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Umverteilung nach oben: Ökonom Fratzscher gibt Regierung Mitschuld am AfD-Erfolg
DPA

40 Prozent der Deutschen haben kein Vermögen, viele profitieren nicht von der Politik der Bundesregierung. Kein Wunder also, dass die AfD Zulauf erhält, meint Wirtschaftsforscher Marcel Fratzscher.

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tomxxx 12.05.2016, 16:25
20. Das wäre schon einmal ein Fortschritt...

wenn die Parteien sich nicht ständig rausreden würden, dass irgendjemand an irgendetwas schuld ist, weil er entweder was falsches sagt oder falsch guckt oder, oder, oder... Wenn etwas fundamental schief läuft ist derjenige schuld, der die Verantwortung hat! Punkt! Und inwiefern unsere alten Parteien irgendjemand vorwerfen können, dass er Populist ist, ist sowieso nur Comedy! Die haben es ja gerade nötig und kennen Clientel-Politik nicht! NEIN!!!! NIEMALS!!!

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unbekanntgeblieben 12.05.2016, 16:26
21. Schon wieder

Wann geht das endlich in eure neoliberale Betonschädel. Private Vorsorge ist wie sie indirekt anführen für wenigstens 40% nicht möglich, und zwar für exakt die 40 problematischen %, das Argument ist S C H W A C H S I N N !

Die private Vorsorge ist allg. Müll, weil da immer wer zwischen steht, der in der Regel die Taschen nicht voll genug kriegen kann.

Wenn man am Monatsende nichts über hat, kann man nicht vorsorgen odder 'sich private Vermögenswerte schaffen'. Auch 3% von 0 sind 0. Bei Hart4 Empfängern weiss man teilweise wie und wo sie duschen gehen!

Ehrlich, seid froh dass die AfD so bekloppt ist, sonst ginge es euch längst an den Kragen. Wenn die 30% 'Wutbürger' einen Aufstand lostreten, stellen sich dem ganz gewiss der Rest nicht entgegen.

Aber die gehen lieber auf Leute los, die sich keinen Schutz mit Steuergeld leisten können.

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Mart-73 12.05.2016, 16:28
22.

Spanien steht definitiv nicht gut da. Von 2000 bis 2009 lebte und arbeitete ich dort. Für eine deutsche Firma übrigens. Sie hat bereits viele Krisen überstanden. Nach meiner Rückkehr in die Heimat wird Spanien des Öfteren besucht. Der Freunde wegen. Sie bestätigen mir immer wieder wie hoffnungslos die Lage dort immer noch ist. Persönlich glaube ich schon lange nicht mehr dass Wachstum der einzig richtige Weg ist. Die überall sichtbare Sättigung lässt sich mit den immer gleichen Mechanismen nicht mehr überwinden. Leider kenne auch ich keinen Ausweg aus diesem Zustand. Auf lange Sicht werden wir uns einfach alle daran gewöhnen müssen das Arbeit, so wie wir sie kennen, ein Auslaufmodell ist. Viel zu effizient ist die Wirtschaft geworden. Die Produktion echter Werte ist kein rein deutsches Phänomen mehr. Was wir können ist längst fast überall Teil des Alltages geworden. Diese Unmenge an Gütern werden schon bald zu Ladenhütern verkommen. Daran ändert auch die Digitalisierung des Lebens nur noch wenig. Zwar kann jeder, wie auch ich in seiner Nische etwas fertigen, nur fehlt der breiten Masse einfach das Geld für den Kauf. Schulden waren bis Dato der Weg für immer neues Wachstum. Der Schuldenberg ist in den letzten Jahren auf ein bedrohliches Niveau angestiegen. Niemand wird diese in absehbarer Zeit zurückzahlen können. Meine Vermutung ist daher dass in naher Zukunft, weltweit, die Zahlungsunfähigkeit droht.

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tomxxx 12.05.2016, 16:28
23. Was mir aber nicht klar ist...

warum wir zulange im eigenen Sagt geschmort haben sollen. Weil wir unseren Mittelstand noch nicht so ausradiert haben wie die anderen (soviel zur Ordnungspolitik) und jetzt den Losern zu erfolgreich sind? (weil deren Unfähigkeit damit auffällt?). Sorry, ein gutes Konzept muss man dann einfach mal als solches benennen! Und daran festhalten!

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RainerCologne 12.05.2016, 16:28
24.

die Finanzierung ist einfach: Den 10% die 60% des Vermögens besitzen einfach etwas über eine Steuer wegnehmen. Zack sind alle Geldsorgen gelöst und niemand muss hungern.
Wenn die dann auswandern, können Sie ihre Betriebe gleich mitnehmen. Wenn eine Nachfrage besteht wird der Nächste eine neue Firma aufmachen und die dann fairen Steuern zahlen.

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mr.andersson 12.05.2016, 16:30
25.

Aha, also keine Verteilungspolitik mehr. Sondern weniger Rente an die gutverdienenden zahlen und mehr an die Schlechtverdienenden. Und warum ist das keine Verteilpolitik?

Nicht, dass ich mir der Gedanke nicht zusagt, aber er widerspricht sich halt komplett.

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Bondurant 12.05.2016, 16:30
26. Der vernünftige Ansatz

findet sich hier:

Zweitens sollten wir uns mehr auf Reformen konzentrieren, die den Kuchen größer machen, als uns darum zu streiten, wer welches Stück vom Kuchen bekommt.

Das sagen die Liberalen seit jeher.

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Skifahrer 12.05.2016, 16:31
27. Unsere Politik braucht Arme und Staatsabhängige!

Wer sollte sonst noch die seit Jahren überwiegend links dominierten Regierungen - egal ob schwarz oder rot - wiederwählen?
Solange die Mehrheit kein Wohneigentum besitzt, wird sie eher die linken sogenannten Mieterschützer wählen, als die z. B. die Liberalen.
Und solange die Hälfte der Menschen kein eigenes Sparvermögen haben, werden sie immer die Parteien wählen, die mehr umverteilen wollen.
Dabei wird immer wieder vergessen, dass Politiker in der Regel weniger effizient mit Geld umgehen können, als Privatleute. Und gut gemeint heißt leider meistens noch lange nicht gut gemacht.
Auf einen einfachen Nenner gebracht: Je höher die Staatsquote, desto unmündiger die Bürger und umgekehrt; quasi ein Teufelskreis.
Dabei gibt es die besten Beispiele wie es besser oder auch schlechter funktioniert: Man vergleiche hier nur mal das schweizer Modell mit dem Kubas oder Venezuelas.
Aber einen richtigen Linken kann das natürlich nicht überzeugen. Lieber alle gleich arm, als unterschiedlich reich.

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dreamrohr2 12.05.2016, 16:33
28.

dauert nicht mehr lange, dann wird die Presse diesen Herrn so über die Blume diffamieren und schon ist seine Studie keinen Cent mehr wert. So verfährt unsere werte Regierung mit Leuten, die dem System schaden könnten. Und da dieser nun der Regierung (zu recht) die Schuld an der Entwicklung dieser Trottel-Partei AfD gibt, werden die es bald in die Wege leiten, diesen für den Bürger sprechenden Menschen, gesellschaftlich "unschädlich" zu machen.

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zynik 12.05.2016, 16:34
29. AfD?

Nix für ungut, aber da kann man auch gleich die FDP wählen, um sich gegen die Umverteilung von unten nach oben zu wehren. Ist genauso sinnvoll und lässt einen am Verstand diverser Mitbürger zweifeln.

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