Forum: Wirtschaft
Union in der Krise: Das Märchen von Linksgrün
AFP

Die Union schiebt einen Großteil der Weltprobleme auf linksgrüne Anwandlungen der Kanzlerin. Dabei liegt die tiefere Ursache der Krise ganz woanders: in einer entgleisten Globalisierung.

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louis-winthorpe 09.12.2016, 13:27
20. entgleiste Globalisierung

sie ist nicht entgleist, sie folgt exakt den vom imperialistischen US-Kapital gelegten Schienen.

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mlr.arnhold 09.12.2016, 13:27
21. Gratuliere

Ich habe schon lange keinen so ehrlichen Artikel gelesen. Mich wundert nur der Beliebtheitsgrad unserer Kanzlerin sowie dieser "Ottonormalverbraucherfeindlichen CDU/ CSU".

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giftzwerg 09.12.2016, 13:29
22. CDU pro Homo-Ehe?

Zitat von busytraveller
Die CDU ist tatsächlich massiv nach links gewandert. Erneuerbare, Atomausstieg, Mindestlohn, Multikulti, Homoehe, hohe Steuern, Griechenland - Rettung, usw.
Wo die CDU sich für die Homo-Ehe (furchtbares Wort) eingesetzt hat, können Sie mir sicher erklären, oder?

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Humboldt 09.12.2016, 13:34
23. Die CDU/CSU/FDP haben es weiter verschärft

Zitat von santoku03
Zitat: "Man kann jetzt fairerweise auch nicht sagen, dass rabiate Linksgrüne dahintergesteckt haben müssen... wenn nach etlichen Reformen ziemlich viele Leute heute keine festen Arbeitsverträge mehr haben; und Leiharbeit gang und gäbe geworden ist. " Ganz schlechtes Beispiel. Die Agenda 2010 wurde von SPD und Grünen erdacht und umgesetzt. Eine CDU/CSU Regierung hätte dergleichen nicht widerstandslos durchsetzen können.
nee, die CDU/CSU und FDP haben die Hartz-Reformen von den wenigen humanen Leitplanken und Leistungen noch zusätzlich befreit und weiter verschärft. Grüne und SPD haben dem leider im Vermittlungsausschuss zugestimmt, damit das Gesetz überhaupt zu Stande kam.

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Ausfriedenau 09.12.2016, 13:35
24. Bravo

Endlich mal ein guter Beitrag in SPON, in dem sich nicht über einzelne Personen empört wird sondern über die miserablen Zustände und Entwicklungen. Leider gibt es keine Anzeichen, dass Politiker diese skandalösen Zustände thematisieren und schon gar nicht lösungsorientiert angehen. Politiker und auch Medien meinen, der Wähler verstünde dies alles nicht und man müsse ihm diese komplexen Vorgänge besser erklären. Mitnichten: wir haben kein Erklärungs- sondern ein Lösungsdefizit.

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ex_Kamikaze 09.12.2016, 13:37
25. Da ist nichts links

Zitat von busytraveller
Die CDU ist tatsächlich massiv nach links gewandert. Erneuerbare, Atomausstieg, Mindestlohn, Multikulti, Homoehe, hohe Steuern, Griechenland - Rettung, usw. Nur die Wirtschaft hat sie nie im sozialistischen Sinne malträtiert. Hier ist sicher noch immer die Angst stärker, die Kuh zu schlachten, die man melken will. Das war aber auch schon unter Rot/Grün so, ist also auch kein CDU - Alleinstellungsmerkmal......
an der CDU. Das ist nach wie vor eine klerikale ultrawirtschaftsfreundliche Partei die sich um die einfachen Leute einfach nicht schert.
Die "linksgrüne" Legende ist entstanden um die Schuld dafür an die SPD und die Linkspartei zu schieben. Dabei wird völlig ausgeblendet das die CDU in den letzten 35 Jahren vielmehr Gestaltungsmacht gehabt hat und 27 Jahre davon den Kanzler gestellt hat. Sprich: die CDU ist Hauptverantwortlich für die Verwicklung in weltweite Konflikte, die planlose Öffnung der Grenzen und die Expansion von NATO und EU, die Krawallglobalisierung allein nach Konzerninteressen und die heute überholte totale Abhängigkeit von einer schwachen USA. Sie ist verantwortlich für die wachsende Schere zwischen Arm und reich, verantwortlich für die Verarmung weiter Teile des Volkes, sie ist verantwortlich für das Scheitern des Aufbau Ost. Derweil ist die Großfamilie zerfallen und die Demographie kollabiert. Ganze Landstriche sind entvölkert oder fallen zurück. Alles das hat hauptsächlich die CDU mit ihrer Markt-Überhöhung zu verantworten.
Und ebensowenig ist bei Trump irgendetwas "links". Privilegien für Reiche und Steuersenkungen sind Subventionen an kapitalistische Strukturen - aber "links" sind sie nicht. Und wenn sie sich das Programm der AfD wirklich ansehen: da ist das gleiche, völlig überholte neoliberale Wirtschaftsprogramm wie bei Trump (aber auch Clinton hatte das!) aufgeführt. Die Exzesse und Auswüchse des Kapitalismus werden mit noch mehr Kapitalismus "bekämpft".
Eine solche Politik ist zum Scheitern verurteilt!

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Thilo_Knows 09.12.2016, 13:38
26. Rückbesinnung statt Rechtsruck

Was soll dieses ganze Gerede vom Rechtsruck? Welcher Rechtsruck? Die Kanzlerin hat die Union auf einigen gesellschaftlichen Feldern und vor allem auf dem Gebiet der Einwanderungs- und Ausländerpolitik sehr weit nach links geführt. Eine Korrektur war überfällig. Gemäßigte Rechte und Konservative wurden politisch heimatlos gemacht udn sind teilweise sogar zur AfD gewandert - was mittlerweile aber beim besten Willen keine Option mehr sein kann. Der Wähler sollte die Parteien bei den Kernthemen wieder unterscheiden können. Eine rot-grün angemalte CDU brauchen wir nicht. Dafür gibt´s die SPD und die Grünen. Bitte: Ich will wieder mehr politischen Wettbewerb zwischen verschiedenen Gesellschafts- und Wirtschaftsmodellen. Deswegen MUSS die Union sich auf ihre Wurzeln besinnen - auch wenn ich nicht alles befürworte, was damit verbunden ist.

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Brenz66 09.12.2016, 13:40
27. Politik als Wirtschaftsmotor ?

Es ist eher die Wirtschaft, die die Politik treibt als umgekehrt.
Die Politiker sind doch nur das Sprachrohr der Wirtschaft/ Lobbyisten.
Das war immer so, das das Geld regiert, und nicht ein Politiker oder ein König.
Problematisch wirds, wenn die Wirtschaft ihr Gier nicht befriedigt sieht und das Volk immer mehr Aussaugte. Die Revolution in Frankreich war nicht , weil die französischen Bauern auf einmal Politiker wurden, sonder der Hunger trieb das Volk auf die Barrikaden, das selbe findet heutzutage auch in den neuen Bundesländern statt , egal mir welchem Namen das Kind daher kommt.

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curiosus_ 09.12.2016, 13:40
28. Schön, das Wochenende...

...ist gerettet. Die erste Kolumne von Herrn Fricke der ich praktisch ausnahmslos zustimmen kann. Nun können sich unsere pol. Eliten dran machen das Chaos das sie die letzten Jahrzehnte so erfolgreich vorbereitet haben wieder zu sanieren. Und immer schön die Alternativen im Nacken.

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nütztnichts 09.12.2016, 13:42
29. Gut geschrieben und auf den Punkt gebracht.

Es scheint noch Hoffnung zu geben, wenn ich sehe, dass es noch Journalisten gibt, die eine fundamentale Kritik am realexistierenden Kapitalismus haben und diese sogar öffentlich äußern. In Zeiten, in denen es lange nicht mehr als Schick galt, dies zu tun.
Vielleicht ändert es sich ja wieder.
Es wäre nötiger denn je.

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