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Ungleichheit: So kann Vermögen gerechter verteilt werden
DPA

Was muss man tun, um in Deutschland zu Vermögen zu kommen? Vier Tipps könnten vielen schon helfen.

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zeitgeist☆ 20.04.2019, 09:55
60. Tolle Vorschläge...

Echt erschreckend wie viele dumme Menschen es gibt die statt die 500.000€ für ein Reihenmittelhaus zu investieren weiterhin zur Miete wohnen....und wenn Ihnen das zu teuer ist warum ziehen sie nicht einfach eine Fahrstunde weiter weg vom Arbeitsplatz und verwenden die Zeit lieber auf das Auto oder Zugfahren statt für Familie?

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mumuwilli1975 20.04.2019, 09:56
61. abcdefghijklm

Ich stimme Ihnen da vollkommen zu. Immer wieder höre ich, " 40 Stunden arbeiten? Nein, ich will ja auch noch Freizeit haben". So kann das natürlich nichts werden. Oder gerne die Halbtagskraft, die nachmittags den Sprössling beaufsichtigen will, aber das gleiche erhält möchte, wie jemand, der eben Vollzeit arbeiten geht.
Hier stimmt etwas nicht an der Mentalität und ich wüsste nicht, warum ich das mitfinanzieren sollte.

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spon-1169332508199 20.04.2019, 09:57
62.

Arbeit muss sich wieder lohnen, Kapitalerträge höher besteuern...

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n.wemhoener 20.04.2019, 09:58
63.

Das Wort "Ungleichverteilung"kommt im Wortschatz der Regierenden nicht vor. Man sucht es z.B. auf 175 Seiten im Koalitionsvertrag vergeblich, dafür findet sich dort der Begriff "Wettbewerbsfähigkeit" 28 mal. Das sagt eigentlich alles !
Mit dem Mittel der Steuerpolitik könnte man der wachsenden Ungleichverteilung entgegenwirken. Aber das Gegenteil geschieht. Die Politik befeuert diese noch. Alle Steuerreformen der letzten 22 Jahre haben vorrangig der oberen Spitze der Einkommenspyramide genützt.

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www-professor 20.04.2019, 10:00
64. Ja, das war mein Unglück!

Zitat von mumuwilli1975
Auf diese Neiddebatte habe ich gewartet. Warum sind Sie dann nicht Fussballer geworden?
Mein Nachbar in der Jugend hieß leider
Hermann-Josef Tenhagen.
Wäre Christian Streich an dieser Stelle gewesen, da würde ich heute vielleicht besser gestellt sein ...

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faberhomo 20.04.2019, 10:02
65. ......

Transaktionssteuer rein! Soli weg! Bargeld abschaffen!

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Affenhirn 20.04.2019, 10:03
66. Teil 3

War natürlich Kaiserstuhl, aber gerade nicht korrigierbar.

Entweder sparen oder konsumieren. Ok, wir leben in einer Konsum- und Wegwerfgesellschaft, aber das muss auch alles berücksichtigt werden.

Wer untersucht, wie das Konsumverhalten der verschiedenen Besitz- und Einkommensgruppen ist, wird sicherlich viele aufschlussreiche Entdeckungen machen.

Ein persönliches Beispiel: Als Geschäftsführer eines deutschen Tochterunternehmens einer französischen Gruppe fuhr ich als Firmenfahrzeug einen Passat Variant. Auf dem Firmenparkplatz war das das einfachste Fahrzeug. Die gewerblichen Mitarbeiter fuhren sämtlichst größere Fahrzeuge.
Das Problem ist bereits in Frankreich nicht gegenen, das die französischen Autos von vornherein nicht in so hohe Segmente zielen, wie viele deutsche Autobauer. Auch Statussymbole nagen tatsächlich am Wohlstand.

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readyfix 20.04.2019, 10:04
67.

Man kann es auf einen Satz runterbrechen: in D werden (normale) Arbeitseinkommen zu hoch und Vermögen (einschl. Erbschaften) zu niedrig besteuert.
Das weitet die Ungleichverteilung immer weiter aus. Am Beispiel München gut zu sehen - das Erbe von Wohneigentum (ohne Belastung im Grundbuch) bedeutet für den Erben eine Vorteil, der ein Nicht-Erbe selbst mit höherem Einkommen nie einholen kann.
Der Hinweis eines Foristen „NiewiederCDU“ möchte ich mit dem Hinweis beantworten, dass es die SPD war, die sich asozial wie keine andere Partei verhalten hat und teilweise immer noch tut. Die prekäre Wohnsituation in München ist einem SPD-Bürgermeister geschuldet....

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roithamer 20.04.2019, 10:05
68. Steuererhebungen umverteilen

Msn sollte die Erhaltung des Vermögens fördern, nicht seine Vermehrung. Also müssen die Steuern aus aktiver Arbeit klein und aus passiver Vermögensvermehrung groß sein. Hier darf es gerne einen Sockel geben, aber alles, was über eine gewisse Schwelle geht, sollte mit mindestens 50 Prozent versteuert werden.

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totalausfall 20.04.2019, 10:06
69. Vermögen?

Ich glaub die meisten Leute brauchen/wollen gar kein Vermögen.

Um was es geht ist eine gewisse "Sorgenfreiheit" im Alltag. Ich benutze diesen Begriff, weil da auch eine emotionale Komponente dabei ist. Dafür braucht man, Stand Heute, ~40.000€ (+- je nach dem wo) Einkommen im Jahr und eine unbefristete Anstellung, sag ich mal so.

Daher sind die Vorschläge hier( und allgemein) zwar...ganz nett gemeint..., aber weitgehend unbrauchbar. Denn weder ETFs noch permanentes Preisvergleichen beim Handyvertrag und Strom etc.pp bringt Sorgenfreiheit, ganz im Gegenteil. Das ist ja sogar Ausdruck der Sorgen, um die es geht.

Der "Deal" ist doch der, dass man 40 Stunden / Woche arbeitgen geht und dann einfach leben kann. "Mehr" wird nicht verlangt, das ist so klar wie einfach. Wie viel der über mir verdient und wie viel Steuern die Klatten beim Erben vererben spart, interessiert doch im Grunde gar nicht.

Von daher sollte man auch mal von den ganz großen Würfen absehen, die man vermeintlich braucht. Muss nicht alles umgeworfen und reformiert werden.

Die Leute brauchen und wollen das Geld für ihre Arbeit. Und zwar nicht nur fürs materielle leben, sondern vor allem auch emotional fürs Wertigkeitsgefühl.

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