Forum: Wirtschaft
Ungleichheit in Karten: Armes Deutschland, reiches Deutschland

Laut Grundgesetz sollen die Lebensverhältnisse in ganz Deutschland gleichwertig sein. Doch die Realität sieht anders aus. Eine neue Studie zeigt, wie ungleich Einkommen, Bildung und Infrastruktur verteilt sind.

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hektor2 21.03.2016, 11:55
50. Bildung

Zitat von kaos274
ganz ehrlich... komme aus Karlsruhe das seit Jahren mit Immigranten zugemüllt wird... alles super in dem Land.. ich bin gebildet habe ein überdurchschnittliches Einkommen, leider ist es mir nicht möglich eine größere Wohnung zu erwerben.. die liegen im Bestandbau bereits bei 2800 Euro aufwärts.. supi!! alles prima...
Wer die Zuwanderung von Menschen mit "Zumüllung" gleichsetzt, dessen Bildung ist m. E. nach in ganz weiter Ferne oder ganz tief unter der Grasnabe (je nach Sichtweise).

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Ickerbocker 21.03.2016, 11:59
51. Geburtenrate

"Wo die Wirtschaft ohnehin schwach und die Arbeitslosigkeit hoch ist, da ist auch die Geburtenrate niedrig [...]"

Das ist falsch, und das zeigen auch ihre Daten. Die Zusammengefasste Fruchbarkeitsziffer (engl. TFR) ist im Osten mitttlerweile deutlich höher als im Westen. In eher strukturschwachen Regionen wie Bautzen erreicht sie sogar beinahe den magischen Wert von 2.1. In den wirtschaftsstarken Gebieten Baden-Württembergs und Bayerns ist sie extrem niedrig. Dass dort trotzdem vergleichsweise viele Kinder geboren werden, liegt am Zuzug junger Menschen, nicht an einer hohen Geburtenrate pro Frau. Auch in den Großstädten ist die Geburtenrate pro Frau meist niedriger als im Umland. Eine nachhaltige Entwicklung ist das jedoch nicht, ganz im Gegenteil.

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he.ro.lito 21.03.2016, 12:00
52. Ergänzung

Zitat von he.ro.lito
Was für eine Sprache! Ich hoffe dass Sie meine Stadt niemals mit Ihnen zugemüllt wird!
Das war übrigens für diesen Beitrag gedacht: 11:33 von kaos274 Das Zitat ist leider (?) rausgerutscht

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stereotyp72 21.03.2016, 12:00
53.

Zitat von Thomas Schnitzer
... Bio-Deutschen bewohnten östlichen Hälfte unseres Landes nicht unter 8% Hauptschulabbrecher auskommt.
Evtl. gibt es in Mitteldeutschland kaum Hauptschulen. Die haben Mittelschulen u.ä.

Ihre Vorstellung der Ur-Bevölkerung ist falsch! Es gibt in Mitteldeutschland übrigens sehr viele sogenannte Russlanddeutsche/Spätaussiedler u.ä. die offiziell als Deutsche zählen und einen dt. Namen annehmen mussten, aber kaum Deutsch sprechen/verstehen.

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xvxxx 21.03.2016, 12:01
54. Die übliche Verwechslung

Von Gleichheit und Chancengleichheit.
Zieht sich durch die ganze " Ungerechtigkeits" - Diskussion.

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Patrik74 21.03.2016, 12:02
55. Lustig

Das eigentliche Problem in diesem Land ist, dass - wie in jeder guten Bananenrepublik - die "Elite" den weit überwiegenden Teil des Vermögens und Einkommens abgreift und sich nur extrem unterproportional an der Finanzierung des Gemeinwesens beteiligt (wenn überhaupt). Alle anderen Probleme resultieren daraus.

Um von diesem "weißen Elefanten" abzulenken, der mitten im Raum steht, werden nun Blendgranaten geworfen, und das Problem der Ungleichheit umgedeutet auf Ost gegen West, Alt gegen Jung, Stadt gegen Land, etc. Welch durchsichtiges Manöver.

Divide and impera (Teile und herrsche) - wussten schon die Römer.

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sumse123 21.03.2016, 12:02
56. Fremdschämen

Habt Ihr denn nichts besseres zu tun, als Euch gegenseitig die Schuld für Euren Neid in die Schuhe zu schieben? Mit dem Finger auf andere zeigen - wenns dafür Geld gäbe wären wir alle reich!
Der Deutsche (egal ob Ost oder West) fühlt sich anscheinend nicht wohl, wenn er kein Feindbild hat. Er hetzt nicht nur gegen Fremde sondern auch gegen seine Nachbarn.
Ich schäme mich für Euch (mit)!

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bebreun 21.03.2016, 12:04
57. Irrtum

Zitat von wolf15
Dann kann man ja jetzt bitte mal die Löhne zwischen Ost- und Westdeutschland angleichen. Nach einem viertel Jahrhundert können wir vielleicht einfach so tun als wären wir tatsächlich Wiedervereinigt. Dann werden nämlich auch weniger junge Leute abwandern und Ostdeutschland könnte ernsthaft versuchen anzuschließen.
Wenn die Löhne für Unternehmen in Ostdeutschland gleich hoch wie im Westen sind, werden weniger dort investieren. Also noch mehr Abwanderung.

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ulfD 21.03.2016, 12:04
58.

Das gleicht sich von ganz alleine an, keine Sorgen!
Ich kenne imme rmehr leute die in Boomregionen nicht mehr wissen wie sie Leben und Mieten zahlen sollen und billiglöhne sind ja auch hier ganz groß im kommen.
Wir gleichen uns immer mehr an keine Bange.

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Münchner MV 21.03.2016, 12:05
59. Mieten und andere Lebenshaltungskosten

Wenn man nun noch eine Karte mit den unterschiedlichen Lebenshaltungskosten bereitstellen würde, wäre ein Vergleich möglich. Alleine die Mieten sind derart weit auseinander, dass dieser Punkt wohl als sehr zentral dargestellt werden müsste. Vergleicht man den Durchschnitsmietpreis in Eisenach mit lächerlichen 5-8€/m² mit dem Durchschnitt in München 17-21€/m² (beides je nach Wohnungsgröße) sollte einem schnell klar werden, dass ein Angleich der Löhne ohne Angleich der Mieten vollends realitätsfern wäre. Eine 100m² Wohnung in München ist auch für Gutverdiener kaum noch erschwinglich bei 1.700€ (keine besonders "tolle" Wohngegend, da wärens dann schon 2.200€) während man in Eisenach dafür also läppische 500€ zahlt. Dafür bekommt man hier in München nichtmal einen WG Platz. Ich bezweifle, dass man für den gleichen Job in München 1.200 - 1.700€ Netto mehr bekommt.
Quellen (http://www.wohnungsboerse.net/mietspiegel-Muenchen/2091 - http://www.immowelt.de/immobilienpreise/landkreis-eisenach/mietspiegel)

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