein ingenieurwissenschaftliches Studium - ratet mal was am schwersten war...

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hh1954 05.10.2014, 06:56
152. Offfener Brief an das Bundeskartellamt

Sehr geehrter Herr Mundt,

ich möchte Sie daran erinnern das Gesetze wie das Personenbeförderungsgesetz oder die BoKraft erlassen worden sind, um dem Verbraucher Schutz und Sicherheit zu bieten. Es gibt im Taxigewerbe eine Tarifpflicht, die es verbietet je nach Wetterlage oder der Streiksituation bei der Bahn die Preise zu erhöhen, so wie es Uber im Winter letzten Jahres in den USA praktiziert hat. Dort haben Uberfahrer die Preise während eines Winterorkans die Preise verzehnfacht!Es gibt im Personenbeförderungsgesetz eine Beförderungspflicht, die es Taxifahrern verbietet zum Beispiel behinderte Menschen vom Personentransport auszuschließen und es gibt im Taxigewerbe eine Betriebspflicht die die Versorgung rundum die Uhr sicherstellen soll.Uber will sich über alle Verordnungen und Gesetze in der Personenbeförderung hinwegsetzen die fast ausschließlich zum Schutze des Verbrauchers erlassen wurden und die für das deutsche Taxigewerbe immer noch ihre Gültigkeit haben. Wer daran rüttelt, rüttelt am Verbraucherschutz.Das deutsche Taxigewerbe ist fit für die Zukunft, wir befürworten einen fairen Wettbewerb auf der Grundlage gleicher Rechte und gleicher Pflichten für alle Marktteilnehmer. Uber will sich diesen Grundlagen aber entziehen und seine eigenen Spielregeln durchsetzen. Und dagegen wehrt sich das Taxigewerbe auch im Interesse der Verbraucher! Das deutsche Taxigewerbe zahlt 20 Millionen jedes Jahr an Gewerbesteuer, 104 Millionen sind Einkommenssteuer. Knapp über 200 Millionen gehen als Lohnsteuer an den Fiskus und 474 Millionen Euro werden als Umsatzsteuer erwirtschaftet. Auch der Rentenversicherungsträger profitiert von der Wirtschaftskraft des Taxigewerbes: Mehr als eine halbe Milliarde Euro entrichten die Taxiunternehmen als Sozialversicherungsabgabe. Für die Kfz-Steuer und für Kfz-Versicherungsbeiträge zahlen die Taxiunternehmer jedes Jahr 622 Millionen Euro und zwar in Deutschland.Was zahlt Uber in Deutschland? NICHTS! Uber Europe hat seinen Firmensitz in Amsterdam und zahlt Steuern in Holland.Was hat Uber der Gemeinschaft der Steuerzahler zu bieten? Außer einer Vermittlungsapp, die man sich für relativ wenig Geld von IT-Fachleuten erstellen lassen kann, hat Uber nichts zu bieten. Sie verfügen weder über eigene Fahrzeuge noch über eigenes Fahrpersonal. Die Büros, sofern überhaupt anstelle von Briefkästen vorhanden, sind äußerst sparsam ausgestattet und fast menschenleer. Uber schafft keine Arbeitsplätze, setzt aber alle Hebel in Bewegung Arbeitsplätze im Taxi-und Mietwagengewerbe zu vernichten, undSteuerhinterziehung und Schwarzarbeit Tor und Tür zu öffnen.
Mit freundlichem Gruß ein Taxiunternehmer

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günter2 05.10.2014, 09:31
153. Bevormundung War gestern, heute gibt's Fortschritt !

Uber ist nicht schlecht für Taxifahrer, Uber ist schlecht für Besitzer der Taxikonzesionen.Manche dieser Besitzer haben für paar hundert vom Staat erhalten und es wird Ihnen erlaubt für bis zu 100000 wieder zuverkaufen. Über zahlt bis 70% von Umsatz, Taxi gibt es nicht mal mindestens Lohn und es sind oft 5€ die Stunde. Nicht nur Uber Verstoßt gegen Gesetze auch Taxigewerbe tut das auch. Zum Beispiel Verstoß gegen Arbeitszeit mit Arbeitszeiten oder das Taxi wird nicht wie in Taxiordnung vorgeschriebenen rund um die Uhr eingesetzt. Taxigewerbe ist überhaupt nicht fortschrittlich und beahart immer noch auf Ortskenntniseprüfung und mit dem alten Strassenatlas.Ich könne kein Taxifahrer der diesen Atlas benutzen und alle fahren ausnahmslos mit GPS! Auch teuren Gebühren an Taxizentralen sind ünerflüsssig und die Apps sind das richtige Ersatz. In diesem Sinne das Lob von Kartellamt ist absolut richtig und gut.

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deistergeist 05.10.2014, 09:50
154. @147 Steve Holmes

Entweder sind Sie ein kleiner Zyniker oder Sie wissen nicht wohin mit Ihrem Geld. Regressforderungen bis zu einer Höhe von 5.000,00 EUR sind also überschaubar? :-) Mir ist nicht bekannt, was ein Uber-Fahrer an Gewinn erzielt - ich gehe aber davon aus, dass er sehr viele Fahrten machen muss, um die 5.000,00 EUR wieder einzufahren. Übrigens ... die Regressforderung ist keine Einmalzahlung sondern steht im Schadensfall bei jeder Obliegenheitsverletzung zur Zahlung fällig.

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Das Grauen 05.10.2014, 10:07
155. Ein Liberaler führt das Kartellamt?

Da hat man ja den Bock zum Gärtner gemacht! Unerträglich, daß dort der ständige Rechtsbruch durch Uber als harmloses Kavaliersdelikt verharmlost wird! Von dem Leiter dieser Behörde kann, nein, MUSS, man doch wohl ein deutlicheres Eintreten für den Rechtsstaat erwarten! Ich finde, dies sollte Konsequenzen haben. Herr Mundt ist dort offensichtlich fehl am Platz.

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günter2 05.10.2014, 10:18
156. Zynisch?

ich bin froh nicht mehr Taxifahrer sein, mein Gewinn als Taxifahrer mit 5€ die Stunde ist auch nicht weniger Zynisch gewesen. ich bi

ein Stundenlohn von 5€ und Schichten von 10 bis 12 Stunden täglich sind um so mehr Zynisch Herr nicht Zyniker!

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günter2 05.10.2014, 10:31
157. nicht Zynisch

nach meinen Ketnissen auch Taxifahrer muss sich eventuell wegen verursacten Unfallschaden finanziell beteiligen ! Da können auch grosse Beträge schnell zusammen kommen oder wissen Sie es besser?

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lupenrein 05.10.2014, 10:51
158. ................

Zitat von günter2
Uber ist nicht schlecht für Taxifahrer, Uber ist schlecht für Besitzer der Taxikonzesionen.Manche dieser Besitzer haben für paar hundert vom Staat erhalten und es wird Ihnen erlaubt für bis zu 100000 wieder zuverkaufen. Über zahlt bis 70% von Umsatz, Taxi gibt es nicht mal mindestens Lohn und es sind oft 5€ die Stunde. Nicht nur Uber Verstoßt gegen Gesetze auch Taxigewerbe tut das auch. Zum Beispiel Verstoß gegen Arbeitszeit mit Arbeitszeiten oder das Taxi wird nicht wie in Taxiordnung vorgeschriebenen rund um die Uhr eingesetzt. Taxigewerbe ist überhaupt nicht fortschrittlich und beahart immer noch auf Ortskenntniseprüfung und mit dem alten Strassenatlas.Ich könne kein Taxifahrer der diesen Atlas benutzen und alle fahren ausnahmslos mit GPS! Auch teuren Gebühren an Taxizentralen sind ünerflüsssig und die Apps sind das richtige Ersatz. In diesem Sinne das Lob von Kartellamt ist absolut richtig und gut.
'Über zahlt bis 70% von Umsatz'

Also UBER zahlt überhaupt nichts.
Uber nimmt nur.

Konkret: Uber nimmt 30% vom Umsatz.
Uber lässt arbeiten, ohne selbst weder Kosten noch Risiko mitzutragen.

Schön blöd, wenn ich nur für einen Namen und eine lächerliche App von meiner Arbeitsleistung 30%
an eine Schimäre abgeben muss.

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julianfrank 05.10.2014, 11:48
159.

jetzt ist man hier schon bei 30, das kann ja keiner mehr ernst nehmen. Es sind immernoch 20 %.

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