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Umstrittene Glyphosat-Studie: Brauer bezeichnen Pestizid-Vorwürfe als "absurd"
DPA

Der Deutsche Brauer-Bund wehrt sich gegen die Glyphosat-Studie des Münchner Umweltinstituts: Bei eigenen Messungen hätten die Rückstände des Pestizids im Bier die Höchstwerte nie überschritten.

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heinrich.ma 25.02.2016, 17:15
10.

Bier steht jetzt also auch auf dem Index. Das ist ja furchtbar! Als Mitarbeiter des Umweltinstituts München und ähnlicher für den Alltag des Durchschnittsbürgers ungeheuerlich wichtiger Institute muss man wohl auf 99,99% aller Getränke und Lebensmittel verzichten, aber zur Not bleibt ja noch das importierte norwegische Gletscherwasser, gell...

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Bürger Icks 25.02.2016, 17:16
11. Höchstwerte...

"Bei eigenen Messungen hätten die Rückstände des Pestizids im Bier die Höchstwerte nie überschritten."

Wieso erinnert mich das an VW???

Gut, ich trinke gar keinen Alkohol, aber der Dreck ist ja überall drin, mittlerweile.

Wie wäre es mit einer Höchstwert von 0,0%?
Denn Körper und Gesundheit sind Höchstwerte, die von denjenigen gesetzt werden die an diesen Produkten verdienen, davon profitieren, ziemlich egal. Die reagieren auch auf minimalste Mengen, die über langen Zeitraum in den Organismus geraten.

Wusste übrigens gar nicht, das schonmal eine Menschheit ausgestorben wäre, weil ein Konzern wie Monsanto nicht angeblich dafür sorgen würde, die Weltbevölkerung zu "ernähren", mit Chemie.

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spiegelleser-wissen-wenig 25.02.2016, 17:18
12.

Da es laut Sponartikel keinen Grenzwert für den Glyphosatgehalt von Bier gibt, werden natürlich auch keine Grenzwerte überschritten. Trinken muss ja den Dreck schließlich nicht. Ich bleibe alkoholfreien Bio-Bieren treu.

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schoenfeldo 25.02.2016, 17:20
13. Die genannten Biere sind schon auf der schwarzen Liste

das sollten die Brauer wissen und hoffentlich spüren. TTIP droht leider immer noch, damit die Aufweichung hoher Standards. Deutsches Bier ist Kulturgut und muß monsantofrei bleiben. Es war gut, daß schon Namen der Brauereien genannt wurden. Das amerikanische Gift, auch in kleinen Mengen, darf in Europa schlichtweg keine Chance bekommen.

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Ruhri1972 25.02.2016, 17:21
14. Ende vom Reinheitsgebot ?

Die Argumentation der Brauer ist schwach. Anstatt hochwertige Rohstoffe einzukaufen nimmt man in Kauf, dass die eingesetzten Zutaten die zulässigen Höchstmengen an Gift nicht ueberschreiten. Hier ist ja der Ansatz schon völlig falsch. Grundsätzlich dürften Ueberhaupt kein Rohstoffe genutzt werden, die mit diesen Giften in Berührung kommen. Hierzu muss mit den Lieferanten an ein Zertifizierungssystem gearbeitet werden. Es besteht der Eindruck, dass die Rohstoffe billig auf den Weltmarkt eingekauft werden. Schon andere Hersteller sind damit auf die Nase gefallen. Für das Reinheitsgebot muss man was tun. Dazu gehört zertifizierter Anbau der Rohstoffe.

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ge1234 25.02.2016, 17:22
15. Wie bitte?

"Unser Monitoring zeigt, dass die gemessenen Werte stets deutlich unter den Höchstgrenzen liegen" Was soll das denn für eine Rechtfertigung sein? Ein Pestizid hat, egal in welchen Mengen, nichts im Bier verloren! Basta!!! Und wenn der Brauereiverband bzw. die Brauereien das anders sehen, sei Ihnen eine baldige Pleite gegönnt!

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TS_Alien 25.02.2016, 17:23
16.

Glyphosat ist im Bier gefunden worden. Die Menge ist dabei deutlich höher gewesen als es z.B. im Trinkwasser erlaubt ist.

Das Glyphosat im Bier kann nur aus dem Wasser oder den anderen Zutaten des Biers stammen. Bei den gefundenen Glyphosat-Mengen im Bier ist die Frage absolut gerechtfertigt, ob die Brauereien bei der Wareneingangskontrolle schlampen.

Was die Brauereien in ihren eigenen Tests ermittelt haben, ist unwichtig. Unabhängige Tests sind immer näher an der Wahrheit als firmeneigene Tests. Denn da kann in nicht nachvollziehbarer Weise gemauschelt werden.

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dominik_haupt 25.02.2016, 17:23
17.

Zitat von eckawol
nicht bekannt. Also gehört Glyphosat auch in kleinsten Mengen nicht ins Bier.
Der Bezug zum Reinheitsgebot ist ja vollkommener Unsinn. Es ist ja hinreichend bekannt, dass dies nun nicht mehr als ein Marketinggag ist. Als Inhaltsstoffe laut Reinheitsgebot von 1516 wären ja auch nur Gerste, Hopfen und Wasser erlaubt. Von Hefe ist da übrigens auch nicht die Rede.

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Abel Frühstück 25.02.2016, 17:24
18.

Zitat von passiflore
haben weder eine Ahnung von Maßeinheiten, noch von Physik oder Chemie. Hätten sie das, wären sie ja nicht Journalist geworden. Das „Institut“ (welches gar kein Institut im Sinne eines wissenschaftlichen Instituts ist, sondern ein von Spenden lebender Aktivisten-Verein) hat heute die Meldung rausgehauen, dass in einer von ihnen beauftragten Studie in Bieren das Herbizid Glyphosat nachgewiesen worden sei, und zwar in Konzentrationen von bis zu 29,74 Mikrogramm pro Liter. Dann verweisen sie auf den Trinkwassergrenzwert für Pflanzenschutzmittel, der liegt bei 0,1 ug pro Liter. Die Meldung, die sofort von SPON und dem WDR aufgegriffen wurde, erinnert fatal an das Muttermilch-Glyphosat-Desaster der Grünen vom vergangenen Jahr und wurde prompt vom Bundesinstitut für Risikobewertung klar gestellt. Der Haken an der Sache ist nämlich die Messmethode: So schreibt das Umweltinstitut: „So haben wir getestet: Für unseren Test wurde die sogenannte ELISA-Methode verwendet. Diese Methode ist die sensibelste, die es derzeit gibt. Mit einer Bestimmungsgrenze von 0,075 µg/l kann sie selbst sehr kleine Spuren von Glyphosat aufspüren.“ Hier scheint ein Rechenfehler oder eine bewusste Täuschung vorzuliegen: Zitat: Hans-Jörg Jacobsen, ehem. Leiter der Abteilung Pflanzenbiotechnologie am Institut für Pflanzengenetik der Universität Hannover
Zitat: "Neben seiner wissenschaftlichen Arbeit beteiligt sich Jacobsen auch an der öffentlichen Debatte über Biotechnologie. Er setzt sich für die Anwendung von Biotechnologie, namentlich Gentechnik ein und positioniert sich als scharfer Kritiker von Gegnern der Gentechnik." (Q: Wikipedia)

Den Mann nennen Sie unabhängig und ideologiefrei?

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kai-uwe.wagner 25.02.2016, 17:26
19. Ums mit Loriot zu sagen...

... Ach was!
Üblicherweise wird in deutsches Industriebier jede Menge Sachen, die nicht im Reinheitsgebot aufgeführt sind, hineingekippt, nur ums sie hinterher wieder herauszufiltertern und behaupten zu können, man halte sich an das Reinheitsgebot. Insofern sollte man diesen Quatsch mit dem Reinheitsgebot endlich lassen.

Natürlich überschreitet kein einziges Bier die Obermenge für Glyphosat. Was auch kein Kunststück ist, weil es für Bier keine gibt.

Das Problem ist, man nimmt ja nicht nur Bier zu sich, sondern Fleisch, Milch, Brot, Gemüse etc. - damit summieren sich dann die Schadstoffeinträge in den Organismus und deshalb unterstütze ich das auslaufen der Zulassung für Glyphosat!

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