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Ungleichheit: So kann Vermögen gerechter verteilt werden
DPA

Was muss man tun, um in Deutschland zu Vermögen zu kommen? Vier Tipps könnten vielen schon helfen.

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quark2@mailinator.com 20.04.2019, 13:29
90.

Zitat von ThomasWitte
Sicherlich ist es dringend erforderlich, die Umverteilung auf politischem Weg einzuleiten. Allerdings nicht zugunsten derjenigen, die überhaupt keinen Beitrag zu Volkswirtschaft leisten ...
Die Arbeitslosen leisten einen Beitrag zur Volkswirtschaft, denn unser System erfordert deren Vorhandensein. Wenn einer von denen sich mehr anstrengt und Arbeit findet, muß ein anderer arbeitslos werden. Die Summe bleibt konstant. Was ggf. passiert, ist eine Umverteilung der Arbeitslosigkeit in andere Länder. Anfang des Jahrtausends hatten wir sie, im Moment hat die Agenda2010 sie nach Griechenland, Italien etc. verschoben. Aber wirklich weg geht sie nicht. Und weil Sie von Neid schreiben. Ich sehe eine Menge Neid bei Leuten die arbeiten und es einfach nicht ertragen können, daß jemand der nicht arbeitet etwas bekommt. Das könnte ich Neid nennen und Sie würden es Gerechtigkeit nennen. Aber dem entsprechend nenne ich es nicht Neidsteuer, wenn ich fordere das der Staat reiche Menschen höher besteuert, sondern ich nenne das dann Gerechtigkeitssteuer, weil sonst immer weniger Menschen immer mehr vom Ganzen besitzen.

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n.wemhoener 20.04.2019, 13:49
91.

Zitat von gruselgraus
...mein Konto ist dafür das beste Beispiel :-) 1.) Sich selbst mit Finanzdingen auseinandersetzen, auch und gerade Börse. 2.) Sparsamkeit 3.) Einkommensoptimierung 4.) Seinen eigenen Prognosen glauben. Klappt auch heute noch, versprochen.
Sie werden einräumen, dass das mit der "Einkommensoptimierung" unter den aktuellen Bedingungen immer schwieriger wird - angesichts dessen, dass nur noch die Hälfte der Beschäftigten im tarifgebundenen Bereich arbeitet oder in der Hartz IV-Falle steckt.

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freeclimber 20.04.2019, 14:12
92. Grosser Unsinn!

Zitat von quark2@mailinator.com
Die Arbeitslosen leisten einen Beitrag zur Volkswirtschaft, denn unser System erfordert deren Vorhandensein. Wenn einer von denen sich mehr anstrengt und Arbeit findet, muß ein anderer arbeitslos werden. Die Summe bleibt konstant. Was ggf. passiert, ist eine Umverteilung der Arbeitslosigkeit in andere Länder. Anfang des Jahrtausends hatten wir sie, im Moment hat die Agenda2010 sie nach Griechenland, Italien etc. verschoben. Aber wirklich weg geht sie nicht. Und weil Sie von Neid schreiben. Ich sehe eine Menge Neid bei Leuten die arbeiten und es einfach nicht ertragen können, daß jemand der nicht arbeitet etwas bekommt. Das könnte ich Neid nennen und Sie würden es Gerechtigkeit nennen. Aber dem entsprechend nenne ich es nicht Neidsteuer, wenn ich fordere das der Staat reiche Menschen höher besteuert, sondern ich nenne das dann Gerechtigkeitssteuer, weil sonst immer weniger Menschen immer mehr vom Ganzen besitzen.
Wenn Sie schreiben, die Summe (wohl gemeint der Arbeitsplätze) bleibt konstant, dann schreiben Sie grossen Unsinn. Das Angebot der Arbeitsplätze nimmt hierzulande erheblich zu und das bereits seit Jahren. Ein Effekt, der übrigens auch der Agenda zu verdanken ist. Arbeitslos dürfte heute tatsächlich nur noch sein, wer hierzu krankheitsbedingt gezwungen ist oder als Kinder im Vorschulalter allein erzieht und keinen Kitaplatz findet. Vor diesem Hintergrund erschliesst sich der Beitrag, der Ihrer Meinung nach von den übrigen „Berufsarbeitslosen“erbracht wird wohl nur Ihnen.

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Europa! 20.04.2019, 14:56
93. Vermögen verteilen? Kein Problem.

Geld verteilen ist kein Problem. Das können schon kleine Kinder, die auf der Straße Zehn-Euro-Scheine verschenken. Das Problem ist, dass der eine was mit dem Geld anfangen kann und der andere nicht.
Mit dem Erben ist es genauso. Der eine erbt 50000 und macht eine Kreuzfahrt-Weltreise (das Klima bedankt sich), der andere zahlt eine Wohnung an, die ihm zehn Jahre später gehört.
Ich kenne einen 60jährigen, der wartet seit vierzig Jahren schon auf sein Erbe (am Anfang bestand es noch aus drei Mietshäusern in einer süddeutschen Großstadt). In der "Zwischenzeit" hat er studiert und ungefähr zehn Romane geschrieben (von denen keiner gedruckt wurde). Geld verdienen hatte er ja nie nötig. Jetzt ist die Mutter im Altersheim, vom Vermögen ist eine ETW geblieben (in der ihre Enkelin wohnt. Der Romancier fährt Taxi, um sich über Wasser zu halten; denn Sozialhilfe würde er niemals nehmen. NB: Das ist ein reizender, intelligenter, äußerst liebenswürdiger Mensch, den ich sehr schätze.

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Mister Stone 20.04.2019, 15:06
94.

Jeder kann reich werden, denn es ist niemandem verboten, als Millionärskind geboren zu werden oder im Lotto zu gewinnen. Das ist gerecht. Jeder hat auch das Recht, Filmstar oder Basketball-Profi oder Manager einer Bank zu werden. Und wenn man gar nichts leisten will: Wer hindert uns daran, Milliarden zu erben? Niemand. Und überhaupt: Wenn jeder die Privilegien der Naturreichen haben würde, dann wären es doch keine Privilegien mehr, und wir Neidsäcke hätten nichts mehr zu meckern. Frohe Ostern.

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te36 20.04.2019, 15:34
95. Die Rente fehlt

Ich kann mir aus den ganzen Zahlen kein gute Urteil bilden, weil bei diesem Vermoegensbericht der Bundesbank halt immer die Ansprueche der Rentenkassen fehlen:

"Nicht eingerechnet werden etwaige in der Zukunft liegende Ansprüche auf eine gesetzliche Rente oder Pension. Aufgrund des in Deutschland existierenden Umlageverfahrens wäre es nur mit vielen Annahmen möglich, die künftigen Ansprüche in Vermögen umzurechnen („zu kapitalisieren“). Zudem handelt
es sich nur um Ansprüche, jedoch nicht um angespartes Vermögen."

Das sind ganz faule Ausreden. Ansprueche sind letztendlich auch Vermoegen, und Annahmen muss auch jeder machen, der privat fuer sein Alter vorsorgt. Verzinsung, Inflation, Lebensalter etc. So schwer ist das nicht, die erworbenen Rentenpunkte in Kapitalequivalente umzurechnen und in das Vermoegen mit einzurechnen. Von solchen annahmebasierten Berechnungen leben Versicherungen. Vielleicht einfach mal das Geld fuer diese Statistiken von der Bundesbank abziehen und einer Versicherung geben damit man mal sinnvollere Daten bekommt.

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www-professor 20.04.2019, 16:15
96. Sie mögen recht haben, aber ...

Zitat von freeclimber
Wenn Sie schreiben, die Summe (wohl gemeint der Arbeitsplätze) bleibt konstant, dann schreiben Sie grossen Unsinn. Das Angebot der Arbeitsplätze nimmt hierzulande erheblich zu und das bereits seit Jahren. Ein Effekt, der übrigens auch der Agenda zu verdanken ist. Arbeitslos dürfte heute tatsächlich nur noch sein, wer hierzu krankheitsbedingt gezwungen ist oder als Kinder im Vorschulalter allein erzieht und keinen Kitaplatz findet. Vor diesem Hintergrund erschliesst sich der Beitrag, der Ihrer Meinung nach von den übrigen „Berufsarbeitslosen“erbracht wird wohl nur Ihnen.
Wenn ich einen Stundenlohn von 10 Euros erhalte, dann brauche ich nur 100.000 Stunden Arbeit, bis ich die erste Million verdient habe.
Als "Fauler" (6 Wochen Urlaub, 40-Std.-Woche) brauche ich dazu bei rund 200 Arbeitstagen im Jahr die Kleinigkeit von 6 1/4 Jahren.
Wenn ich hin und wieder esse und trinke, vielleicht auch Miete und Steuern bezahle, dauert es vielleicht noch etwas länger. Also 10 Jahre?
Ja, dann sind da natürlich noch weitere 35 Jahre für die Millionen 2, 3 bis ... etwa 10?
Klappt, nicht wahr?

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www-professor 20.04.2019, 16:29
97. Was schreibe ich denn da?

Zitat von www-professor
Wenn ich einen Stundenlohn von 10 Euros erhalte, dann brauche ich nur 100.000 Stunden Arbeit, bis ich die erste Million verdient habe. Als "Fauler" (6 Wochen Urlaub, 40-Std.-Woche) brauche ich dazu bei rund 200 Arbeitstagen im Jahr die Kleinigkeit von 6 1/4 Jahren. Wenn ich hin und wieder esse und trinke, vielleicht auch Miete und Steuern bezahle, dauert es vielleicht noch etwas länger. Also 10 Jahre? Ja, dann sind da natürlich noch weitere 35 Jahre für die Millionen 2, 3 bis ... etwa 10? Klappt, nicht wahr?
Natürlich dauert es 62,5 Jahre bis die erste Million eingefahren ist.
6,25 Jahre - das wäre bei 100 Euros pro Stunde!
Aber wer bekommt die - natürlich ohne extragute Gehaltsverhandlung???

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Dr. homo oeconomicus 20.04.2019, 17:12
98.

Zitat von www-professor
Wenn ich einen Stundenlohn von 10 Euros erhalte, dann brauche ich nur 100.000 Stunden Arbeit, bis ich die erste Million verdient habe. Als "Fauler" (6 Wochen Urlaub, 40-Std.-Woche) brauche ich dazu bei rund 200 Arbeitstagen im Jahr die Kleinigkeit von 6 1/4 Jahren. Wenn ich hin und wieder esse und trinke, vielleicht auch Miete und Steuern bezahle, dauert es vielleicht noch etwas länger. Also 10 Jahre? Ja, dann sind da natürlich noch weitere 35 Jahre für die Millionen 2, 3 bis ... etwa 10? Klappt, nicht wahr?
Wer dauehaft nur Mindestlohn erhält, hat garantiert etwas falsch gemacht. Es sind nicht die bösen AG, sondern jeder selbst. Eigene Fehler kann man korrigieren, aber nichts tun und nur auf andere schimpfen, die zu wenig zahlen ist billig und trifft den Kern nicht. Warum hat man denn keine oder die falsche Ausbildung? Selbst Schuld, dafür kann man keinen anderen verantwortlich machen. Es gibt genug Jobs z.B. in der Pflege wp man als examinierte Kreft deutlich mehr verdient und die händeringend gesucht werden. Also wer Mindestlohn auf Dauer erhält ist selbst Schuld!

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quark2@mailinator.com 20.04.2019, 17:27
99.

Zitat von freeclimber
Wenn Sie schreiben, die Summe (wohl gemeint der Arbeitsplätze) bleibt konstant, dann schreiben Sie grossen Unsinn. Das Angebot der Arbeitsplätze nimmt hierzulande erheblich zu und das bereits seit Jahren. Ein Effekt, der übrigens auch der Agenda zu verdanken ist. Arbeitslos dürfte heute tatsächlich nur noch sein, wer hierzu krankheitsbedingt gezwungen ist oder als Kinder im Vorschulalter allein erzieht und keinen Kitaplatz findet. Vor diesem Hintergrund erschliesst sich der Beitrag, der Ihrer Meinung nach von den übrigen „Berufsarbeitslosen“erbracht wird wohl nur Ihnen.
Seltsam, daß Sie in Ihrem Widerspruch Vieles schreiben, was auch ich geschrieben habe. Wenn Sie sich auf die aktuelle Situation in Deutschland beschränken wollen, so gab es zuletzt eine Untersuchung zu den Ursachen der (Langzeit)Arbeitslosigkeit. Wie nicht anders zu erwarten, waren es nur recht wenige Menschen, die Ihrem Vorurteil entsprechen. Der absolut überwiegende Teil der Menschen in dieser Lage ist keineswegs faul sondern meist schlicht gesundheitlich stark eingeschränkt etc. Ich verzichte darauf hier im Detail zu erklären, worin der wirtschaftliche Nutzen der Arbeitslosen besteht, da ich nicht hoffe, daß Sie mich verstehen würden. Sagen wir grob, daß es ohne Arbeitslose eine geringere Arbeitsleistung der Arbeitenden gäbe, da diese weniger Zukunftsangst empfänden. Zuletzt möchte ich Sie darauf hinweisen, daß ich ein Mensch bin. D.h. es ist nicht nett, wenn Sie mir einfach so "Unsinn" etc. an den Kopf werfen. Ich denke, man kann unterschiedlicher Meinung sein und dennoch mit einem gewissen gegenseitigen Respekt kommunizieren.

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