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Uno-Nachhaltigkeitsziele: Die Rechentricks der Weltverbesserer
AFP

Die Uno feiert sich: Hunger und Armut weltweit sind nach Angaben der internationalen Organisation auf dem Rückzug. Doch ein kritischer Blick auf die Statistik lässt die Fortschritte schrumpfen.

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mimas101 16.06.2016, 09:40
10. Hmm Tja

selbst in reichen Ländern, Spon dieser Tage, ist die Armutsgrenze schon höchst individuell. Wie will die UNO das dann also weltweit machen?

Aber warum komplexe mathematischen Formeln wenn es auch einfacher ginge. Man müßte nur einen weltweit gültigen Warenkorb entwickeln. Wohnen, Leben, Trinken, Essen, Zähneputzen, Internet nutzen pp muß heute je jeder Mensch.
Sieht man allerdings Bilder von ärmeren Bevölkerungsschichten dann steht zu befürchten das die Armutsquote in solchen Fällen noch erheblich höher ausfallen würde, und das nicht nur unbedingt in den Entwicklungsländern.

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docmillerlulu 16.06.2016, 09:58
11. Im Gegensatz zum unterstellten Armutsgefühl,

ist das Hungergefühl ein akutes und nicht wegzudiskutierendes. Aber vermutlich wird, passend zum verorteten Armutsgefühl, demnächst vom eingebildeten Hungergefühl zu hören sein.

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kobmicha 16.06.2016, 10:08
12. Selbstversorger Institutionen

Wenn man die ganzen Organisationen und deren aufgeblähten Verwaltunggsapparate durchleuchtet kommt mann zu dem Schluss das in erster Linie das Wohlergehen der Akteure steht.Ich habe Entwicklungshelfer in vielen Landes vor Ort erlebt und weis von was ich Rede.
In klimatisierten Häusern mit Personal wohnen,SUV fahren ,Lebensmittel vom feinsten im Überfluss,Freizeit und Besichtigunstouren ohne Ende..usw.usw.Und die Bevölkerung ist sehr oft auch sehr schlecht auf diese selbsternannten, Weltverbesserer zu sprechen

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hanz77 16.06.2016, 10:38
13. Statistik

Mensch Spiegel es geht ja doch! Wenn ihr mit dem gleichen Elan die Agenda 2010 auseinander nehmen würde wären wir in Deutschland einen Schritt weiter, wenn es um die Bekämpfung der relativen Armut geht.

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luisemarie_keck 16.06.2016, 10:50
14.

Melinda Gates wird gleich zweimal im Artikel erwähnt und die Gates Stiftung finanziert diese Programme maßgeblich.

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Chris11 16.06.2016, 10:57
15.

Zitat von kobmicha
Wenn man die ganzen Organisationen und deren aufgeblähten Verwaltunggsapparate durchleuchtet kommt mann zu dem Schluss das in erster Linie das Wohlergehen der Akteure steht.Ich habe Entwicklungshelfer in vielen Landes vor Ort erlebt und weis von was ich Rede. In klimatisierten Häusern mit Personal wohnen,SUV fahren ,Lebensmittel vom feinsten im Überfluss,Freizeit und Besichtigunstouren ohne Ende..usw.usw.Und die Bevölkerung ist sehr oft auch sehr schlecht auf diese selbsternannten, Weltverbesserer zu sprechen
Ich gebe Ihnen nur teilweise Recht. Ich bin selbst "Entwicklungshelfer" und pflege doch einen ziemlich angepassten Lebensstil. Auch die meisten meiner Kollegen tun das. Die Sorte Mensch, die Sie beschreiben, gibt es natuerlich auch. Ich kenne da selbst einige. Aber glauben Sie mir, die sind nicht nur bei den Partnern unbeliebt sondern auch bei den Kollegen. Diese Entwicklungshelfer-Community ist wie ein Abbild der Gesellschaft in Deutschland. Da trifft man die unterschiedlichsten Charaktere. Und "selbsternannte Weltverbesserer" kenne ich schon gar keinen. Fuer die ueberwiegende Mehrheit ist das ein sehr interessanter, abwechslungsreicher aber auch sehr fordender Job mit dem sie ihr Einkommen verdienen.

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Boone63 16.06.2016, 11:13
16. Geld regiert die Welt

Und wieder wird alles vom Geld abhängig gemacht.
Für Entwicklungsländer bedeutet das nur eines: Keine eigenständige Kultur, Politik und Wirtschaft, sondern sich an den Tropf des schlechten Gewissens "reicher" Länder zu hängen. Weder hilft das bei der Eigenständigkeit, Selbstbestimmtheit und Freiheit.
Lasst die Länder ihr Leben leben, ihre Erfahrungen machen und ihren Weg selbstbestimmt gehen. Ja, das heißt auch das Millionen sterben werden bevor sie ihren Weg gefunden haben, aber das hat der Rest der Welt auch hinter sich und es hat nicht geschadet.

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jj2005 16.06.2016, 12:39
17. Hühner-Gates

Zitat von luisemarie_keck
die Gates Stiftung finanziert diese Programme maßgeblich.
Tja, unser aller Freund Bill: "Gates hatte kürzlich angekündigt, 100.000 Hühner an arme Länder zu verschenken, ... unter anderem Burkina Faso und Bolivien. ... Boliviens Hühnerindustrie produziert ... jährlich 197 Millionen Tiere und kann 36 Millionen exportieren. (http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/bill-gates-erntet-mit-huehner-spende-absage-in-bolivien-a-1097904.html)

Da lachen ja die...

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