Forum: Wirtschaft
Unitymedia-Verkauf: Wie man mit TV-Kabeln Milliarden macht - fast steuerfrei
Unitymedia

Der deutsche Kabelnetzbetreiber Unitymedia soll an Vodafone verkauft werden. Der bisherige Eigentümer Liberty Global dürfte dabei steuerfrei sieben Milliarden verdienen - und hat zuvor schon enorme Summen abgeschöpft.

Seite 1 von 7
wally76 04.12.2018, 12:09
1. Respekt, Herr Malone

Es wäre natürlich schöner gewesen, wenn die Allgemeinheit auch ein wenig von dem Geschäft profitieren würde. Aber wenn die Politik zu doof ist, derartige Gestaltungsspielräume effektiv zu beschränken, kann man eigentlich nur gratulieren. Diese Berliner Dunkelbirnen werden immer mehr zur Last anstatt im Interesse der Bürger zu gestalten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
raro 04.12.2018, 12:14
2. Legaler Steuerbetrug

Anstatt eines Migrationspaktes bräuchte es erst einen Weltsteuerpakt.
Denn auf den Mond kann das scheue Reh, Kapital, nicht flüchten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
reflashed 04.12.2018, 12:14
3. Ein Hoch auf die Privatisierung...

welches ja das Allheilmittel unserer Politik zu sein scheint. Infrastruktur gehört in Staatshand und wird dann an die Firmen vermietet.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
neue_mitte 04.12.2018, 12:16
4.

Also Unitymedia führte 3,8 Mrd. an Liberty Global ab, nur um sich anderes Geld (oder gar quasi das gleiche?) dann zu horrenden Zinssätzen von denen wieder zu leihen? Wäre Unitymedia ohne die 3,8 Mrd. Abfuhr schuldenfrei gewesen / geblieben und hätte somit ordentlich Steuern bezahlt? Absurd.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
thomas.kuelpmann 04.12.2018, 12:16
5. Korrektur

Nicht:
"...Kapitalismus geworden, bei dem die richtige Balance zwischen Markt und Staat aus dem Gleichgewicht geraten zu sein scheint."
sondern
"...aus dem Gleichgewicht geraten ist."

Beitrag melden Antworten / Zitieren
carlmeerwein 04.12.2018, 12:18
6. Zum Glück....

... Bin ich kein Unity Media Kunde, ich würde mich über die überhöhten Preise ärgern...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
man 04.12.2018, 12:19
7. Schon toll

was man Rot Grün so alles zu verdanken hat. Die von der CDU im Wahlkampf 2005 gepriesene Steuerreform nach Prof. Kirchhof kam dann nach den häufigen Besuchen des ehemaligen Deutsche Bank Chefs Ackermann im Bundeskanzleramt natürlich auch nicht. Die Industrie braucht ja schließlich ihre Gestaltungsspielräume und wenns geht jede Menge Subventionen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
max-mustermann 04.12.2018, 12:20
8.

Und gleich wird hier wieder ein Sturm der Entrüstung los brechen wie sowas sein kann. Ganz einfach, weil das von der Politik so gewollt ist und solange alle weiter brav vor allem diese Gestalten von Union und SPD wählen wird sich daran auch nichts ändern. Also bitte aufhören zu Jammern und solche Gestalten wie Friedrich Merz als den Heilbringer zu feiern.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tomsnap 04.12.2018, 12:22
9. Erschreckend...

Typischerweise tun diese Unternehmen auch wenig für die Beschäftigten und Kunden. Es wird so lange zu wenig investiert bis es richtig knirscht. Die Aufrüstungen der Kabelnetze mit breitbandigen Internet diente in erster Linie der Maximierung des Verkaufspreises. Kunden werden höherwertige Verträge aufgeschwatzt ohne die Leistungsfähigkeit der Netze entsprechend zu erweitern.
Mit der 5G Frequenzversteigerung hat die öffentliche Hand die Möglichkeit vergangene Fehler nicht zu wiederholen (Versorgungsauflagen) - der zusätzliche Profit fließt eh nur an der Steuer vorbei in die Taschen weniger (Vodafone selbst ist da auch ein Meister drin)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 7