Forum: Wirtschaft
Umstrittene Glyphosat-Studie: Brauer bezeichnen Pestizid-Vorwürfe als "absurd"
DPA

Der Deutsche Brauer-Bund wehrt sich gegen die Glyphosat-Studie des Münchner Umweltinstituts: Bei eigenen Messungen hätten die Rückstände des Pestizids im Bier die Höchstwerte nie überschritten.

Seite 1 von 21
eckawol 25.02.2016, 16:57
1. Glyphosat wsr bei Entstehung des Reinheitsgebotes

nicht bekannt. Also gehört Glyphosat auch in kleinsten Mengen nicht ins Bier.

Beitrag melden
josian 25.02.2016, 17:01
2. Nur Markenbiere betroffen

Die Großbrauereien der Discounter sind alle rein?
Unvorstellbar !

Beitrag melden
passiflore 25.02.2016, 17:02
3. Journalisten können nicht rechnen,

haben weder eine Ahnung von Maßeinheiten, noch von Physik oder Chemie. Hätten sie das, wären sie ja nicht Journalist geworden.

Das „Institut“ (welches gar kein Institut im Sinne eines wissenschaftlichen Instituts ist, sondern ein von Spenden lebender Aktivisten-Verein) hat heute die Meldung rausgehauen, dass in einer von ihnen beauftragten Studie in Bieren das Herbizid Glyphosat nachgewiesen worden sei, und zwar in Konzentrationen von bis zu 29,74 Mikrogramm pro Liter. Dann verweisen sie auf den Trinkwassergrenzwert für Pflanzenschutzmittel, der liegt bei 0,1 ug pro Liter.

Die Meldung, die sofort von SPON und dem WDR aufgegriffen wurde, erinnert fatal an das Muttermilch-Glyphosat-Desaster der Grünen vom vergangenen Jahr und wurde prompt vom Bundesinstitut für Risikobewertung klar gestellt. Der Haken an der Sache ist nämlich die Messmethode: So schreibt das Umweltinstitut: „So haben wir getestet: Für unseren Test wurde die sogenannte ELISA-Methode verwendet. Diese Methode ist die sensibelste, die es derzeit gibt. Mit einer Bestimmungsgrenze von 0,075 µg/l kann sie selbst sehr kleine Spuren von Glyphosat aufspüren.“

Hier scheint ein Rechenfehler oder eine bewusste Täuschung vorzuliegen:

Zitat: Hans-Jörg Jacobsen, ehem. Leiter der Abteilung Pflanzenbiotechnologie am Institut für Pflanzengenetik der Universität Hannover

Beitrag melden
Mundil 25.02.2016, 17:09
4. Unglaublich

aber wahr- der private Benutzer soll dieses zeug nicht benutzen, die Industrielle Landwirtschaft sehr wohl- man sollte da mal mit der Wahrheit rausrücken. Warum ist etwas privat schädlicher?
Es geht hier um Gifte die von der Industrie in Unmengen genutzt werden.

Beitrag melden
tomxxx 25.02.2016, 17:09
5. Nitrosamine...

gehören nicht ins Bier, die sind einfach drin! Auch Krebs-erregend!

Beitrag melden
jonny_hiester 25.02.2016, 17:10
6. Gift im Bier

Wenn man 1000 Liter Bier am Tag trinkt, ist dieses Gift angeblich erst giftig.... Bei 1000 Litern Bier am Tag, ist das Gift vermutlich die geringste Sorge die man hat.....
Es gibt ja auch Biersorten, die getestet wurden, wo man nichts fand...Also die Herren Bierbrauer, bitte für saubere Zutaten sorgen.

Beitrag melden
barrakuda64 25.02.2016, 17:11
7. Irgendwie bekannt

Das war bei Contergan so, das war bei DDT so, bei Asbest und und und..............und das wird sich auch beim Glyphosat heraustellen. Wundermittel, die das eine radikal bekämpfen sollen und alles andere nicht beeinträchtigen gibt es nicht. Immer wenn der Mensch glaubte, er hätte für ein Problem eine perfekte Lösung gefunden, die nur Vorteile hätte, wurde er später eines Besseren belehrt. In wenigen Jahren, vielleicht auch erst in Jahrzehnten, wird man auf unsere Zeit zurückblicken und ob unserer Naivität nur den Kopf schütteln, genauso wie wir es heute bei den o. g. Mitteln tun. Wie gesagt, der Privatmann kann glyphosathaltige Mittel NICHT kaufen. Das liegt bestimmt nicht daran, weil die Mittel so ungefährlich sind und die Anwendung nur Vorteile bringt. Und den sachgemäßen Einsatz durch Landwirte kann man sich leicht vorstellen, wenn man sich die "sachgemäße" Überdüngung mit Gülle und Kunstdünger und die daraus resultierende Nitratbelastung des Trinkwassers vor Augen führt.

Beitrag melden
Vorlan 25.02.2016, 17:13
8.

"...Bei eigenen Messungen..."

Und da hören wir auch schon wieder auf. Denn nach eigenen Forschungen der Konzerne waren Zigaretten lange Zeit auch nicht gesundheitschädlich.

Beitrag melden
Seite 1 von 21
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!