Forum: Wirtschaft
Ungleichheit in Karten: Armes Deutschland, reiches Deutschland

Laut Grundgesetz sollen die Lebensverhältnisse in ganz Deutschland gleichwertig sein. Doch die Realität sieht anders aus. Eine neue Studie zeigt, wie ungleich Einkommen, Bildung und Infrastruktur verteilt sind.

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bk69 21.03.2016, 11:08
1. Wow...

Ich hätte ja gedacht, dass 25 Jahre nach der Wende ALLES EXAKT GLEICH ist ^^.

Mich würde interessieren, wie sich der Osten im Vergleich zum Westen vor/nach der Wende entwickelt hat. Und wie der Osten im Vergleich zu anderen Staaten vom "Ostblock" dasteht.

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wolf15 21.03.2016, 11:11
2. Nicht mehr warten!

Dann kann man ja jetzt bitte mal die Löhne zwischen Ost- und Westdeutschland angleichen. Nach einem viertel Jahrhundert können wir vielleicht einfach so tun als wären wir tatsächlich Wiedervereinigt.

Dann werden nämlich auch weniger junge Leute abwandern und Ostdeutschland könnte ernsthaft versuchen anzuschließen.

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mulli3105 21.03.2016, 11:15
3. Schon deutlich sichtbar...

dass die SPD/Linke geführten Bundesländer wirtschaftlich hinter den Unionsgeführten hinterherhinken. Und ich dachte immer, die Bayern und Schwaben seien doch die Hillbillies dieses unseres Landes... ihre Regierungen zumind. sind wesentlich erfolgreicher. Wie das denn? Kann das sein? Kretschmann zumind. traue ich zu, die Erfolgswelle der Schwaben weiterzuführen. Schade, dass es keine Karte bzgl. der Kriminalstatistik gibt - da würden die Südstaaten auch ziemlich gut abschneiden. Naja, zumind. hochdeutsch können sie nicht. Ist ja auch was...

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NoUse4aName 21.03.2016, 11:16
4. So viele Ärzte?

Bis zu 3XX Ärzte pro 1.000 Einwohner?
Ich nehme an es soll 3(Komma)XX Ärzte pro Einwohner heißen

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its4free 21.03.2016, 11:16
5.

Oh ja, wie oft schon musste ich mir die verzweifelten Klagen über 10% geringeres Gehalt von meinen ostdeutschen Bekannten anhören. Wenn ich dann von meiner 300 Euro teurerer Miete erzähle oder das ein gleichwertiges Haus hier bei Hamburg 200.000 Euro mehr kostet und ich vorrechne das mein Mehrlohn diesen Nachteil für mich bei weitem nicht aufwiegt bis an mein Arbeitsende...schweigen im Walde.

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Malto Cortese 21.03.2016, 11:17
6.

"Der FES-Bericht macht einige der Facetten sichtbar, an der sich diese Ungleichheit ablesen lässt - hält sich aber mit Lösungsansätzen weitgehend zurück."

Wie sollen die das machen, ohne daß die Begriffe SPD, Grüne, Schröder, Fischer und Agenda 2010 darin vorkommen? Aus der Richtung ist nichts anderes als Allgemeinplätze und Globalisierungslyrik zu erwarten, zumindest bis zu dem Tag, an dem die Seeheimer ihre lukrativen Anschlußverwendungen in soziokulturell ansprechendem Ambiente ansteuern. Die Orientierungskarte haben sie jetzt ja.

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kuac 21.03.2016, 11:17
7.

Warum gibt es denn so viel mehr Schulabbrecher in Ostdeutschland? Wer trägt die Verantwortung dafür? Ist nicht Schule Ländersache?

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hornochse 21.03.2016, 11:17
8. Alle Jahre wieder

Seit gut 25 Jahren lese ich solche Studien höre ich aus Politik und Wirtschaft die selbe Leier und passieren oder gar etwas verändern wird auch indem nächsten 25 Jahren nichts die Karten werden bunter bis sie einfarbig sind und auch dann wird man dem Bürger noch vorgaukeln das alles in bester Ordnung ist. Denn Lösungen umzusetzen erfordert ja Aufwand und Aufwändungen ....

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Casparo 21.03.2016, 11:20
9. Wir waren ein Wohlstandsland

Deutschland war ein Wohlstandsland, als das Credo von Ludwig Erhard: "Wohlstand für alle" galt. 1975 konnte ein Facharbeiter oder Produktionsarbeiter von seinem Lohn eine Familie unterhalten, ein Haus bauen und der VW-Käfer stand vor der Haustür. Abbezahlt. Und die frau kümmerte sich um die Kinder und arbeitet noch ein wenig nebenbei. Und es lohnte sich.

Was ist in diesem Lande so falsch gelaufen, dass die Bettler zurückkehrten? Und Rentner Flaschen aus Müllkörben klauben müssen, um überleben zu können?

Vielleicht arbeiten nun neue Parteien mit den alten Rezepten, um wieder ein blühendes Land für Alle zu schaffen. Und nicht nur Parks und Golfplätze für einige. Die alten Parteien haben doch völlig versagt. Die Ergebnisse zeigen es überdeutlich.

Im Wohlstand liegen die Wertschöpfer (die häufig ja kein Deutschen mehr sind - wohl eine der Ursachen der neuen Armut) seit den 90-er Jahren auf den letzten Plätzen der Ranglisten vergleichbarer Industriestaaten.

Dafür beteiligt sich Deutschland heute an Angriffskriegen und die Politik schaufelt das Geld ins Ausland.

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