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"Unseriöses Angebot": Kaiser's Tengelmann wirft Rewe Spionageversuch vor
DPA

Nach dem Platzen der Rettungsgespräche wirft Kaiser's Tengelmann dem Konkurrenten Rewe vor, die Gespräche zum Ausforschen des Unternehmens genutzt zu haben. Ein Übernahmeangebot hat die Kette brüsk abgelehnt.

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Referendumm 14.10.2016, 13:42
1. Moderator

Vielleicht sollten sich die Beteiligten mal mit einem einflussreichen Moderator zusammen setzen (müssen).

Aber bitte nicht mit diesem unsäglichen Gabriel. Mit seiner Dummheit hat er doch erst einmal alles vermasselt. Und so etwas nennt sich Wirtschaftsminister - Anti-W.. wäre besser.

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carinanavis 14.10.2016, 13:46
2. Poker

Lächerlich, was REWE und der vielgelobte Alain Caparros hier abziehen. Man klagt gegen die "unlautere" Fusion von EDEKA und Kaiser´s Tenglmann, um letzteres an den Abgrund zu bringen.

Dann aber tritt REWE als Retter in der Not auf und betreibt eine Übernahme ... Weshalb die zuvor gegen EDEKA vorgebrachten Argumente (Monopol, Kartell) für REWE jetzt nicht gelten sollen, erschließt sich wohl nur neoliberalen Heuchlern erster Güte.

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gersois 14.10.2016, 14:03
3. Alain Caparros

Bei Alain Caparros können sich die entlassenen Tengelmann-Mitarbeiter bedanken. Sein Poker-spielchen, seine rücksichtslos französische Art der Wirtschaftspolitik sind Schuld an einem Schietern der Verhandlungen, nicht der ungeschickt agierende Minister Gabriel!

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bigfraggle007 14.10.2016, 14:04
4.

Zitat von carinanavis
Weshalb die zuvor gegen EDEKA vorgebrachten Argumente (Monopol, Kartell) für REWE jetzt nicht gelten sollen, erschließt sich wohl nur neoliberalen Heuchlern erster Güte.
Vielleicht schauen Sie sich einfach mal die Marktanteile im Lebensmittelhandel an. Da sind Rewe und Kaisers zusammen nicht so groß wie Edeka. Ihre Frage sollten daher nicht nur "neoliberale Heuchler" beantworten können.

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pragmat 14.10.2016, 14:09
5. Meine Güte,

was sich etliche Leute über REWE und andere aufregen, dass die ihre eigenen Ziele verfolgen. Es geht um viel Geld, denn Herr Haub von Kaisers-Tengelmann wollte natürlich seinen Laden nicht umsonst an Edeka verkaufen. Und, wie man sieht, bietet REWE weniger. Weil nun Herr Gabriel mit seiner Ministererlaubnis den Sanierungsprozess der Kaufleute durcheinander gebracht hat, verstehen die Leute die Welt des Geldes nicht mehr. Das ist doch ihr Problem und nicht REWEs.

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Kommentarschreiber 14.10.2016, 14:17
6. @Nummer 2

Zitat von carinanavis
Lächerlich, was REWE und der vielgelobte Alain Caparros hier abziehen. Man klagt gegen die "unlautere" Fusion von EDEKA und Kaiser´s Tenglmann, um letzteres an den Abgrund zu bringen. Dann aber tritt REWE als Retter in der Not auf und betreibt eine Übernahme ... Weshalb die zuvor gegen EDEKA vorgebrachten Argumente (Monopol, Kartell) für REWE jetzt nicht gelten sollen, erschließt sich wohl nur neoliberalen Heuchlern erster Güte.
Weil Rewe (zumindest laut der Grafik im Artikel vom 14.10.2016) einen deutlich geringeren Marktanteil als Edeka besitzt (47 Mrd. € vs. 27 Mrd. €) und daher die Gefahr einer marktbeherrschenden Stellung hier weit weniger gegeben ist (-> http://www.badische-zeitung.de/wirtschaft-3/kartellamt-blockiert-kauf--102777593.html).

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bambus 14.10.2016, 14:19
7. Tengelmann Besitzer hat sich verzockt

und Edeka bekommt jetzt das Meiste viel billiger.
Nein, Rewe als Schuldigen hinzustellen ist zu billig. Alle Beteiligten haben gepokert (der Tengelmannbesitzer noch am meisten) und jetzt Rewe vorzuwerfen, an Informationen kommen zu wollen ist nur peinlich. Keiner der Beteiligten ist von der Karitas, alle wollen und müssen hart für Ihren Vorteil verhandeln.
Gabriel hat nur versuch, aus dem Mist des Tengelmann Management noch was Gutes zu machen, aber die Gerichte haben die Chance für die Angestellten schwächer gewertet als die Kartellbedenken.
Schade, wenn tegelmann von Anfang an offen gespielt hätte, wären viele Arbeitsplätze gerettet worden, aber der der Besitzer konnte den Hals nicht voll genug bekommen.
Schade, mein Mitleid an die Betroffenen.

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tkedm 14.10.2016, 14:32
8.

Zitat von gersois
Bei Alain Caparros können sich die entlassenen Tengelmann-Mitarbeiter bedanken. Sein Poker-spielchen, seine rücksichtslos französische Art der Wirtschaftspolitik sind Schuld an einem Schietern der Verhandlungen, nicht der ungeschickt agierende Minister Gabriel!
Nee, schuldig sind allein die Pokerspielchen und Drohungen des Herrn Haub.

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biesi61 14.10.2016, 14:35
9. Hochgradig unseriös handelt hier vor allem Kaisers-Tengelmann,

das einen Verkauf an Edeka um jeden Preis erzwingen will, obwohl das angesichts der enormen Marktmacht von Edeka von Anfang an wenig realistisch war. Wie hier die Mitarbeiter gegenüber der Bundesregierung zur Verhandlungsmasse degradiert und zur Durchsetzung eines kartellrechtswidrigen Vorgehens missbraucht wurden, ist ein Lehrstück übelsten Manchester-Kapitalismus.
Beim gerade mal halb so großen REWE sieht das alles ganz anders aus. Eine Übernahme incl. Verwaltung, Lager, Logistik und Fleischwerken scheint aus Arbeitnehmersicht sehr attraktiv. Aber auch ein Verkauf in Teilen, der meist den höchsten Verkaufserlös bringt und kartellrechtlich völlig problemlos wäre, wurde niemals ernsthaft erwogen.

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