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Umstrittene Flexi-Regel: Schröder plant Frauenquote für öffentlichen Dienst

Mehr Frauen in den Führungsetagen der Bundesbank oder der Bundesagentur für Arbeit:*Familienministerin Kristina Schröder plant laut "Wirtschaftswoche" eine sogenannte Flexiquote für den öffentlichen Dienst. Die Regelung soll schon am 1. Juli 2012 in Kraft treten - doch sie ist umstritten.

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stesoell 10.12.2011, 16:05
1.

Zitat von sysop
Mehr Frauen in den Führungsetagen der Bundesbank oder der Bundesagentur für Arbeit:*Familienministerin Kristina Schröder plant laut "Wirtschaftswoche" eine sogenannte Flexiquote für den öffentlichen Dienst. Die Regelung soll schon am 1. Juli 2012 in Kraft treten - doch sie ist umstritten.
Nun lasst uns endlich diese Regierung abwählen. Es ist zum verzweifeln.

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Benjowi 10.12.2011, 16:33
2. Gut gemeint aber in manchen Bereichen undurchführbar

Zitat von sysop
Mehr Frauen in den Führungsetagen der Bundesbank oder der Bundesagentur für Arbeit:*Familienministerin Kristina Schröder plant laut "Wirtschaftswoche" eine sogenannte Flexiquote für den öffentlichen Dienst. Die Regelung soll schon am 1. Juli 2012 in Kraft treten - doch sie ist umstritten.
Gut gemeint, aber für den technischen wissenschaftlichen Bereich absolut undurchführbar. Abgesehen von der Tatsache, dass es für die bestehenden Gehälter in dem Bereich demnächst ohnehin kaum Bewerber zu bekommen sind, gibt es darüberhinaus einfach nicht genug Frauen in diesen Disziplinen....... und dann bricht mit der berühnten Flexibiltät des öffentlichen Dienstes endgültig das Chaos aus.

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Renardmalin 10.12.2011, 16:35
3. Na ...

Zitat von sysop
Mehr Frauen in den Führungsetagen der Bundesbank oder der Bundesagentur für Arbeit:*Familienministerin Kristina Schröder plant laut "Wirtschaftswoche" eine sogenannte Flexiquote für den öffentlichen Dienst. Die Regelung soll schon am 1. Juli 2012 in Kraft treten - doch sie ist umstritten.
... dann freue ich mich aber wenn demnächst statt der stark gebauten Müllmänner ein paar sexy Mädels die Eimer über die Strasse schieben!

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kratzdistel 10.12.2011, 16:35
4. Frauenquote verfassungswidrig

Frauen werden sowieso im öffentlichen dienst bei einem gleichen leistungsbild bevorzugt. das müsste sie ja wissen. was aber nicht zulässig ist, ist die umgehung des grundgesetzes, wonach nur nach eignung, leistung und befähigung befördert werden darf. alles andere wäre verfassungsbruch und würde für die leistungsfähigkeit der behörde abträglich. frauen wollen auch keine quotenfrauen sein, sondern sich die führungsposition erarbeiten.

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chaika 10.12.2011, 16:39
5. Was

"Jedes Ministerium solle künftig für alle Gremien, die es besetze, "eine konkrete Zielvorgabe für den Frauenanteil" festlegen und im Internet veröffentlichen, heißt es dem Bericht zufolge im Entwurf. Diese Quote solle mindestens dem durchschnittlichen Frauenanteil an allen Führungspositionen im jeweiligen Ministerium entsprechen. "

Nun ja, dass erlaubt ja einen breiten Spielraum, wenn ich die Regelung ueberhaupt verstehe. D.h. in meinen Augen, den Status quo beizubehlaten reicht aus oder taeusche ich mich da? Dann frage ich mich allerdings was soll die Regelung ueberhaupt und was ist wenn es ein Ministerium gibt in dem die Quote ueber 50% liegt oder nehmen wir mal nur an, eine extreme Feministin wuerde Ministerin und wuerde sagen meine Quote soll 100% betragen, gilt die Quote dann fuer alle Ewigkeit oder darf die beliebig veraendert werden? Ich frage mich, ob Frau Schroeder eigentlich noch alle Sinne beieinander hat oder ist das ein Plan, der quasi fuer sie selbst einen Job garantieren soll. Bei der Minderleistung wird sie ja wohl kaum noch ewig Ministerin bleiben koennen. Das tut sich noch nicht mal die CDU an.

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forumgehts? 10.12.2011, 16:45
6. Das

Zitat von sysop
Mehr Frauen in den Führungsetagen der Bundesbank oder der Bundesagentur für Arbeit:*Familienministerin Kristina Schröder plant laut "Wirtschaftswoche" eine sogenannte Flexiquote für den öffentlichen Dienst. Die Regelung soll schon am 1. Juli 2012 in Kraft treten - doch sie ist umstritten.
Stich- und Zauberwort ist doch "Führungsetagen", also da, wo sowieso Arbeit nur vorgetäuscht wird. Es besteht also kein Grund zur Aufregung, was die Effizienz betrifft. Für Männer, die sich jedoch schon auf ein kuscheliges Arbeitsplätzchen im öD freuten, ist es natürlich ärgerlich, wenn nun eine Frau dort herumfläzen wird.

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Jom_2011 10.12.2011, 16:50
7. .

Artikel 3 Absatz 3 unseres Grundgesetzes:

Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat
und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt
werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

Was also soll das ganze ? Ich werde das Gefühl nicht los, daß es hier nur um Aktionismus geht. Man sollte den Politikern pro Legislaturperiode nur 1-2 Gesetze erlauben, das dämmt die tollen Neuerungen ein.

Und für jede 3-4 Streichungen überholter Regelungen dürfen 1-2 neue gemacht werden.

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Bananenblau 10.12.2011, 16:54
8. Tsss....

Zitat von sysop
Mehr Frauen in den Führungsetagen der Bundesbank oder der Bundesagentur für Arbeit:*Familienministerin Kristina Schröder plant laut "Wirtschaftswoche" eine sogenannte Flexiquote für den öffentlichen Dienst. Die Regelung soll schon am 1. Juli 2012 in Kraft treten - doch sie ist umstritten.
1. Gibt es die dort - rein praktisch - doch schon! Man zähle mal die Sachbeabeiterinnen in den Behörden und vergleich die Zahl mit den männlichen Kollegen.... Dann wollen die Damen dort ja alle Teilzeit arbeiten - und ich frage mich, wie unbezahlber teuer der öffentliche Dienst noch werden soll, wenn jetzt noch eine Frauenquote eingeführt wird?!

2. Kann es sein, dass Frau Schröder aus Versehen mal in die falsche Partei eingetreten ist?! Sie macht eine mehr als unglückliche Figur in der Union.

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ascriptio 10.12.2011, 17:17
9.

Zitat von kratzdistel
Frauen werden sowieso im öffentlichen dienst bei einem gleichen leistungsbild bevorzugt.
Das sehe ich bei der Lektüre von Stellenanzeigen aus diesem Bereich auch so.
Außerdem: worin liegt der Vorteil, wenn unfähige Männer durch unfähige Quotenfrauen ersetzt werden? Wäre es nicht eher an der Zeit, leistungsunwillige und unfreundliche Bürokraten durch dienstleistende, pragmatisch denkende Mitarbeitende zu ersetzen - unabhängig vom Geschlecht?

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