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Unlogischer Steuerzuschlag: Schluss mit dem Soli-Prinzip!
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Der Solidaritätszuschlag wird nicht komplett abgeschafft, obwohl sich seine Begründung längst überholt hat. Das Prinzip ist nicht neu, aber dennoch falsch - auch mit Blick auf den Klimaschutz.

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gratiola 12.08.2019, 20:46
90. Es wäre ein guter Anfang,

wenn Soli und Sektsteuer für alle abgeschafft wird. Beide waren für einen begrenzen Zeitraum und eine bestimmte Aufgabe. Es wäre sinnvoll und vertrauensbildend, wenn die Politiker sich frei und vor allem ehrlich machen. Beim Geld ausgeben und oft genug verschleudern sind sie alle nicht zimperlich und sind pickiert wenn sie Bürger nach ALTERNATIVEN sucht.

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qjhg 12.08.2019, 21:00
91. Es ist nur ungeheuerlich, was diese

Koalitionsregierung den Bundesbürgern zumutet. Anstatt andauernd über irgendwelche Steueränderungen ( wie CO2 Steuer, Digitalsteuer, Finanztransaktionsteuer, Mehrwertsteuer auf Fleisch, Mehrwersteuer auf Bahnfahrten und nun das Ende des Solidarzuschlagrs usw.) nachzudenken, die alle offensichtlich alle Luftnummern sind, sollte diese Bundesregierung endlich eine große Steuerreform angehen. Diese Steuerreform müsste die Bedürfnisse all dessen abdecken, was die Bürger vom Staat erwarten, sie müsste gerechter werden als die jetzigen Steuern und sie sollte Erwerbsarbeit besser stellen, als Einkünfte aus Erbschaft, Vermögen und sonstigen Einkünften.

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RalfBukowski 12.08.2019, 21:07
92. Wichtiger als die Soli-Abschaffung...

...fände ich die GEZ-Befreiung für Leute, die den öffentlichen Mist nicht nutzen. Aber in dem einen wie dem anderen Fall - wenn der Staat mal die Kralle in der Börse hat, wird man sie nicht mehr los. Man freut sich schon auf die CO² Besteuerung und die angebliche Entlastung - die niemals kommen wird, verlasst Euch drauf. Das beste ist ja, dass so Artikel auftauchen wie "Warum leben so wenig Deutsche in Wohneigentum?" Ja, warum wohl???

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Besserwissser 12.08.2019, 21:11
93. Einkommenteuer geht progressiv

Zitat von Freidenker10
Und Sie denken wirklich der Sparkassenleiter zahlt 42% seines Bruttoeinkommens an Einkommenssteuer? Oder die Quandts 45% auf ihre Dividende? Im Leben nie!
und somit zahlt der Sparkassenleiter evtl. auf die letzten paar T€ den Höchstsatz, Auf Dividende wird i.d.R. pauschal 25% gezahlt, damit sind aber auch Verluste mit abgegolten.

Absetzen kann man z.B. den Weg zur Arbeit oder wenn irgendwo Geld investiert bzw. Verluste abgeschrieben werden .

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Tahlos 12.08.2019, 21:12
94. Eine

Selbstverständlichkeit medial maximal ankündigen und dann noch auf eine lange Bank zu schieben ist schon eine unglaubliche Frechheit. Wäre den Verantwortlichen tatsächlich daran gelegen, ginge das sicherlich sehr viel schneller.

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AHF84 12.08.2019, 21:32
95.

Zitat von three-horses
Und wenn man so alles verbraten tut, noch die 19% MwSt, das ganze um den Sprit, Strom, alles Jenseits der MwSt die aber noch drauf kommt. Dann sind wir bei gut 50/60%, die s-Abgaben kommen noch dazu. Und nun noch mal...falsche Zahlen? Die Grundsteuer vergessen und ab Morgen das nach Luft schnappen, der CO2 Irrsinn.
Ja falsche Zahlen. Es ging hier lediglich um die Einkommenssteuer. Ich kann doch nicht sagen, dass mit das Schnitzel zu teuer ist und wenn einer dann das Gegenteil belegt, antworten mit: "Zum Schitzel gibt es ja auch noch Pommes und ein Bier. Dann passt meine Aussage, das Schnitzel ist zu teuer, wieder."

Es steht doch außer Frage, dass die Abgabenlast in Deutschland extrem hoch ist und die Löhne im Prinzip zu niedrig. Aber wenn es schon um eine bestimmte Steuerart geht (hier Einkommenssteuer, da sich der Soli ausschließlich an dieser bemisst), kann ich nicht noch Umsatzsteuer, Schaumweinsteuer, Mineralölsteuer usw. aufführen.

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mina2010 12.08.2019, 21:37
96. Das Problem sind doch eigenlich nicht die Abgaben ...

Das Problem ist vielmehr, dass der Bürger nicht mehr sieht, was mit seiner Kohle passiert.
Fragen sie mal einen Niederländer, die haben da weniger Probleme, weil der Gegenwert stimmt.
Die Ergebnisse unserer Regierung(en) würde ich mal schlicht als desaströs bezeichnen.
Wir schrauben permanet die schulischen Anforderungen herunter, damit wir bei Pisa nicht hinter Liberia landen.
Unsere Landesverteidigung ist inzwischen eine Lachnummer.
Bei völlig aus dem Ruder laufenden Großprojekten gibt es nie Verantwortliche ... und wenn gehen die mit vollen Bezügen und Abfindungen in den Ruhestand, den sie sich dann noch mit einem Lobbistenjob versüssen.
Wir leisten uns einen völlig aufgeblähten Bundestag, der in den letzen Jahren kein vernünftiges Gesetz auf den Weg bringen konnte.
Mit jeder neuen Steuer oder Abgabe blähen wir unseren Verwaltungsapperat weiter auf, letztlich auf Kosten jener, die noch produktive Arbeit leisten.
Wir haben einen Dieselskandal ... aber unsere Regierung lässt die "geprellten" Bürger völlig im Stich.
Rente/Altersversogung ist ein Thema für sich, vorne ein wenig was geben und danach schamlos abkassieren.
Verkehrsinfrastruktur ... wo?

Wer soll den bitte da noch glauben, dass in diesem Land Mittel wirklich sinnvoll eigesetzt werden.
Also her mit meinem Soli, denn kann ich ganz alleine verprassen.

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mina2010 12.08.2019, 21:47
97. Na ja kein Soli,

wären bei mir ein Plus von ca. 350 € jährlich in der Haushaltskasse und könnten dann in keinem Fall für Merkel, AKK oder VdL ausgegeben werden.
Die könnte ich dann in meine Altervorsoge investieren, damit bekommt dann Vater Staat später die Hälfte via Steuern, Krankenkasse etc. wieder zurück.
Nebenher kann man acu nooch die Versicherungen sponsoren.
Ist doch ein gutes Werk.

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Schartin Mulz 12.08.2019, 21:52
98. Es ist aber

auch eine Mitschuld der Wähler.
Die beim Wort Steuer allergisch reagieren.
Deshalb hat ja Kohl die Steuererhöhung Soli genannt.
Und die SPD hat bei der großen Reform versäumt, dieses Ungetüm abzuschaffen.
Den Soli einfach auf die Steuer umrechnen, das wäre die Lösung gewesen. Da die Steuern dann erheblich gesenkt wurden, vor allem für Reiche, wäre das gar kein Problem gewesen.
Auch jetzt wäre das noch möglich, scheitert aber an der CDU, die zwar diese halbgare Soli-Regelung mitträgt, eine Streichung des Soli bei gleichzeitiger moderater Anhebung des Spitzensteuersatze niemals akzeptieren würde. Obwohl unterm Strich dasselbe rauskäme.

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Walther Kempinski 12.08.2019, 22:08
99. Diskussionen mit Ostis

Wenn man mit Ostis diskutiert, dann gehts immer in die gleiche Sackgasse. Die DDR war doch gar nicht so übel, die Treuhand hat alles kaputt gemacht und der Soli fließt ja ohnehin nicht in die DDR äh Ostdeutschland. Hey, wenn das wirklich so ist, dann schaffen wir es doch einfach ab. Wenn ihr das Geld eh nicht braucht oder eh nicht kriegt. Ich meine das duale System funktioniert schon bei der Mülltrennung nicht, wozu dann Länderfinanzausgleich und Soli oben drüber? Und nein, ich war kurz nach der Wende im Osten. Dieser tief sitzende Siff und extreme Depression der Menschen, ist über Jahrzehnte gewachsen. Das hat unmögich die Treuhand in 1-2 Jahren da drüber gegossen. An AfD- und Linksextreme, hört bitte auf so schamlos und durchsichtig zu lügen! Gelernt ist gelernt, ich weiß. (auch im Westen neuerdings, die putinsch-sowjetische Krankheit bringt Deutschland nicht weiter, echt jetzt)

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