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Umstrittenes Ökounternehmen: So riskant ist Prokon als Geldanlage
DPA

Seriöse Medien kritisieren das Ökounternehmen Prokon seit Jahren - doch Anleger überschütten es mit Sympathie und Geld. Dabei erwirtschaftet das Unternehmen operativ weniger, als es ausschüttet.

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cirus27 03.11.2013, 11:23
1. irgendwann rumst es halt...

...den anlegern bleibt immerhin das gefühl, ihr geld nicht
bei gierigen banken, fonds und umweltschädlichen
unternehmungen vergeigt zu haben. das ist doch schon mal was. daß es den herren aus dem vorstand
usw. auch hinterher noch gut gehen wird, setze ich
mal voraus.

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makuzei 03.11.2013, 11:28
2.

Hier passiert Darwin-sche Auslese - wer auf den EE-Quatsch reinfällt,zahlt eben ordentlich.Nur schade um die zerhackten Vögel und Fledermäuse.

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annibertazeh 03.11.2013, 11:35
3. Ich glaub', ich les' nicht recht

Warum müssen sich Sechzigjährige und Tatort-Konsumenten schräg anmachen lassen, wenn SPON der Firma Prokon ans Bein - vielleicht zu Recht - pinkeln will?

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Knallerbsin 03.11.2013, 11:45
4. optional

Gier frisst Hirn.

Wer bei einem Zinsniveau nahe 0% glaubt, risikolos 6% einstreichen zu können, muss eben irgendwann auf die Schnauze fallen. Mein Mitleid hält sich in diesem Fall in Grenzen.

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Gerdtrader50 03.11.2013, 11:50
5. Genussrechte sind generell keine sicheren Anlagen

Dass hohe Zinsversprechen und Auszahlungen Anleger locken, ist mir schon klar. Die umweltfreundliche Tätigkeit beruhigt auch noch das Gewissen der Anleger. Ob diese jedoch irgendwann ihr Kapital zurück erhalten, steht in den Sternen. Undurchsichtig scheinen die Geschäftszahlen in den Veröffentlichungen zu sein. Was nützten hohe Zinszahlungen, wenn das Kapital in der Rückzahlung später ausfällt. Der Anfangsverdacht, dass schneeballmässig operiert werden könnten, ist durchaus gegeben. Nur von dem Anlagekram verstehen viele nichts, die sehen nur die hohen Zinsversprechen, die ja auch über länge Distanzen eingehalten wurden.

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analyse 03.11.2013, 11:50
6. man hört doch allerorten,daß Windratbesitzer Unmengen

Geld verdienen durch das EEG,wo ist also der eigentliche Haken ? Baut also Prokon gar keine oder zuwenig Windräder ?und wenn sie doch bauen:warum sind die nicht rentabel ?Wie waren die Bilanzen bei den gut verdienenden Windratbesitzern und was haben sie anders gemacht ?

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dingodog 03.11.2013, 11:52
7. Wenn das Modell platzt...

Wenn das Geschäftsmodell der Prokon platzt (und ein Geschäftsmodell, bei dem 6% der Anlegergelder schon für deren Einwerbung benötigt werden, ist sehr gefährdet), dann tut es mir weniger leid um das Spielgeld der Anleger (DBDDHKP), sondern mehr um das Image der Alternativen Energien, das massiv darunter leiden wird.

Gibt es nicht Aufsichtsbehörden, die bei bestimmten Symptomen (wie auffallende Werbung für Geldanlage in der S-Bahn) besonders genau hinschauen? Manchmal glaube ich, dass da im Hintergrund entsprechend Fäden gezogen werden, damit das nicht passiert.

Es gibt heute dank Internet eine Bürgeröffentlichkeit als vierte Gewalt von unten. Die Legislative, die zweite Gewalt, bewegt sich auch langsam in die Richtung, siehe Volksabstimmungen. Warum sollte die Judikative, die dritte Gewalt, nicht auch eine "Bürgerversion" zumindest in Form einer Bürgeranwaltschaft bekommen, die in solchen Fällen frühzeitig Beweismaterial und Hinweise sammelt? Da fallen mir noch mehr offensichtliche Fälle auf, siehe Flughafen Berlin.

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u.loose 03.11.2013, 11:52
8. Erfrischend....

Erst nach 7300 Buchstaben kommt das böse Wort "Schneeballsystem"...


Ach ja, wenn es an der Wand landet, dann war es natürlich nicht nur die Presse, sondern ganz bestimmt das subversive Machwerk des bösen großen Oligopols das sein "leistungsloses" Einkommen sichern will und "alles in Bürgerhand" zu verhindern weiß.

Ein Trost am Rande - ein Summen der einzelnen Mitgleider in diesem Verein ist sicher kaum der Rede wert, also zu verschmerzen (;-)

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antilobby 03.11.2013, 11:57
9.

Zitat von sysop
Seriöse Medien kritisieren das Ökounternehmen Prokon seit Jahren - doch Anleger überschütten es mit Sympathie und Geld. Dabei erwirtschaftet das Unternehmen operativ weniger, als es ausschüttet.
Sinnvoller wäre es wenn Spiegel einen Bericht bringt welche Unternehmen solid wirtschaften und für private Investition geeignet sind.

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