Forum: Wirtschaft
Ungleichheit in Karten: Armes Deutschland, reiches Deutschland

Laut Grundgesetz sollen die Lebensverhältnisse in ganz Deutschland gleichwertig sein. Doch die Realität sieht anders aus. Eine neue Studie zeigt, wie ungleich Einkommen, Bildung und Infrastruktur verteilt sind.

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schwerpunkt 21.03.2016, 11:47
40.

Es ist frustrierend zu sehen, dass auf einigen dieser Karten die ehemalige Grenze zwischen Ost- und Westdeutschland immer noch so deutlich auszumachen ist.

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philemajo 21.03.2016, 11:47
41. Strukturelle Nachteile ...

Wenn man sich fragt, weshalb strukturschwache Regionen so sind wie sie sind, und warum es trotz Bemühungen eher schlimmer wird, kommt man schnell zu dem Punkt, das sämtliche relevante Faktoren für Investitionstätigkeit anderenorts einfach besser sind. Geld ist billig wie nie, aber jeder der eine Idee hat bzw. haben könnte, ist längst weg. Und trotz niedrigerer Standortkosten, großzügigen Gewerbesteuersubventionen, großer Infrastrukturinvestitionen überwiegen leider oft der Mangel an Fachkräften und Kreativen, der Mangel an Weltoffenheit und politischer Stabilität.

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eggshen 21.03.2016, 11:48
42. Wie das denn?

Zitat von mulli3105
dass die SPD/Linke geführten Bundesländer wirtschaftlich hinter den Unionsgeführten hinterherhinken. Und ich dachte immer, die Bayern und Schwaben seien doch die Hillbillies dieses unseres Landes... ihre Regierungen zumind. sind wesentlich erfolgreicher. Wie das denn? Kann das sein? Kretschmann zumind. traue ich zu, die Erfolgswelle der Schwaben weiterzuführen. Schade, dass es keine Karte bzgl. der Kriminalstatistik gibt - da würden die Südstaaten auch ziemlich gut abschneiden. Naja, zumind. hochdeutsch können sie nicht. Ist ja auch was...
Die Gründe für wirtschaftliche Entwicklung der Bundesländer ist z.T. komplex und läßt sich nicht unbedingt an politischen 'Farben' festmachen (schwarz=gut, rot=schlecht).
Bayern war z.B. im LFA bis 1986 ein Nehmerland. Der Wandel vom Agrarstaat zum Technologie-, bzw. Industriestandort war nicht allein der brillianten Politik geschuldet. Im Unterschied zu (z.B.) NRW oder dem Saarland mußte man sich dort nicht mit einer absterbenden Industrie plagen, deren Folgekosten eine gestalterische und zukunfstorientierte Entwicklung geradezu lähmten.

Um nur mal einen Aspekt zu nennen...

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wurzelbär 21.03.2016, 11:50
43. Laut Grundgesetz sollen die Lebensverhältnisse

in ganz Deutschland gleichwertig sein?
Was allein schon durch das politische Einwirken auf das Volk unmöglich ist.
Die "Partei-Gläubigen vom Volk" glauben auch wirklich alles, was man ihnen als "geistig betreutes Denken" vorkaut !
Die von der Bundesregierung in Auftrag gegebene Studie dient zur Erfassung von "kapitalträchtigen Steuerabgaben-Gebieten", welche nach der Einführung des bargeldlosen Zahlungsverkehr als übergeordnetes "Infrastruktur-Abgaben-Gesetz" zur Zwangsabgaben Leistung der Bürger diktatorisch eingeführt wird.
Unter dem Begriff der > Steuergerechtigkeit < werden die eingeforderten Zwangsabgaben in Gebieten welche "ertragreicher" sind, auf das Niveau durch die Zwangsabgaben von den schwachen Gebieten gedrückt.
Das ist die demokratische Gerechtigkeit in Deutschland, auf die wir alle so Stolz sein dürfen!

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Wassup 21.03.2016, 11:50
44. Schwache Studie, da nicht Kaufpreisbereinigt!

Ich wohne in München, zahle für alles deutlich mehr als Bürger in anderen Regionen.

Was nützt es wenn ich mehr verdiene, aber wesentlich mehr bezahle als anderswo?

Die Studie hat sich zum Thema Kaufkraft überhaupt keine Gedanken gemacht.

Die Aussagekraft dieser Studie ist daher sehr beschränkft!

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schwerpunkt 21.03.2016, 11:51
45.

Bemerkenswert dass mein subjektiver Eindruck offensichtlich nicht getäuscht hat und Görlitz einen sehr hohen Anteil an älteren menschen hat (> 75 Jahre).

Speziell da liegt es wohl mit daran, dass Görlitz an sich eine traumhaft schöne Stadt ist und dennoch niedrige Mieten und Lebenshaltungskosten hat.
Ein Dorado für Rentner und Pensionäre ... auch für viele aus dem Westen.

Ist Görlitz das Florida Deutschlands? ;-)

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yogi65 21.03.2016, 11:52
46. Spree-Neiße-Kreis

Interessante Untersuchung. Mir ist aufgefallen, dass z.B. im Spree-Neiße-Kreis das BIP pro Erwerbstätigem extrem hoch ist, jedoch das durchschnittliche Einkommen eher unterdurchschnittlich. Wie ist denn so ein Phänomen zu erklären. Normalerweise sollten doch diese Größen stark korreliert sein. Vielleicht Unternehmen die einen hohen Gewinn erwirtschaften aber sehr schlecht bezahlen? Nur sehr wenige Erwerbstätige? Schwarzhandel (dürfte ja eigentlich im BIP nicht auftauchen)? Verstehe ich irgendwie nicht ganz. Jemand eine Idee?

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he.ro.lito 21.03.2016, 11:54
47. zumüllen?

Was für eine Sprache! Ich hoffe dass Sie meine Stadt niemals mit Ihnen zugemüllt wird!

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20InchMovement 21.03.2016, 11:54
48. Löhne angleichen...

wie soll das funktionieren? Kann jemand das mal erläutern, statt das nur zu fordern? Vom Nichtstun verdient man nicht mehr.

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Telon 21.03.2016, 11:55
49. Einkommen ohne Ausgaben wertlos

Das reine Durchschnittseinkommen ist schon eine arg relative Größe. Ohne die durchschnittlichen Kosten für Lebenshaltung hat das wenig Aussagekraft.
Im Raum München kann ich mit meinem Einkommen eine kleine Wohnung mit x qm finanzieren. In der ostdeutschen Pampa (sorry) bekomme ich dafür einen Reiterhof ...

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