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Umwelt: Energiekonzerne fordern Mitsprache bei Klimaschutz
DPA

Der Klimaschutz kommt wieder auf die Agenda, das alarmiert offenbar europäische Konzerne. Shell, BP und andere fordern ein Mitspracherecht bei den Verhandlungen - und bei der Schaffung eines globalen CO2-Handelssystems.

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rickmarten 01.06.2015, 08:44
1. Eine Selbstverständlichkeit

Wenn EU-Ministaaten ohne jegliche energiepolitische Kompetenz an solchen wichtigen Beschlüssen mitwirken dürfen, sollten die sehr erfahrenen Global Player ihre Erfahrungen einfließen lassen, man braucht diese Kompetenz geradezu. Allein selbsternannte Umweltschützer, deren Experte niemand wirklich kennt, können nicht der Maßstab sein. Das wäre gefährlich.

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ackergold 01.06.2015, 08:46
2. Energiekonzerne wollen bei Gesetzen mitreden?

Gesetze werden von den Abgeordneten des Volkes gemacht, das nennt sich Demokratie. Energiekonzerne haben dabei keine eigene Stimme, weil nur Menschen Stimmen haben.

Selbstverständlich dürfen Energiekonzerne bei den Gesetzen mitreden, denn sowohl der Vorstandsvorsitzende, wie auch alle inländischen Aktionären haben bei der Bundestagswahl genau eine Stimme wie alle anderen Menschen auch.

Es entscheidet aber die Mehrheit und nicht der Konzernwille. Sonst brauchen wir auch keine Regierung mehr zu wählen, sondern dann treffen sich die CEOs und küngeln die Gesetze fürs Volk aus.

Kann man machen. Man muss nur die Verfassung ändern.

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soalso 01.06.2015, 08:47
3.

da die politik bzw. die abgeordneten ihre aufgabe, die interessen der bevölkerung in wenigstens ausreichendem ausmass zu vertreten, führt kein weg mehr daran vorbei, bei der politischen willensbildung kommissionen einzuführen, in denen neben den lobbyisten der industrie auch wissenschaftler und vertreter der bevölkerung sitzen.

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Fehlerfortpflanzung 01.06.2015, 08:52
4. Natürlich

muss der Bock gefragt werden, wenn der Garten neu gestaltet werden muss, wen sonst.

Ich vertraue auf die Lobbyisten der Energiewirtschaft, die sind gut vernetzte und kennen alle notwendigen Telefonnummern.

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Ursprung 01.06.2015, 08:59
5. Be- und Entsorgungsbetriebe

Genau so gut kann ein sizilianischer Mafiabetrieb fachliches Mitspracherecht bei der Muellentsorgung verlangen.

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humanchaos 01.06.2015, 08:59
6. Energiekonzerne und mitspracherecht?

Die energiekonzerme die seit jahrzenten ubseren planeten verunreinigen und jeden fortschritt der nicht in richtung, mehr oel, geht bremsen, haben jedes mitspracherecht verwirkt... Und btw, konzerne die bei gesetzgebung mitreden (ich schau jetzt mal blinzelnd zu motorola od siemens etc) ? So etwas gehoert verboten, es kann so keine gute loesung gefunden werden . Die firmen koennen gerne produkte vorstellen aber mittreden ? Das geht zuweit

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christian10 01.06.2015, 09:00
7.

Wir Deutschen werden unseren Beitrag zur Verringerung des Klimawandels leisten auchauf Kosten des Bruttosozialproduktes. Wir werden die Prozesse anführen. Wer zurück bleiben möchte, kann das gern tun. Er stellt sich dann selbst in die Vergangenheit. Alles hat seine Zeit. Und diese zeiten sind Zeiten des wandels. Wie immer: einer baut Mauern der andere wind-mühlen. Wir brauchen den Energie Unternehmen kein Mitspracherecht einräumen. Ein Herr großmann hat seinerzeit gezeigt, dass er die Zeichen der Zeit nicht erkannt hat. Eine Gesellschaft braucht keine verharrenden uneinsichtigen Kräfte. Wir haben die Kraft der Gesellschaft. Und wir führen die veränderungsprozesse. Wir stellen unfähige Energie Unternehmen aufs Abstellgleis und da werden sie zum fossilen museum wie die fördertürme des ruhrgebietes.

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klausbrause 01.06.2015, 09:00
8.

Der Zentralrat der Frösche möchte ein entscheidendes Wort bei der Trockenlegung der Sümpfe mitreden.

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Fred Clever 01.06.2015, 09:05
9. Bock zum Gärtner machen

Aber natüüürlich müssen die Energiekonzerne mit am Tisch sitzen. Wer sollte ein größeres Interesse an einem maßgeblichen Beitrag zur CO2-Reduzierung haben ?... Und das die freiwillige Selbstverpflichtung funktioniert ist ja hinreichend bekannt.
Ohhhhh...war das eben etwa Sarkasmus...?

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