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Unfaire Geschäftspraktiken: EU verdonnert Microsoft zu 561-Millionen-Strafe
DPA/ Microsoft

Der Softwarekonzern Microsoft muss wegen unfairer Geschäftspraktiken eine halbe Milliarde Euro an die Europäische Union zahlen. Der Konzern habe Windows-Nutzern nicht ermöglicht, den Browser frei zu wählen. Das entschied die EU-Kommission in Brüssel.

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Scriptmaster 06.03.2013, 13:19
70. Netscape, oh, Mann

Zitat von Hagen_von_Tronege
Damals - Anfang der 90er - hat Microsoft ungestraft abgetestet, wie man ein existierendes Programm schamlos kopiert und dann ruiniert. wer nach einer Übergangphase das Tabellen-Programm von Lotus aufgerufen hat, stellte einen Systemabsturz fest!!! Ähnlich - aber nicht gleich - war das Verfahren mit Netscape. Es wird zeit, dass der Firma die Grenzen aufgezeigt werden, in die Schranken weisen - traut sich wahrscheinlich niemand.
Ich hatte in den Neunzigern beruflich als Entwickler mit Netscape zu tun. Glaub mir, Freund, Windows war nicht erforderlich, um diesen Schrott abstürzen zu lassen.

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tkedm 06.03.2013, 13:19
71. EU-Logik

Zitat von nasodorek
Schonmal was von einem Monopol gehört? Es muss nur derjenige auf Alternativen hinweisen, der genug Marktmacht hat ohne diesen Hinweis ein Monopol zu etablieren. Diese marktbeherrschende Stellung hat Apple weder im OS Segment noch bei Mobile-Devices!
Wenn es so wäre, müsste Microsoft nur auf Alternativen zu Windows hinweisen ;)

Im Browser-Markt haben die schon lange keine marktbeherrschende Stellung mehr. Und das liegt sicherlich nicht an diesem sinnlosen Auswahlfenster.

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pdp 06.03.2013, 13:20
72. Was ist mit den Appstores!?!?

Dieses Urteil ist eine Farce. Bei einem bestimmten mobilen System, welches nur auf einem Telefon und einem Tablet läuft, werde ich auch gezwungen nur dort zu kaufen und nur der Hersteller des Betriebsystem gibt vor, welches App in den Store darf. Hier sollte die EU mal ein Machtwort sprechen und nebenbei die Regel das Mobiltelefone und ähnliches über einen microUSB-Port geladen werden müssen, durchdrücken.

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markus_wienken 06.03.2013, 13:20
73. .

Zitat von Emil Peisker
Sie haben die Gesetze gegen Monopolbildung nicht verstanden. Apple hat innerhalb der EU keine Betriebssystem-Monopol, MS aber wohl.
Das ist sicherlich richtig.
Die Strafe für MS in diesem speziellem Fall könnte ich aber nur nachvollziehen wenn die Installation anderer Browser unterbunden, bzw. für Otto-Normal-Verbraucher unzumutbar schwierig und komplex wäre, so dass man sich hierfür einen Spezialisten zu Rate ziehen müßte.
Ich vermag dieses nicht zu erkennen (selbst mein 75jähriger Vater mit nur sehr geringen PC Kenntnissen hat es geschafft Firefox selbst in Betrieb zu nehmen).

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peeka 06.03.2013, 13:21
74. Ganz kapiere ich das auch nicht

Welche Browser muss denn microsoft als Auswahl liefern?
Kann ich jetzt selbst einen sicherlich grottenschlechten browser für windows programmieren und dann verlangen, dass er auf der Installationsauswahl erscheint? Wäre ja die billigste Art, Werbung für sich zu verbreiten.

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polix 06.03.2013, 13:22
75. Internet Explorer sitz fest drin

Die EU Kommission hat wohl übersehen, dass auch nach dem Browserwahl-Fenster, Internet-Explorer weiterhin ohne eine Möglichkeit es restlos zu deinstallieren im System bestehen bleibt! Damit ist die Strafe völlig daneben. Danke EU!

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FreeEurope 06.03.2013, 13:22
76. iMonopol: Wo bleibt das Kartellverfahren für Apple?

Warum kann man auf einem iDings nicht einfach:
- den Browser frei wählen?
- frei Wählen wo man seine Software kauft?
- den Akku selbst tauschen?
- Die Abfrage ob man lieber im iTunes Store oder einem anderen Online Musiklagen seine Musik kaufen möchte?

Wo bleibt die Kartel-Bestraffung für das iKartell?

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TimmThaler 06.03.2013, 13:22
77.

Zitat von Christ 32
diverse fremde Browser sind frei über das Internet runterladbar.
Und was brauchen Sie, um einen Browser zu laden? Einen Browser, oder? Also MUSS jeder erstmal den IE verwenden, bevor er sich einen anderen Browser laden darf*. Und damit ist der IE schon im System etabliert und hat einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz.

Das Problem ist doch nicht, dass es dieses Urteil gibt - das kann man gut finden oder nicht. Das Problem ist, dass MS offenbar trotz des Urteils wiederholt dagegen verstoßen hat. Und dafür müssen sie halt jetzt zahlen.

*) Von Hilfskonstrukten wie von einem zweiten Rechner per USB-Stick rüberkopieren mal abgesehen.

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backslash0 06.03.2013, 13:23
78. Internetexplorer ist bei Windows dabei

im Gegensatz zu anderen Browsern und wird bevorzugt behandelt, bzw. ist in Windows integriert. Natürlich ist das ein Wettbewerbsnachteil!

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smu77 06.03.2013, 13:23
79. optional

Wen wundert so ein Schwachsinn noch? Unsere Politiker haben doch selber absolut keine Ahnung! Einfach "Kinderreporter: Politiker im Internet" bei youtube eingeben und sich erleichtern.
Man sollte bloß nicht glauben, dass es sich auf dieses Thema beschränkt. Für alles gibt es irgendwo einen "Berater".
Außerdem möchte ich gerne einmal wissen, wohin das Geld von microsoft fließt? Zu insolventen IT-Entwicklern? Wohl kaum.

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