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Umweltschutz konkret: Das können Sie persönlich gegen den Klimawandel tun
DPA

Umweltbewusste Menschen kaufen bio, heizen öko und essen wenig Fleisch. Doch unterm Strich stoßen sie viel mehr CO2 aus als Durchschnittsbürger. Wie macht man's richtig?

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Freier.Buerger 06.12.2018, 16:39
130. nicht der Wirtschaft, der Menschheit

Zitat von doclondon
Solange die Weltwirtschaft Wachstum als die einzige Maxime kennt, bleiben alle Aufrufe zum privaten Verzicht Augenwischerei. Aus meiner Sicht bleibt einzig die Investition in saubere Technik. Verzicht ist das Krebsgeschwür und der Supergau unseres Wirtschaftssystems...leider.
Verzicht ist das Krebsgeschwür und der Supergau der Menschheit. Schon immer zählte die Entwicklung in der Menschheit hin zu mehr Wohlstand, mehr Mobilität, mehr Handel...
Verzicht ist sinnlos und außer für das niedere Volk in niederen Religionen nie erstrebenswert gewesen. Mehr Effizienz ins ok.

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hardy_knorrig 06.12.2018, 16:39
131. "Pluralität der Wertemuster und Lebensweisen"

Die Verfasserin dieses Artikels hätte die entsprechende Studie mal intensiver studieren sollen. Ihr reißerischer Teaser ist in seiner Pauschalisierung nicht nur sachlich falsch, sondern auch zugleich wieder Wasser auf den Mühlen aller Ökofresser. Man sollte es mal in Betracht ziehen, dass in den nicht tiefer unterteilten Gruppen, vielleicht auch einfach recht viele rücksichtslose Menschen existieren, deren Mehrverbrauch von Andersdenkenden ihrer Schicht, nun einmal nicht aufgefangen werden kann. Wenn die Schrapnelle im Büro nebenan eben pro Jahr vier Mal um die halbe Welt fliegt, dann reisst sie den Schnitt dermaßen in die Höhe, dass es schon drei Hardcoreeinsparer braucht um überhaupt auf Null zu kommen.
Und "climeworks" wäre auch eine Erwähnung wert gewesen.

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globaluser 06.12.2018, 16:40
132. @17 saumhuhn - Mit welcher Hyperarroganz nehmen Sie sich

das Recht heraus, zu behaupten, eine Reise auf die andere Seite des Globus, würde nur Illusionen bedienen? Schon einmal etwas vom Austausch der Kulturen gehört? Oder ist der Geldbeutel am Ende doch zu schmal?

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fisschfreund 06.12.2018, 16:40
133.

solange millionen LKW täglich irgendeinen mist durch die gegend gurken, zig tausende Frachter mit schweröl fahren und kohlekraftwerke der große renner sind, interessieren mich belehrungen, was ich alles besser machen müsste, einen dreck.
damit sich irgendwas ändert, müssen von der politik äusserste unangenehme massnahmen ergriffen werden. massnahmen, die jedem einzelnen und der wirtschaft richtig weh tun werden. da aber politiker darauf aus sind, wiedergewählt zu werden, wird sich überhaupt nichts tun...

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fettdeckel 06.12.2018, 16:40
134.

Zitat von merk!
Fast täglich sehen wir in den Nachrichten, aha, ein neuer Gipfel, wo sind ja nichts machen, dafür aber wenigstens reden (Maulhelden), und wieviele Flüge verursachen die Gipfelaner mitsamt dem ganzen Trott? Ich vermute, die Gastrobranche würde zugrundegehen, ohne Gipfel. Und die Airlines, und die Polizei wäre arbeitslos..... Im Zeitalter des Internets würde eine Webkonferenz für unbedeutende Gipfel voll ausreichend. Bonn/Berlin/Brüssel, zwischen diesen Orten fliegen sie tausendfach hin und her, unsere Bürokraten.....
Fragen Sie doch mal den Herrn Resch von der "Deutschen Umwelthilfe" - der ist im Lufthansa HON-Circle, was bedeutet, dass er innerhalb von zwei Jahren mindestens 600.000 Meilen First- oder Business Klasse fliegt.
Klar, dass der ein schlechtes Gewissen hat und deswegen den Diesel abschaffen will. Er könnte aber auch einfach daheim bleiben und uns den Diesel-Terror ersparen, der Effekt für Umwelt und Luft wäre wohl der selbe.

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tyll.spiegel 06.12.2018, 16:41
135. Klima - Fakten gegen Fakes

Weil hier schon wieder faktenferner Unsinn verbreitet wird (a la "Klimänderungen gab es schon immer, und deshalb ist die aktuelle auch natürlich!"), noch mal eben die relevanten wissenschaftlichen FAKTEN zum Klimawandel:
Es ist richtig, dass es auch früher schon Klimaänderungen gegeben hat, dann aber aus anderen Ursachen wie heute. Früher waren das die Kontinentaldrift, Unterschiede in der Sonnenaktivität, Asteroiden-Einschläge und Vulkanausbrüche. Auch die Treibhausgase CO2 und Methan (CH4) spielten eine große Rolle. Während früher die Treibhausgase auf natürliche Weise freigesetzt wurden, kommen seit etwa 1850 verstärkt menschliche Emissionen (Industrie, Verkehr, Heizung...) hinzu. Dadurch ist der CO2-Gehalt der Atmosphäre deutlich gestiegen (1750: 280ppm, 2018: 405 ppm ). Deshalb gehen alle relevanten Wissenschaftler davon aus, dass der heutige Klimawandel im wesentlichen vom Menschen ausgelöst wurde. Dafür spricht auch, dass die natürlichen Ursachen (s.o.) in letzter Zeit nicht verstärkt auftraten, obwohl sich das globale Klima erheblich erwärmt hat.
Fazit: Es gab auch früher schon Klimaänderungen, aber der aktuelle Klimawandel verläuft besonders schnell und ist vom Menschen verursacht.
Das lernt man doch aber auch in der Schule, oder nicht? Warum verstehen einige die grundlegenden physikalischen Zusammenhänge einfach nicht?

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jim.panse 06.12.2018, 16:42
136.

Was aber vergessen wurde beim Fleischkonsum ist der gewaltige Methanausstoß und Methan ist ein Klimakiller schlechthin. 25 Mal stärker als CO2. Und 4+4,6=8,6 und immer noch

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k70-ingo 06.12.2018, 16:42
137.

Zitat von horteo
Mich würde interessieren wie hoch der Anteil des Militärs an der ganzen Umweltverschmutzung ist. Tausende Kriegsschiffe und Militärjets die auf der Welt sinnlos herumkurven. Waffentests, gross angelegte Kriegsübungen und sonstigen Blödsinn nur weil die Menschheit nicht miteinander auskommen kann. Ich bezweifle stark, das "umweltverträglich überhaupt vorkommt in den Spezifikationen von Militärgerät.
Da wäre die Bundeswehr fein raus - dort funktuoniert ja eh nix.

Außerdem lebt die Bundeswehr äußerst nachhaltig mit dem jahrzehntealten Schrott ohne Neukäufe.

Zu meiner Zeit 1990 stammte die elektronikfreie Funktechnik aus den 50er Jahren und etliche Fahrzeuge aus den 70er und frühen 80er Jahren.

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dievo 06.12.2018, 16:42
138. Klassen-Ökölogie

Es gehört heutzutage ja - auch und gerade für die gut verdienenden Grünen-Wähler zum guten Ton, einen Wander-Urlaub im Himalaya zu unternehmen oder dem Söhnchen oder Töchterchen nach dem Abitur einen Trip nach Australien oder Neuseeland zu bezahlen. Natürlich! Man ist ja so weltoffen und nicht so kleingeistig wie andere.
Statt dies zu hinterfragen, zieht man lieber über Unterschichten her wegen ihres fehlenden ökologischen Bewusstseins.
Analog zur Klassenjustiz gibt es eine Klassen-Ökologie. Und niemand stört sich daran.

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wilam 06.12.2018, 16:43
139. tatsache ist

trotz Umweltschutzz steigt der Ausstoß. Also bleibt nur, diie Zahl der Verbraucher und Produzenten zu senken. Zumindest Afrikaner und Südamerkaner brauchten dann nicht mehgr zu flüchten. Bei uns wäre das aber npch wichtiger- Nach allem, was uns die Weisen sagen, wäre dann aber ein Zusammenbruch der Wirtschaft, also des Ressourcenstromes die Folge. Wir haben noch nicht einmal eine Theorie des Rückbaus, obwohl die Notwendigkeit schon in aller Mjunde ist. Ich habe die Orangs gesehen, wie sei besorgrt auf die Geräusche der Holzfäller lauschen. Sie müssen wohl übernehmen - wenn sie nur übrig blieben!

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