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Umstrittener Fahrdienst: Gericht stoppt Uber in ganz Deutschland
DPA

Der Taxi-Konkurrent Uber darf seine Leistungen vorerst nicht mehr anbieten. Das Landgericht in Frankfurt hat eine Einstweilige Verfügung gegen den umstrittenen Fahrdienst erlassen. Sie gilt bundesweit.

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gorontalo 02.09.2014, 07:23
1. Mfz?

Was bedeutet dieses Urteil für Mitfahrzentralen? Werden die jetzt konsequenterweise auch verboten? Denn im Prinzip machen die nix anderes: private Fahrer und Mitfahrer vermitteln.

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heinergeissler 02.09.2014, 07:26
2. Verständliches Urteil

denn gegen Monopolisten ist in Deutschland keine Konkurrenz zugelassen. Der Fahrgast darf es ausbaden.
Das Urteil dürfte auch Auswirkungen auf die Dienster der Mitfahrzentralen haben.
Die müssen folgerichtig auch stillgelegt werden!

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hujfredo 02.09.2014, 07:26
3. Für den Kunden

ist es immer gut, wenn der Markt sich erweitert und reger Wettbewerb herrscht... Ich finde es insofern ein Armutszeugnis der Taxigesellschaften, dass sie nicht selbstbewusst in diesen Wettbewerb gehen...Sollte Uber eine sowohl preislich als auch qualitativ annehmbare Alternative sein, wäre dies eine Möglichkeit den Wucherpreisen einzelner Taxigesellschaften zu entgehen. Wenn die Taxis besser sind und ebenfalls in einem bezahlbaren Rahmen, dann werden sie vllt kurzfristig Kunden verlieren aber diese würden auf Dauer zurückkehren

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Heinz-Herbert 02.09.2014, 07:31
4. Sozialismus lässt grüßen

Bloß keine Konkurrenz! Vielleicht sollten sich die Taxivereinigungen mal überlegen, weshalb Uber so schnell wächst! Mit eine Monopolstellung kann man sich natürlich wunderbar auf schlechtem Service und miserabler Dienstleistung ausruhen. Hoffentlich ist Uber bald zurück und am besten gleich noch drei weitere Mitbewerber. Immer dieses deutsche Gejammer und Genörgel. Und nicht zu vergessen, der Neid! Für mich ist dies, aus dem Ausland betrachtet, inzwischen eine DER deutschen Tugenden. Aber wenn man sich halt immer auf Regulierung durch den Staat hofft...

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hannac. 02.09.2014, 07:35
5. Warum in Madrid aber nicht in Berlin

Das wird wieder ein Fall für den Europäischen Gerichtshof. Einerseits kann ich die Taxifahrer verstehen, andererseits wird mal wieder neuer Fortschritt durch neue Technik ausgebremst. Wir leben doch in einer Zweiklassengesellschaft. Entweder fährt man als Privatpatient mit einem Taxi zu seinem Oberarzt, oder als Kassenpatient mit Uber zum Hausarzt.

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leierbündchen 02.09.2014, 07:37
6. Mitfahrzentrale

Was unterscheidet Uber prinzipiell von Mitfahrzentralen? Wenn man Uber verbietet, müssten diese doch auch verboten werden. Beides wäre jedoch widersinnig, da beide Systeme dazu beitragen, überflüssige Fahrten zu vermeiden und somit die Umwelt und Ressourcen schonen.

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ptb29 02.09.2014, 07:38
7. Ich kann mich nicht festlegen

Auf der einen Seite Personenbeförderungsschein und Versicherung (pro Taxi) auf der anderen ortsunkundige (fahren meist eine längere Route) Fahrer, die dann noch pampig werden (in irgendeiner Fremdsprache), wenn man sie darauf hinweist (pro UBER). Letztere gibt es eher in den Großstädten, dort will UBER ja starten.

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schmuella 02.09.2014, 07:39
8. Gewerbliche Fahrgastbeförderung

Die Erlangung eines Führerscheines zur Fahrgastbeförderung (wird von der Stadtverwaltung ausgestellt) und eines Taxischeins (wird von den Taxi-Zentralen ausgestellt) ist eine aufwändige Angelegenheit. Dafür sind anspruchsvolle Ortskenntnisprüfungen erforderlich. Straßen, Streckenführungen, Plätze, Krankenhäuser, Behörden, öffentliche und private Einrichtungen etc. müssen bekannt sein.

Zudem müssen die Fahrer sich einer Gesundheitsprüfung unterziehen und ein polizeiliches Führungszeugnis vorlegen. Alle paar Jahre müssen die beiden Scheine neu beantragt werden, wobei wieder Gesundheitsprüfung und Führungszeugnis erforderlich sind.

Auch wenn es manchmal in der Praxis leider nicht immer den Anschein hat, aber Taxifahrer müssen eine Menge Prüfungen ablegen, Voraussetzungen erfüllen und Fähigkeiten nachweisen.

Da stellt sich die Frage, wie es diesbezüglich mit "Privatpersonen" aussieht, die gerwerbsmäßig (!) Fahrgäste befördern? Es geht nicht um private und unentgeltliche Mitnahme, sondern den geschäftsmäßigen Betrieb.

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hansgustor 02.09.2014, 07:39
9. richtig

Eine gute Entscheidung gegen Ausbeutung.

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