Forum: Wirtschaft
Ungebremster Immo-Boom : Preise für Häuser und Wohnungen steigen kräftig
Marcus Brandt / DPA

Die Trendwende am Immobilienmarkt lässt auf sich warten: Die Preise für Häuser und Wohnungen steigen auch 2019 rasant weiter.

Seite 2 von 6
sepph124 26.06.2019, 10:56
10. Nicht nur in den Städten

steigen die Preise (hier, 6000 Einwohner, 80km von der nächsten (Groß)-Stadt (München) entfernt) sind die Preise und Mieten bereits über Berliner Niveau! Das hat nichts mehr mit "alle wollen in die Stadt" zu tun! Das ist reine Spekulation, bei der diejenigen, die ihr Geld mit Arbeit verdienen (müssen), nicht mehr mithalten können. Wohin denn jetzt noch ausweichen?? 150km vom Arbeitsplatz weg? Was soll das?
Kein Wunder, warum hier die Randparteien einen solchen Zulauf bekommen. Das ist demokratiegefährdend, und unsere (Lokal-)Politiker schauen zu, weil sie selber davon profitieren!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Denki Groove 26.06.2019, 10:57
11. Lage Lage Lage

In den prädestinierten Lagen/Städten wird es wohl trotz Bevölkerungsschwund nicht günstiger werden sondern noch teurer.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Andreas P. 26.06.2019, 11:02
12. Schuld der Politik

Alle Maßnahmen der Politik mit Baukindergeld, Mietpreisbremse, Bestellerprinzip bei Wohnungsmieten führen dazu, dass dringend benötigte private Investitionen ausbleiben. Somit sind all diese Maßnahmen zur Regulierung kontraproduktiv. Dazu kommen noch aberwitzige Bauvorschriften und Regulierungen. Totales Versagen der Politik. Nur freie, private Investitionen schaffen neuen Wohnraum. Die ganze Diskussion ist von Sozialneid getrieben. Jeder neue Eigentumserwerb macht ein Mietobjekt frei.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Omegatrust 26.06.2019, 11:05
13. Auf dem Rücken der Bevölkerung

wird ordentlich Profit gemacht! Jetzt stehen die großen Wohnungsgesellschaften in den Startlöchern. billig bauen und maximal abkassieren ist angesagt!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
wizzard74 26.06.2019, 11:07
14.

Zitat von cabeza_cuadrada
Bevölkerungsschwund und weiterhin steigende Mieten und Kaufpreise schließen sich eigentlich gegenseitig aus.
Wir haben ja auch keinen Bevölkerungsschwund. Aber das ist lange nicht der einzige Effekt:
- Billige Baukredite
- Mangelnde Anlagealternativen
- Unsichere Verhältnisse in Russland etc. => Geld wird geparkt
- Unsichere Zukunft des Euros => "Betongold"
- Starkes Beharrungsvermögen älterer Leute in zu großen Wohnungen, da die Mieten bei einem Umzug kaum noch erschwinglich sind
- gestiegene Wohnraumansprüche

Ich hab bestimmt noch irgendwas vergessen. Multivariantes Problem...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Andreas P. 26.06.2019, 11:11
15. Schwachsinn

Zitat von Omegatrust
wird ordentlich Profit gemacht! Jetzt stehen die großen Wohnungsgesellschaften in den Startlöchern. billig bauen und maximal abkassieren ist angesagt!
“billig bauen” kann in Deutschland NIEMAND. Das ist eine unsachliche Sozialneid-Diskussion

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Siebengestirn 26.06.2019, 11:14
16. Sie haben mit Ihren Vermutungen wohl leider Recht.

Zitat von sepph124
steigen die Preise (hier, 6000 Einwohner, 80km von der nächsten (Groß)-Stadt (München) entfernt) sind die Preise und Mieten bereits über Berliner Niveau! Das hat nichts mehr mit "alle wollen in die Stadt" zu tun! Das ist reine Spekulation, bei der diejenigen, die ihr Geld mit Arbeit verdienen (müssen), nicht mehr mithalten können. Wohin denn jetzt noch ausweichen?? 150km vom Arbeitsplatz weg? Was soll das? Kein Wunder, warum hier die Randparteien einen solchen Zulauf bekommen. Das ist demokratiegefährdend, und unsere (Lokal-)Politiker schauen zu, weil sie selber davon profitieren!
Die letzte Äußerung sollte einmal sorgfältig geprüft werden. Wenn es inzwischen viele kleine "Neue Heimaten" in kommunaler Trägerschaft geben sollte, gibt es dringenden Handlungsbedarf. Die Regierung, der es gelingt, ein Erwerbsmodell zu entwickeln, das privates Wohneigentum für unsere Mitbürger, nicht aber für Spekulanten in relevanter Weise vermehrt, kann die nächste Bundestagswahl gewinnen. Jetzt darf man hier aber zunächst wieder auf die so "klugen" Feststellungen warten, dass ja alles nur Buchgewinne sind.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
oli69 26.06.2019, 11:21
17. Trendwende ?

Solange Draghi bzw. sein Nachfolger bei der EZB die Liquiditätsblase weiter aufbläst bzw. Negative Einlagezinsen diktiert, wird es KEINE Trendwende geben. Wohin auch sonst mit dem vielen Geld als in den Aktien- und Immobilien Markt ? Dank der EZB gibt es leider keine Alternative mehr. Aber das wird von der Politik ja grosszügig toleriert.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fatherted98 26.06.2019, 11:21
18. zu kurz gedacht....

Zitat von fatg
Fakt ist, dass die Demographie für die Häuslebauer arbeitet. Generell geht die Bevölkerung bei 1,4 Kindern pro Paar seit den 1990ern stetig abwärts. Da hilft auch kaum die damalige Einwanderung aus Russland, Ex-Jugoslawien, oder eben jetzt aus Syrien. Hinzu kommt das Deutschland mittlerweile sehr alt ist - auch hier, so zynisch es klingt, ist es nur eine Frage der Zeit. Wer jetzt kauft, nun ja, investiert in eine Blase...
....denn die steigenden Preise gelten nicht für strukturschwache Gebiete in die keiner will oder teilweise entvölkerte Gebiete in denen es nichts mehr gibt.....sprich....auch wenn die Demographie runter geht....werden die strukturstarken Gebieten weiter boomen.....bei uns (Rhein-Main-Gebiet) kostete vor 10 Jahren ein Reihenhaus (Neubau mit 120qm Wohnfläche) genau 289.000 Euro....heute ist unter 500.000 nichts zu bekommen....und keiner ist breit zu verkaufen.....ich schätze mal das wenn der Brexit durch ist und Frankfurt sich als Bankenstandort noch weiter etabliert....werden die Preise gegen 700.000 oder sogar 1 Mio steigen.....erst kürzlich kündigte ein Londoner Bankhaus eine Verlegung von 700 Mitarbeitern (Zug um Zug) nach Frankfurt an.....auf dem freien Markt bekommt man so gut wie nichts....da nutzt es wenig das neue Stadtteile geplant werden, die vielleicht in 10 Jahren (ohne Kröten-Prozesse) fertig sein werden. Diese Wohnungen/Häuser kaufen dann Investoren aus Fern Ost....siehe Europa-Viertel in Frankfurt....da wohnt faktisch so gut wie keiner....alle Wohnungen stehen leer und gehören ausländischen Investoren (vor allem Chinesen) die sich 1-2 x im Jahr blicken lassen....die haben auch kein Interesse zu vermieten....viel zu aufwendig....die wollten nur ihr Schwarzgeld loswerden. Insofern mache ich mir um eine Blase keine Sorgen....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spiegeleisen 26.06.2019, 11:25
19. Immobilie bleibt Immobilie...

nur der Wert des Geldes...bzw. dessen Kaufkraft nimmt ab. Sieht man übrigens auch bei Oldtimern, Sammlerstücken, Kunst, Aktien, etc.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 6