Forum: Wirtschaft
Unsichere Bilanzen: EU stellt staatliche Bürgschaften für griechische Banken in Frage
AP

Die EU-Kommission verdächtigt mehrere südeuropäische Regierungen, notleidende Geldhäuser mit unzulässigen Staatshilfen zu stützen. Der Fall könnte neue Schockwellen durch den Bankensektor schicken - vor allem in Griechenland.

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Mavomi1981 07.04.2015, 08:24
1. deferred tax assets

...könnte man auch mit ?latenten Steuerforderungen? (d.h. Rückzahlungsanspüchen) übersetzen.

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conny1969 07.04.2015, 08:30
2. Kartenhaus EU

Der Euro ist so was von tot. Staatliche Bürgschaften für Banken. Pleitestaaten bürgen für Pleitebanken. Super System, am Ende haftet der Steuerzahler.

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MarkusH. 07.04.2015, 08:40
3.

ja bitte in Schnellverfahren abschaffen. resultat? Griechenland pleite oder gleich Hilfspaket 3+4 nötig. beides bringt uns nicht weiter, ausser man lasst GR endlich konkurs gehen

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genugistgenug 07.04.2015, 08:43
4. upps, endlich aufgewacht?

Die EU-Kommission verdächtigt mehrere südeuropäische Regierungen,.....

wieso so spät? Mal sehen wann endlich die Frage kommt:
Wer hat diesen Ländern Kredite genehmigt ohne die vorgelegten Zahlen zu prüfen?
Oder diese:
Wieso wurde nicht gefragt, wie man die Zinsen/Tilgung erwirtschaften kann?
Erwirtschaften, nicht das bisherige und gewünschte Schneeballsystem damit alle ihre Ruhe haben und Spesen machen können!

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seniorfd 07.04.2015, 08:45
5. Liebe Spon Redaktion.

Ich finde die Wortwahl "notleidende Geldhäuser" ziemlich zynisch, es sind nicht die Banken bzw. Bankangestellten die not leiden,es ist die einfache Bevölkerung die notleiden muss damit der Kapitalmarkt befriedigt wird. Wir können alle mitverfolgen wie die " Idee " Europa den Kapitalmärkten zum Fraß vorgeworfen wird, das wird alles noch schwerwiegende Folgen haben.

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HAJ 07.04.2015, 08:54
6. Betrug zu Lasten der Kunden und der Steuerzahler

Und wenn der Staat auch bankrott ist, wer haftet dann für die angeblich durch die erwarteten Steuergutschriften abgesicherten Einlagen der Banken? Die Pleitestaaten und ihre Banken machen sich daran, ihre Kunden auszuplündern, der griechische Staat plündert schon seine Sozialkassen. Da niemand diesen Banken noch Geld anvertrauen kann, sind sie damit pleite, falls nicht der Staat die Einlagen garantiert. Selbst Varoufakis gibt ja schon zu, dass es ohne Banken nicht geht, und er Geld der EZB für den Erhalt der griechischen Banken braucht (um bei den Banken wiederum Schulden zu machen, mit denen er Gehälter und Renten bezahlt).

Deutlicher kann nicht dargestellt werden, dass die Saga von der Bankenrettung Unsinn ist. Es geht darum, dass der bankrotte Staat weiter mehr Geld ausgibt, als er einnimmt. Die Finanzierungstricks dienen nur dazu, Dumme zu finden, die die Rechnung am Ende zahlen. (Das sind die Sparer und die Steuerzahler der €Zone, nicht nur die Deutschen).

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Eppelein von Gailingen 07.04.2015, 08:56
7. Eine neue Baustelle auf dem Weg zu den Vereinigten Staaten von Europa

Mit einer grandiosen, aber offensichtlichen Bilanzfälschung gelangte GR in den €. Mit immer neuen Umgehungsversuchen will man sich weitere Vorteile verschaffen, zu Lasten der größten Nettozahler in der EU. Und so etwas soll funktionieren?
Die alte Bundesrepublik hat sich die Wiedervereinigung mit einem teuren Betrug an den verlängerten Rücken kleben lassen. Bald wird es keinen anderen Ausweg als den Austritt aus dieser Gesetzbeugung geben. Wenn man immer wieder die fadenscheinigen Vorteile Deutschlands aus dem € hört. Die, die dies behaupten glauben doch selbst nicht daran.

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nestor01 07.04.2015, 09:14
8. Aus 1 mach 10, aus 10 mach 1; das ist das Hexeneinmaleins

Steuerminderung als Kernkapital. Langsam geht mir die mafiose Bankengeschäftspolitik und Gesetzgebung einiger Staaten auf den Senkel. Ich dachte, wir hätten mit der Bankenunion jetzt einige Sicherheiten eingebaut. Dem ist offensichtlich nicht so. Zahlen in Bilanzen lassen sich beliebig manipulieren.

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romeo_mike 07.04.2015, 09:16
9.

Warum beschränken sich die EU- und die EUR-Länder nicht endlich einmal einfach auf Dinge, die sie noch irgendwie halbwegs beherrschen?

Wie z.B. dieses hier:

http://susproc.jrc.ec.europa.eu/toilets/docs/Toilets_technical_report.pdf

OK. Da hat sich die zuständige Kommission natürlich schon echt anstrengen müssen. Sonst hätte zu diesem Thema ja auch nicht eine 59-seitige Studie erstellt werden können.

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