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Union vs. AfD: Klare Kante für Europa
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Abwarten, anbiedern, angreifen - drei Strategien, mit denen die Union auf die neue Konkurrenz durch die AfD reagiert. Richtig ist allein die dritte: Wer die Lucke-Partei kleinhalten will, muss offensiv für Euro und Europa werben.

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franziskus.2 29.09.2014, 16:38
10. Historisch falsch

Es ist historisch durch nichts belegt, dass die EU den Frieden, ein Hauptargument, in Europa sichert. Es waren nie die Völker, die in geheimen und freien Wahlen für Krieg gestimmt haben. Es waren die jeweils Herrschenden, die ihre Untertanen entweder zwangsrekrutiert oder per Wehrpflicht zum Kriegsdienst gezwungen haben. Fahnenflucht oder Wehrdienstverweigerung wurde mit dem Tode bestraft. Ein Europa mit Demokratien nach Schweizer Vorbild sichert den ewigen Frieden und sonst nichts. Ich persönlich wünsche mir, dass ich mich mit allen Menschen unterhalten kann. Menschen mit denen ich mich austauschen, diskutieren und streiten kann verlieren jede Fremdheit. Eine gemeinsame zweite Sprache, neben der Muttersprache, führt die Menschen mehr zusammen, als alle anderen Maßnahmen. Wie es dann weitergeht entscheiden die Völker in freien und geheimen Wahlen und nicht Eurokraten in Brüssel.

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jhk87 29.09.2014, 16:39
11. AfD ist pro-europäisch

Europa ist nicht die EU und auch nicht der Euro. Wer mit "europakritisch" ankommt ist sowieso schon disqualifiziert.

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kantundco 29.09.2014, 16:41
12. Scheitert Deutschland...

... dann scheitert Europa. Und Deutschland wird scheitern, wenn es die Rettungspolitik weiterhin bezahlen, seine Rücklagen opfern und die mediterrane Währungspolitik mitmachen muss. Damit ist niemand geholfen. Die Diskussion über den Euro kommt inzwischen zu spät. Aber man kann das Scheitern dieses von Anfang an unnatürlichen Systems, das zusätzlich von einer absolut wahnsinnigen "Rettungspolitik" getoppt wurde und nun in der einseitigen Südstaatenfinanzierung zugunsten von Blackrock und Konsorten auf Kosten Deutschlands sein Fanal findet, sehr schön der AfD in die Schuhe schieben.

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Luxinsilvae 29.09.2014, 16:43
13. Bitte, Herr Münchau, bitte lassen Sie die offenkundigen Taschenspielertricks.

Zitat aus dem Artikel: "Die AfD zu beschimpfen, reicht allerdings nicht und ist eher kontraproduktiv. Pro-Europäer aller Parteien sollte sich darin erinnern, warum sie für Europa sind, und sie sollten das laut und deutlich aussprechen."

Diese auf durchsichtigste Weise konstruierte Gegenüberstellung von Afd und angeblicher "Pro-Europäer". Was soll das? Gerade weil ich für Europa bin, bin ich gegen den Euro und dieses Brüsseler System. Da bin ich auch nicht der Erste, der Ihnen diese mögliche Sichtweise näherbringt. Warum, bitte, warum bringen Sie schon wieder den "ProEuropäer" in Stellung? Geht es hier nur noch um Provokation und Head-Banging, um auf billige Weise Clicks zu generieren?

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SenYek 29.09.2014, 16:44
14. Pro-europäisch ist nicht gleich pro-Euro

Herr Münchau unterstellt in seinem Beitrag die Gleichheit von "pro-europäisch" und "pro-Euro". Was noch zu beweisen ist (viel Spaß dabei). Tatsache ist, dass der Euro bisher dem friedlichen Miteinander der Staaten, der Reputation der EU und ihren Institutionen, der Rechtskultur, der gesamteuropäischen Staatsverschuldung und vor allem der wirtschaftlichen Entwicklung (primär in den südlichen Staaten) schweren Schaden zugefügt hat. Insofern sehen viele den Euro als europa-schädliches Projekt, das man nicht um jeden Preis und schon gar nicht in der bisherigen Form weiterführen sollte.

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aforster 29.09.2014, 16:45
15. 1992 und heute

Ja, es mag sein, daß der Ton rauher geworden ist - aber vielleicht liegt es auch einfach daran, daß das was einst eine harmlose wirtschaftsgemeinschaft war mehr und mehr zu einem kompetenzen an sich ziehenden Föderalgebilde wird. Mitsamt Flüchtlingsproblematik, Währungsschirm, Eu-Osterweiterung und blablubb. Es geht hier gar nicht mehr um die Währung allein - es geht darum, daß deutsche Wähler in aller erste Linie mal Deutsche sind - und dann in zweiter Linie Europäer. Nun sollen wir aber alle nur noch Europäer sein. Außerdem ist doch folgendes klar: Ich nehme ein paar reiche Länder stecke jede Menge arme und sehr arme Länder dazu und mische alles kräftig durch und versuche den Leuten zu erzählen, daß die reichen dann noch viel besser dastehen - möglich - geht aber gegen jede Erfahrung die man so hat...
Der Schäuble - ja dem wurde nur grad klar, daß die afd bei jeder Wahl ein paar prozente zulegen wird und dann bei der nächsten Bundestagswahl geht ohne die afd gar nichts mehr. Dann wird der auch noch schnurren und plötzlich "Gemeinsamkeiten" finden - ist ja jetzt auch der beste Spezi om siggi :)

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EuroLoser 29.09.2014, 16:45
16. Über diesen Artikel kann man sich nur wundern

"Wenn wir die AfD bekämpfen wollen.." Allein dieser Nebensatz suggeriert, dass Münchau die AfD Wähler als Feinde betrachtet. Und der Satz: "Pro-Europäer aller Parteien sollte sich darin erinnern, warum sie für Europa sind." Es sind die Ideologen, die für Europa sind, die aber völlig übersehen, wozu sich die EU entwickelt hat, nämlich zu einem Konstrukt, vor dem die Bürger Angst bekommen haben, da es sich ständig in das Leben der Leute einmischt und Geld vergeudet, das ihnen nicht gehört. Die Leute haben schon mit der Gesetzesflut aus Berlin die Nase voll, da brauchen sie nicht auch noch die z.T. albernen Gesetzes aus Brüssel. Ich hätte Münchau etwas mehr Kritikfähigkeit zugetraut. Er fragt sich überhaupt nicht, ob die Kritik der AfD an der EU berechtigt ist oder nicht. Von einem kritischen Journalisten kann man doch so etwas doch verlangen.

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BettyB. 29.09.2014, 16:47
17. Lustig?

Da Merkel mit ihrem Atlantismus ja alles tut, um Europa zu Gunsten der USA zu schwächen, wäre die Argumentation mit Europa durch die Merkelisten ja wohl ein schlechter Witz...

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elwu 29.09.2014, 16:50
18. Soso, 1992 will Herr Münchau

sich mit einem euroskeptischen Kollegen unterhalten haben. War wohl ein Hellseher.

Davon ab: wie üblich liefert Münchau keinen Grund, WARUM man die AfD 'bekämpfen' sollte. Aber dass und wie man es tun sollte, das steht für ihn ausser Zweifel.

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gerd_s 29.09.2014, 16:52
19. Der gute Herr Münchau hat's wohl noch immer nicht begriffen...

... Dass gegen den Euro und die Euro kragen Diktatur in Brüssel zu sein nicht gleichbedeutend damit ist, gegen Europa zu sein!
Die Europäische Gemeinschaft gab es schon Jahrzehnte vor dem Euro und sie war Jahrzehnte erfolgreich. Vielleicht sollten manche Euro-Schafe mal an diese Zeit zurück denken als den aktuellen aleithammerln blind nachzublöcken. Und nochmal ganz langsam zum mitlesen, die AfD ist nicht gegen Europa, sondern gegen die genannten Fehlentwicklungen und Auswüchse!

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